[26/11/2021] Stalker, OLED, Borderlands & Co. - mein Gamescom-Highlight ... ich konnte Monster Hunter Wilds auf der Playstation 5 sowohl im Einzelspieler- als auch Multiplayer-Modus ausprobieren und war prinzipiell sehr angetan. Die Pracht war ein wenig von dem Umstand getrübt, dass die Konsolenversion ein recht aggressives Upsampling nutzte und auf einem mindestens 40 Zoll messendem Display bei einem Sitzabstand von kaum mehr als einem Meter begutachtet wurde. Die schicken Echtzeit-Cutscenes scheinen auf der PS5 obendrein nur mit 30 Fps zu laufen, was auf meine Augen ein wenig störend wirkt. Doch generell hat mir die launige Monsterhatz beim Anspielen viel Spaß bereitet und die PC-Version wird sicherlich ein ganzes Stück hübscher ausfallen und obendrein flüssiger laufen, entsprechend potentere Hardware vorausgesetzt.
Besonders erfreut war ich allerdings über Stalker 2, das sich auf der Gamescom 2024 in nahezu fertigem Zustand präsentierte, flüssig und ohne Macken lief, endlich jenes Potenzial erahnen ließ und jenen Qualitätszustand zeigte, den ich mir schon seit geraumer Zeit erhofft habe. Ich konnte mich zudem mit den Devs unterhalten und einige interessante Punkte zu Technik und jenem Feinschliff erfahren, den GSC Game World aktuell in Stalker 2 einfließen lässt. Darüber hinaus konnte ich über einige Details sprechen, welche die Entwickler potenziell nach dem Release in ihr Spiel einfließen lassen könnten, darunter auch die Option, zu einem späteren Zeitpunkt Hardware-Raytracing zu ergänzen, zumindest für die PC-Version. Anfang kommender Woche können Sie einen Artikel zum Thema lesen.
Außerdem habe ich dieses Jahr auf der Gamescom herausgefunden, dass ich ein Pro-Sim-Rig brauche. Bei MSI konnte ich den AMG-GT3-Simulator testen, für den HOS (Home of Sim-Racing) sowie die finnische Firma Simucube feine Hardware zur Verfügung stellten und einige Runden auf dem Red-Bull-Ring drehen. Das ist dann doch noch mal ein ganz anderes Erlebnis als mit einem „typischen“ Gaming-Lenkrad. Nicht ohne Stolz kann ich verkünden, mich (zumindest kurzfristig) in die Top-Ten gefahren zu haben. Das hat eine Menge Spaß gemacht. Ein gutes Work-out war es obendrein, das Direct-Drive-Lenkrad hatte durchaus Saft und Kraft. Ganz günstig ist das Setup allerdings nicht, mal ganz davon abgesehen, dass ich wohl eine Art Zocker- oder „Hobby“-Zimmer bräuchte, um überhaupt genügend Platz für ein solches Sim-Rig zu haben. Aber das schreibe ich mir dann wohl mal auf die Zukunfts-Agenda, was nicht ist, kann ja noch werden. (Philipp Reuther)