Parade P195 und P196: Konverter für Displayport 2.0 zu HDMI 2.1 vorgestellt

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Parade P195 und P196: Konverter für Displayport 2.0 zu HDMI 2.1 vorgestellt.  
Quelle: Parade Technologies

Der Halbleiterhersteller Parade Technologies aus Kalifornien stellte kürzlich zwei Protokollkonverter für Displayport 2.0 zu HDMI 2.1 vor. Diese heißen P195 und P196 und sollen die volle HDMI-2.1-Performance für Mainboards, Docking-Stationen und Dongle-Anwendungen liefern.

Parade Industries, ein Anbieter von Hochgeschwindigkeitsschnittstellen und Display-Systemen aus den USA, hat am 3. August die Verfügbarkeit zweier Protokollkonverter für Displayport 2.0 zu HDMI 2.1, geeignet für Mainboards, Docking-Stationen und Dongle-Anwendungen, angekündigt. Der Hersteller nennt sie P195 und P196 und schreibt ihnen Konformität mit den Spezifikationen für VESA Displayport v2.0 und HDMI v2.1 zu.

Hohe Datenübertragungsraten bei hohen Auflösungen

Der DP-Empfänger soll bis zu vier Bahnen der HBR3-Übertragungsrate (8,1 Gbit/s) und die optionale Display Stream Compression (DSC) unterstützen, jeweils bei der Kodierung des DP-Inputs oder beim Durchlauf zum HDMI-Outpout. Letzterer soll laut Hersteller bis zu vier Bahnen der Fixed Link Rate (FRL) mit einer Datenübertragungsrate von 12 Gbit/s pro Bahn unterstützen. Dadurch könne eine Bildschirmauflösung von 10K mit einer Bildwiederholrate von 50 Hz erzielt werden, wenn der DSC-Durchlauf verwendet wird.

Der HDMI-Output soll außerdem kompatibel mit HDMI 2.0 und früheren Versionen sein, womit Transmitted-Minimized Differential Signaling (kurz TMDS, ein Schnittstellenstandard zur seriellen Übertragung von digitalen Videosignalen) von bis zu 6 Gbit/s pro Bahn bereitgestellt werden soll. Dadurch könne laut Parade wiederum ein Display mit einer Auflösung von bis zu 4K x 2K bei einer Bildwiederholrate von 60 Hz mit 24-Bit-Farbformaten und 3D-Video-Formaten mit bis zu 1080 Pixeln bei 120 Hz versorgt werden.

Auch interessant: Displayport 2.0 soll nun gegen Ende 2021 starten

Verbesserte Bildwiederholraten und niedrige Latenzfunktionen wie die Variable Refresh Rate (VRR), Quick Media Switching (QMS) und der Auto Low Latency Mode (ALMM) werden beim HDMI-2.1-Transmitter unterstützt. Parade verspricht zudem, dass die P195- und P196-Konverter aktuell die beste Leistungs-Performance auf dem Markt liefern und die Akkulaufzeit tragbarer Systeme aufgrund eines geringen Energieverbrauchs während Standby-Phasen begünstigen.

Derzeit werden Produktproben der P195- und P196-Konverter verteilt, die verfügbar in einem 7 x 8 mm großen 74-Pin-QFN-Paket sind. Wer sich über die genauen Spezifikationen der Protokollkonverter informieren möchte, kann einen Blick auf die Produktseite von Parade Technologies werfen. Dort sind alle Features im Detail aufgelistet.

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Quelle: Parade Technologies

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        PS/2 hat gar kein Polling und somit auch keine Frequenz. Wenn der PC nicht gerade an das Gerät senden will (was er bei Mäusen ggf. nie muss/macht), kann das Gerät jederzeit nach Lust und Laune loslegen. Bei spezifizierten Signaltaktraten bis 17 kHz und 12-Bit-Frames läge das theoretische Limit bei etwas über 1.000 Übertragungen pro Sekunde, aber es gibt eben 17.000 Möglichkeiten, wann diese starten können. Innerhalb des Systems berücksichtigt Windows die vom PS/2-Controller kommenden Informationen aber wohl nur in gewissen Intervallen. Da waren 60 bis 100 Hz Standard gewesen, hochwertige Mäuse ließen sich aber schon Mitte der 90er auf 150 Hz und gegen Ende der PS/2-Ära auf 200 oder 250 Hz hochziehen. Probleme mit Boards oder CPUs wären mir nicht bekannt, allerdings hatte ich damals als Privatperson auch nicht so den Überblick und es macht sicherlich einen Unterschied, ob ein 486er oder ein Athlon 1400 das Betriebssystem befeuern sollte. USB ist allerdings immer CPU-lastiger und da gab es definitiv Probleme mit >>250 Hz. Das ist unabhängig vom USB-Standard, denn meinem Wissen nach sieht auch USB4 125 Hz als Default an und umgekehrt hat man meiner Erinnerung nach schon zu USB-1.1-, spätestens aber zu -2.0-Zeiten versucht, 1.000 Hz zu erreichen. Natürlich haben neuere Controller seltener Probleme mit Spam auf dem Bus.

        Ob das alles einen Sinn macht, ist umstritten. Natürlich reduziert es die zusätzlichen Wartezeiten der Maus auf den nächsten Poll und nähert so die Latenz an die von PS/2 an, aber das muss man relativ zu der folgenden Zeit für den eigentlichen Datenaustausch betrachten und natürlich auch zum Wahrnehmungsvermögen der Spieler. Ich kenne keine Doppelblindstudien, aber die Erfahrungsberichte für 4.000 Hz gegenüber 1.000 Hz lesen sich genauso, wie die von seinerzeit 125 Hz gegenüber 500 Hz: Der niedrigerere Wert ist "für die meisten Anlässe/Nutzer/etc. schon sehr gut", aber nur der höhere Wert ist "perfekt". Ich tippe daher genauso auf Placebo wie bei kabellosen Eingabegeräten, wo seit 2000 alle 1-5 Jahre die "erste" kabellose Maus erscheint, bei der "es keinen Unterschied mehr zu verkabelten" gibt. Rein von der Logik her sollte es jenseits von 2-4 Polls je ausgegebenen Frame jedenfalls praktisch unmöglich werden, echte Unterschiede wahrzunehmen, genauso wie DPI-Werte von einem vielfachen der Bildschirmauflösung nur bei extremen High-Sense-Settings Sinn ergeben, bei denen die Maus nur entsprechende Bruchteile eines Zolls bewegt werden soll.

        Nichtsdestotrotz: Genau wegen derartiger Subjektivitäten schreibe ich "kaum einen" und nicht "keinen" Nachteil. Als ich das letzte Mal meinen Kugel-PS/2-Mouse-Man ausgepackt habe, konnte ich jedenfalls keine Nachteile abseits der fehlenden Tasten und des abgenutzten Haupttriggers feststellen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        PS/2 hat gar kein Polling und somit auch keine Frequenz. Wenn der PC nicht gerade an das Gerät senden will (was er bei Mäusen ggf. nie muss/macht), kann das Gerät jederzeit nach Lust und Laune loslegen. Bei spezifizierten Signaltaktraten bis 17 kHz und 12-Bit-Frames läge das theoretische Limit bei etwas über 1.000 Übertragungen pro Sekunde, aber es gibt eben 17.000 Möglichkeiten, wann diese starten können. Innerhalb des Systems berücksichtigt Windows die vom PS/2-Controller kommenden Informationen aber wohl nur in gewissen Intervallen. Da waren 60 bis 100 Hz Standard gewesen, hochwertige Mäuse ließen sich aber schon Mitte der 90er auf 150 Hz und gegen Ende der PS/2-Ära auf 200 oder 250 Hz hochziehen. Probleme mit Boards oder CPUs wären mir nicht bekannt, allerdings hatte ich damals als Privatperson auch nicht so den Überblick und es macht sicherlich einen Unterschied, ob ein 486er oder ein Athlon 1400 das Betriebssystem befeuern sollte. USB ist allerdings immer CPU-lastiger und da gab es definitiv Probleme mit >>250 Hz. Das ist unabhängig vom USB-Standard, denn meinem Wissen nach sieht auch USB4 125 Hz als Default an und umgekehrt hat man meiner Erinnerung nach schon zu USB-1.1-, spätestens aber zu -2.0-Zeiten versucht, 1.000 Hz zu erreichen. Natürlich haben neuere Controller seltener Probleme mit Spam auf dem Bus.

        Ob das alles einen Sinn macht, ist umstritten. Natürlich reduziert es die zusätzlichen Wartezeiten der Maus auf den nächsten Poll und nähert so die Latenz an die von PS/2 an, aber das muss man relativ zu der folgenden Zeit für den eigentlichen Datenaustausch betrachten und natürlich auch zum Wahrnehmungsvermögen der Spieler. Ich kenne keine Doppelblindstudien, aber die Erfahrungsberichte für 4.000 Hz gegenüber 1.000 Hz lesen sich genauso, wie die von seinerzeit 125 Hz gegenüber 500 Hz: Der niedrigerere Wert ist "für die meisten Anlässe/Nutzer/etc. schon sehr gut", aber nur der höhere Wert ist "perfekt". Ich tippe daher genauso auf Placebo wie bei kabellosen Eingabegeräten, wo seit 2000 alle 1-5 Jahre die "erste" kabellose Maus erscheint, bei der "es keinen Unterschied mehr zu verkabelten" gibt. Rein von der Logik her sollte es jenseits von 2-4 Polls je ausgegebenen Frame jedenfalls praktisch unmöglich werden, echte Unterschiede wahrzunehmen, genauso wie DPI-Werte von einem vielfachen der Bildschirmauflösung nur bei extremen High-Sense-Settings Sinn ergeben, bei denen die Maus nur entsprechende Bruchteile eines Zolls bewegt werden soll.

        Nichtsdestotrotz: Genau wegen derartiger Subjektivitäten schreibe ich "kaum einen" und nicht "keinen" Nachteil. Als ich das letzte Mal meinen Kugel-PS/2-Mouse-Man ausgepackt habe, konnte ich jedenfalls keine Nachteile abseits der fehlenden Tasten und des abgenutzten Haupttriggers feststellen.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von RyzA
        Und wer braucht das?
        Wenn es danach ginge, dann würden wir heute noch mit Röhrenmonitoren unterwegs sein, die Flachbildschirme brauchte fast keiner (wobei sie auf LAN Partys ganz praktisch waren) und gravierende Nachtteile hatten (also für LAN Party dann doch eher untauglich).

        8K240 ist hingegen absolut sinnvoll und dürfte in etwas ferner Zukunft mein nächster Monitor werden.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Umgekehrt hat der Anschluss für diesen Zweck keine und auch für Mäuse kaum einen Nachteil.
        Wie hoch ist die Abfragefrequenz von PS2 nochmal?

        Ich glaube es waren 30 oder 40Hz, da sind die 125Hz von USB schon wesentlich besser. Mit Tools konnte man damals auf 200Hz hochgehen, wobei das auf die CPU ging und nicht jedes Board das mitgemacht hat.

        Bei Mäusen haben ja auch noch 4000Hz Vorteile, wobei man es da mit dem abnehmenden Grenznutzen aka diminishing Returns zu tun hat.

        Wie ist es eigentlich, wenn man eine 1000Hz Maus in einen normalen USB Hub, z.B. USB 1.1, einsteckt, wird dann die Abfragefrequenz auf 125Hz heruntergesetzt oder bleibt es bei den 1000Hz?
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Pu244
        So bekommt man 16K60 und 8K240 noch schneller.
        Und wer braucht das?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von RyzA
        Mir wäre es ja lieber wenn es nur einen Standard gäbe. Und dann auch wirklich nur einen Standard.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat von NatokWa
        Jaja .... der gute alte LPT in seine deversen Ausführungen .... Com Port .. Game Port oder Midi-Port (oder auch beides *g*) ... dann noch der olle PS/2 den manche Boards heute tatsächlich auch noch besitzen .... Und da sind manche schon damit überfordert herrauszufinden in welchen Anschluß sie ihre Maus einstöpseln müßen damit sie funktioniert und gucken einen belämmert an wenn man sagt "In jeden wo der Stecker rein geht" ......
        Die parallele Schnittstelle/LTP, RS232/COM und der Game-/Midi-Port verwenden zwar alle einen zweireihigen D-Sub-Stecker, sind aber technisch grundverschiedene Standards und keine Varianten voneinander. Und PS/2 weiß weiterhin jeder Bastler zu schätzen, der feststellen muss, dass irgend eine kack USB-Tastatur länger für ihre eigene Initialisierung braucht als der PC um am POST und damit der UEFI-Zugriffsmöglichkeit vorbeizukommen.^^ Umgekehrt hat der Anschluss für diesen Zweck keine und auch für Mäuse kaum einen Nachteil.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von RyzA
        Mir wäre es ja lieber wenn es nur einen Standard gäbe. Und dann auch wirklich nur einen Standard.
        Das wäre äußerst übel, da dann kein Anreiz mehr gegeben wäre, schnell einen wesentlich besseren Standard auf den Markt zu bringen.

        So treiben sich die beiden gegenseitig an. HDMI hat mit 48,3GBit vorgelegt, DP hat mit 73,6GBit geantwortet. Für HDMI sind jetzt 96GBit Pflicht, aber warum nicht die 100 vollmachen? DP dürfte dann mit etwa 150GBit antworten.

        So bekommt man 16K60 und 8K240 noch schneller.
      Direkt zum Diskussionsende
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