Xbox Series X bringt neues Konsolendesign und neue Leistungsfähigkeit
Anhand der aktuell verfügbaren Daten hat man erste Leistungswerte der Xbox Series X errechnet.
Seit wenigen Tagen wissen wir, wie die kommende Rivalin der Sony Playstation 5 heißen und aussehen wird. Die Xbox Series X fällt auf jeden Fall mit ihrem Design auf. So ist die Heimkonsole nicht wie üblich als eine Art AV-Receiver gestaltet, sondern wirkt wie ein Mini-Tower-PC. Bislang waren sich alle Konsolengenerationen mehr oder weniger gleich vom optischen Standpunkt her. Die Series X bricht damit. Im Interview mit dem Magazin Gamespot hat Microsoft ein paar Zahlen zur Leistungsfähigkeit der kommenden Konsole veröffentlicht. So habe die Xbox Series X doppelt so viel Leistung, wie die aktuelle Xbox One X.
Gerücht zu den Leistungsdaten der AMD-Hardware
Nach Ansicht des Magazins Eurogamer, soll die APU bzw. der SOC (erwartungsgemäß) 7-nm-Prozess gefertigt sein, aber physisch in etwa so groß wie das 16-nm-Modell der Xbox One X. Daraus schließen die Autoren, dass sich die Transistordichte nicht verdoppelt hat und so für deutliche Leistungssteigerungen der Series X mehr Taktrate nötig wird. Allerdings benötige ein Chip mit höherem Takt auch mehr Strom und wird folglich auch wärmer. So erklärt sich jedenfalls Eurogamer das Design der Xbox Series X. In Sachen Speicher werden mutmaßlich 16 GiByte GDDR6-Arbeitsspeicher und eine NVMe-SSD verbaut sein.
Eurogamer geht davon aus, dass die Grafikeinheit auf Navi-Basis tatsächlich 12 Teraflops liefern wird. Das wären doppelt so viele Teraflops wie bei der aktuellen Xbox One X. Eine aktuelle Radeon 5700 XT beispielsweise hat 40 CUs. Laut Eurogamer müsste die Grafikeinheit der kommenden Xbox Series X jedoch 48 Compute Units aufbieten, um diese Leistungsfähigkeit liefern zu können. Der Stromverbrauch könnte so in Höhen von um die 300 Watt klettern.
Spieleentwicklern steht die patentierte Technologie namens Variable Rate Shading zur Verfügung. Die Idee dahinter ist, Bildschirmbereiche mit niedrigem Kontrast oder Szenen mit starker Bewegungsunschärfe, weniger präzise zu rendern, weil die menschliche Wahrnehmung nicht jeden Bereich des Bildschirmes mit gleicher Präzision wahrnehmen kann. Auch Nvidias Turing-Grafikchip kann mit VRS umgehen. Um die Latenzen zu reduzieren, wird die Technik namens Auto Latency Mode - kurz ALLM - unterstützt. So soll es unter anderem Spiele geben, die von der Dynamic Latency Input Gebrauch machen und so eine möglichst geringe Latenz aufweisen. Gerade die Implementierung von VRS könnte ein Vorteil gegenüber der Playstation 5 sein, da bislang Sony keine Integration von VRS für ihre Konsole angekündigt hat.
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Fakten zur mutmaßlichen Leistungsfähigkeit der Xbox Series X:
- Das Magazin Eurogamer hat anhand der bislang veröffentlichten Daten die Leistungsfähigkeit der Xbox Series X analysiert. Die kommende Konsole soll doppelt so viel Leistung offerieren, wie die aktuelle Xbox One X, so Microsoft.
- Der AMD-Ryzen-Prozessor der Xbox Series X ist im Custom-Design gehalten und soll wohl vor allem mehr Taktrate haben, als die CPU der One X.
- Der Navi-Grafikchip hingegen müsste über gut 48 CUs verfügen, um die kolportierten 12 Teraflops an Leistung offerieren zu können.
Quelle: Eurogamer

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12 TF RDNA bzw. RDNA 2 wären aber schon auf RTX2080-2080 Super (650-800€ GPU'S Ende 2019). Insider hin oder her, egal ob wir im jetzt reden oder Ende 2020, diese Werte und Leistungsdaten sind extrem hoch.
Vielleicht kann mir ja jemand erklären wie AMD so eine Monster APU aufgebaut hat und wie man diese kühlen soll/kann. Ich kann mir das einfach nicht aus technischer Sicht erklären
Ich erwarte dass die Series X ca. 5700XT Leistung bringen wird und die PS5 sich GPU technisch darunter finden wird, dafür jedoch günstiger.
Schließlich steht ja auf der Folie, „Next Gen Console“ du redest in plural. Weißt du wieder mal mehr wie wir?
Eine 9 Teraflops RDNA GPU wäre Ende 2020 genauso "stark" wie damals eine 1,84 Teraflops GCN GPU Ende 2013, das Verhältnis wäre ident.