Zotac stellt Mini-Spielerechner mit einer AMD Polaris vor, die Zbox Magnus ERX480
Der weltweit erste Gaming Mini-PC mit einer AMD Grafikkarte vom Typ Polaris soll die Zotac Zbox Magnus ERX480 sein. Zwar bietet Zotac bereits Rechner an, die fast baugleich sind, allerdings Grafikkarten von Nvidia enthalten und ein gutes Stück teurer sind. Trotz günstigem Preis soll die AMD-Box fast genauso schnell sein.
Bisher verbaute Zotac nur dedizierte Grafikkarten der Marke Nvidia in seine Mini-PCs. Kam doch einmal AMD zum Einsatz, so handelte es sich dabei stets um APUs, in diesem Fall Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit. Nun bietet Zotac ein weiteres Modell der Zbox-Serie, dieses Mal mit einer eigenständigen Grafikkarte von AMD an, die Zotac Zbox Magnus ERX480. Mit dem selben Gehäuse wie die Nvidia-Vorgänger stellt dieses Kästchen den weltweit ersten Mini-PC mit AMD Polaris dar und kommt mit einem deutlich niedrigeren Preis wie die beiden kürzlich vorgestellten Modelle Zotac Zbox Magnus EN1070 und Zotac Zbox Magnus EN1060 daher.
Das Gehäuse weist eine Größe von 210 x 203 x 62 mm auf und kommt mit diversen Anschlüssen. Dazu zählen zwei Displayports 1.3, zwei HDMI-2.0-Ausgänge, Dual-Gigabit-Ethernet, zwei USB-3.0-Ports, zwei USB-2.0-Anschlüsse, sowie ein SD-Karten-Slot, ein USB-3.1-A-Port und einen in der Typ-C-Ausführung. Den Takt gibt ein Intel Core i5-6400T mit vier Kernen und einer TDP von 35 Watt an. Der Skylake-Prozessor ist laut Spezifikation für 2,2 bis 2,8 GHz vorgesehen. Bei der Zbox Magnus ERX480 könnte aber, wie zuvor bei der Zbox Magnus EN1060, auf 2,5 GHz gedrosselt werden.
Bei der verbauten AMD Radeon RX 480 bleibt alles wie gehabt: Die Anzahl der Rechenwerke und Taktraten unterscheiden sich nicht von denen der regulären Desktopversion, die Zbox-Variante bietet außerdem die vollen 8 GiByte GDDR5-Speicher. Als Anschlüsse für den Arbeitsspeicher werden zwei Bänke für DDR4-Speicher geboten. Es können maximal 32 GByte RAM verbaut werden. Für die Festplatte bzw. SSD ist ein 2,5-Zoll-Schacht verfügbar. Neben der Möglichkeit, eine solche via Sata-6GBit/s-Interface anzuschließen, verfügt die Zbox Magnus ERX480 über einen zusätzlichen M.2-Steckplatz mit PCIe-3.0-x4-Schnittstelle.
Zusätzlich gibt es noch eine Karte für ac-WLAN und Bluetooth-4.0 für drahtlose Verbindungen. Wie von den Kleinrechnern aus dem Hause Zotac gewohnt, wird auch die Zbox ERX480 als Barebone verkauft. Somit müssen Festplatte oder SSD, sowie der Arbeitsspeicher separat hinzugekauft werden. Auch für das Betriebssystem muss selbst gesorgt werden. Während Linux kostenlos verfügbar ist, kommen bei der Verwendung von Windows in der Regel weitere Kosten hinzu, sollte man nicht noch eine übrige Lizenz besitzen. Zotacs neuer Mini-PC wird für 830 Euro gelistet, während die Nvidia-Version mit einer Geforce GTX 1060, welche 6 GiByte Speicher besitzt, für 960 Euro erhältlich ist.
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Ansonsten interessant, aber eigtl. nur etwas für Leute mit genug Geld und dem Bedarf eines minimalen Platzverbrauches.
AMD wird die GPUs auch nicht verschleudern, nur damit Zotac die Dinger in so eine kleine Box presst.
Aber gut, kann natürlich auch sein, daß dort die embedded Polaris GPU gewählt wurde. Ich hoffe daß CB auch die EN480 testet.
Trotzdem verschenkte Leistung, trotzdem Perlen vor die Säue...
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Wenn die GTX1070 mit der gleichen CPU noch "brauchbare" FPS in 4K liefert und die GTX1070 für 4K nicht die ideale GPU is...
Das wäre dann die (theoretisch) bessere Wahl, als die Box mit der GTX1060. Da die EN480 jedoch deutlich billiger sein soll als die EN1060, ist kaum davon auszugehen.
Wenn die GTX1070 mit der gleichen CPU noch "brauchbare" FPS in 4K liefert und die GTX1070 für 4K nicht die ideale GPU ist:
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