Gamescom 2013: Was blieb wirklich hängen? Impressionen eines Spiele-Rausches
An allen Tagen ausverkauft, optisch und akustisch eine Achterbahn-Fahrt: Nur beim Vorankommen zu Fuß fehlte das Gefühl von Geschwindigkeit. Die Gamescom 2013 ist vorbei, viele Eindrücke sind gesammelt, aber welche bleiben wirklich hängen? Woran erinnert man sich auch eine Woche nach dem Trubel nicht nur noch sehr vage? PC Games Hardware wagt sich an eine Zusammenfassung.
340.000 Besucher sahen auf der Gamescom über 400 Neuheiten von über 600 Ausstellern. Viel Zeug, das auch die Berichterstattung zu kompliziert macht. Kaum ist eine Meldung geschrieben, rauschen fünf andere herein und ehe man sich versieht, ist die fünf Minuten alte Nachricht in den Tickern bereits fast verschwunden. Viele Eindrücke sammeln sich so aus fast einer Woche Gamescom-Trubel, die bunt, laut und zuweilen wie eine berauschte Achterbahn-Fahrt wirken. Was blieb hängen, nach dieser Reise, die viele vor Ort angetreten haben, andere von zuhause?
Die Frage ist nicht leicht. Wir haben hier versucht, aus den vielen Impressionen, die die Gamescom geliefert hat, die beeindruckendsten herauszufilten. Die Frage ist: Was blieb wirklich hängen? Woran erinnert man sich noch genauer und was verschwimmt? Anhand von Bildern wollen wir diese Gamescom Revue passieren lassen und laden Sie ein, mit auf diese Reise zu gehen. Außerdem würden wir gerne wissen, welche Erinnerungen Sie an die Gamescom haben – ob zuhause oder vor Ort. Schreiben Sie's doch mal in die Kommentare! Mehr zur Gamescom erfahren Sie auf unserer Themenseite.
Bildergalerie
Hintergrund zu gamescom
2013 öffnete Europas größte Messe für Spiele in Köln seine Tore für Fachbesucher und Endkunden. Der Veranstalter, die Kölnmesse, hoffte auf viele Spiele- und Hardwarepremieren zwischen dem 21. August und 25. August 2013. Mehr zu Gamescom gibt es auf unserer Themenseite. Kommendes Jahr wird die Gamescom vom 13. bis 17. August 2014 stattfinden.

Ich war zu der Zeit in Köln (Hochzeit) und hatte keine Zeit für die gamescom (Hochzeit), war aber organisationstechnisch viel unterwegs. Musste jeden Tag mehrfach mit der Bahn von Kalk über Messe in die Innenstadt und wieder zurück, und es war eine Katastrophe.
Mal abgesehen von den o.g. Problemen war auch sonst nichts vorbereitet. Die Sperrungen rund um den Friesenplatz/Friesenstr. waren unerhört nervig, die generell hyperinkompetente KVB war mit dem Messeansturm dem Kollaps nahe -ich hätte einfach durchgehend nur brechen können.
Ich habe schon ein paar Messen besucht, bin oft auf der Musikmesse in Ffm und wohne auch hier -es gibt so viele andere Positivbeispiele: Da wird die Taktung erhöht zu den Messezeiten, um die Leute schneller und stressfreier von A nach B zu bringen und lauter so Dinger -in Köln undenkbar.
Und grundsätzlich haben mich alle meine Beobachtungen zu einem Entschluss gebracht: Ich werde der gamescom für immer und ewig fernbleiben. Ich spreche keinem 16jährigen ab, sich für das schönste Hobby der Welt zu interessieren, ich freue mich darüber, aber was da teilweise für ahnungslose Dauerkonsumenten unterwegs waren, macht mich traurig. Teilweise hatte ich das Gefühl, das ist das weltgrößtes CoD-Clan Meeting, so beschränkte Gespräche musste ich mir anhören.
Zu der Ankündigungen von Krachern: Würde mich wundern, wenn man da eine andere Bühne als die E3 nimmt.
und an dieser stelle wünsche ich mir den urvater in leipzig zurück: die gamesconvention!
......
Im Grunde reicht aber die Online-Berichterstattung locker aus, weshalb es das nächste mal in den Europa-Park geht.
die preiserhöhung ums doppelte geht gleichzeitig einher mit der halbierung der zugelassenen besucher.
und das beispiel mit dem europa park, ist mir ebenfalls im kopf geblieben
Ja leider ist die Gamescom zu Ende. Was mir ganz gut in erinnerung blieb, waren die riesen große Warteschlangen und die Messe babes.
Ja dann muß ich mir wohl ab jetzt monatlich was auf´s Hardware Konto legen, damit 2014 keine Engpässe entstehen
Ich muss sagen ich hatte Glück mit den Warteschlangen. Konnte BF4 zwei mal spielen, beim ersten Mal keine ganze Stunde gewartet, beim zweiten Mal nur knapp über ne Stunde. Bei der Oculus Rift war es genau ne Stunde. Sonst war es wie immer zu voll, man sollte dort rechts-links Verkehr oder so einführen, so könnte man wenigstens schneller durch die Massen.