Ultra-High-Speed-Kabel bringen 8K und mehr auf Xbox Series X und PS5
Seit Kurzem ist klar, dass künftige Produkte mit HDMI 2.1 das volle Potenzial nur mit zertifizierten Ultra-High-Speed-HDMI-Kabeln erreichen können. Die kommende Konsolengeneration PS5 und Xbox Series X wird den neuen Standard mitbringen.
High Definition Multimedia Interface - kurz HDMI - ist seit Jahren ein fester Bestandteil im Heimkinomarkt. Die digitale Schnittstelle sorgt für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen zwischen verschiedenen Endgeräten. Mittlerweile gibt es die Version HDMI 2.1, die auch schon bei manchen TVs angeboten wird. Sowohl die Playstation 5, als auch Microsofts Xbox Series X werden beide HDMI 2.1 mit sich bringen. Mit dieser Konsolen-Iteration werden nämlich unter anderem die Übertragung von 8k-UHD-Inhalten und 4k-UHD-Inhalte mit bis zu 120 Hertz möglich.
8K-UHD oder UHD mit 120 Fps nur mit Ultra-High-Speed-HDMI-Kabeln
Wer nun tatsächlich seine Konsole befähigen will, damit Inhalte in 8K-UHD abgespielt werden können, braucht zwingend ein Ultra-High-Speed-HDMI-Kabel. Bislang ist es üblich, dass mehr oder weniger jeder Kabelhersteller beispielsweise mit 8K werben darf, auch wenn sein HDMI-Kabel nur den Standard HDMI 2.0 unterstützt. Ähnliches ist mit immer noch im Handel erhältlichen HDMI-1.4-Kabeln zu beobachten. Viele Kabelhersteller schenken sich bislang die Zertifizierung und machen einfach nur mit Schriftzügen wie "4K-HDMI-Kabel" Werbung. Um diesen Wildwuchs zu beenden, gibt es ab diesem Jahr zertifizierte sogenannte Ultra-High-Speed-HDMI-Kabel, die auf den Standard HDMI 2.1 setzen.
Prinzipiell kann HDMI 2.1 eine Übertragungsbandbreite von bis zu 48 Gbit/s leisten, aber nur dann, wenn beide verbundenen Geräte über einen HDMI-2.1-Anschluss verfügen und mit einem sogenannten Ultra-High-Speed-HDMI-Kabel miteinander verkabelt sind. Der vorherige HDMI-Standard nach Version 2.0 kann nur maximal 18 Gbit/s als Transferrate aufweisen und daher nicht mehr als UHD mit 60 Hertz übertragen. Die Xbox One X beispielsweise hat einen HDMI-Port nach der 2.0-Version. Der HDMI-2.1-Port bringt nicht nur Unterstützung für 4K mit 120 Hertz, sondern auch für 8K mit 60 Hertz mit. Auch dynamische Bildwiederholfrequenzen - Variable Refresh Rate - sowie dynamisches HDR sind (eigentlich) nur mit HDMI 2.1 möglich. Die HDR-Daten zu Kontrast, Helligkeit und Gamma lassen sich beim dynamischen HDR für jede Szene eines Videos oder auch für einzelne Bilder übertragen, statt nur für einen gesamten Film wie bei HDMI 2.0 üblich. Auch Dolby Atmos für 3D-Audiowiedergabe wird von HDMI 2.1 unterstützt.
Ebenfalls lesenswert: Ultra-High-Speed HDMI-Kabel: Zertifizierungsprogramm für HDMI 2.1 samt Logo vorgestellt
Fakten zu HDMI 2.1:
- Eine der ersten Endgeräte, die mit einem HDMI-2.1-Anschluss auf den Markt kommen werden, werden die Playstation 5 und die Xbox Series X sein.
- Um prinzipiell Funktionen wie die Wiedergabe von Inhalten in UHD mit 120 Hertz zu ermöglichen, müssen die beiden Konsolen aber zwingend mit einem zertifizierten Ultra-High-Speed-HDMI-Kabel mit dem Bildschirm verbunden sein. Auch der Monitor oder TV muss jedoch über einen HDMI-2.1-Anschluss verfügen, damit Nutzer alle Funktionen nutzen können.
Quellen: Heise, HDMI Forum

Gute Kabel sehen besser aus und das allein ist die Anschaffung wert. Das Auge isst mit, wie man so schön sagt. Es sieht natürlich zum Würgen aus, wenn jemand an einem 1.000 Euro teuren Amplifier/Receiver die herkömmliche Standardkost verbindet, so wie sie Speakershocker oftmals in seinen Videos präsentiert, weil er auch so denkt.
Wo die Kabelqualität dann doch eine Rolle spielt ist nicht der NF-Bereich sondern der HF-Bereich und darunter fällt alles was mit Steckdosen und Lautsprechern zu tun hat und hier attestierte ich ganz klar, dass dahinter kein Voodoo steckt.
Im NF-Bereich hatte ich seit dem SCART-Kabel keinen Unterschied mehr bemerkt, was die gelieferte Signalqualität anbelangt, bis ich mit den Eigenschaften von HDMI konfrontiert worden bin. HDMI ist sehr empfindlich, was die Reaktion auf die Abschirmung anbelangt. Besonders die stetigen Signalausfälle - kennt mit Sicherheit schon jeder - sind oftmals die Ursache für ein instabil übertragenes HDCP-Signal, das bezieht sich auf die langen Signalwege und der Bandbreite, weil die Leiter zu stark streuen, die Polaritäten umkehren, dann dringt das Signal weiter in den Leiter ein, die Impedanz nimmt zu und mitunter kann das Signal auch in benachbarte Leiter eindringen. Und dann gibt es auch noch so Geräte, die drücken das Signal mit brachialer Gewalt von A nach B (DVB-Receiver usw.), nennt sich elektrische Attenuation oder auch Dämpfungsfaktor und dabei kommt es zum Überschwingen der Leiter und ihr Magnetfeld destabilisiert bis zum Kollaps, dann fließt praktisch kein eines Elektron mehr.
Daempfungsfaktor - Impedanz Verstaerker-Lautsprecher - HiFi-Lexikon
Silber ist ein sehr guter Leiter und das zeigt sich nicht nur an dem deutlich wenigerem Staub um meinen Speaker-Strippen herum, es war davor die reinste Wolle, sondern auch daran, dass tatsächlich in vereinzelten Fällen der Hochton mehr Details verrät. Der Skin-Effekt:
Skin-Effekt - oder: Warum Kabel klingen (2001)
Ich bin jetzt sehr ins Technische gegangen, doch daran kann man erkennen, worauf es bei einer Signalübertragung ankommt. Die Abschirmung ist bei HDMI das Maß der Dinge und DisplayPort reagiert bei weitem nicht so störanfällig wie HDMI. Das hat etwas mit dem Unterschied zwischen dem Low-Voltage Differential Signaling (LVDS) und dem Transition-Minimized Differential Signaling (TMDS) zu tun. Die elektrischen Eigenschaften sind anders, aber auch die Art, mit der das Signal behandelt wird: DisplayPort besitzt etwas, das nennt sich Display Stream Compression (DSC). Im Grunde genommen ist es eine Justierung der Symbolrate/Baudrate, praktisch eine Kompression, die das Signal stabilisiert. Im Grunde genommen verteilt DisplayPort das Signal dynamisch auf seine Leitungen/Pipes. HDMI kann mit einer ähnlichen Funktionsweise erst mit der Version 1.4 umgehen, jedoch handelt es sich dabei um eine echte Kompression des Signals. Wenn der Monitor also ein leichtes Bildrauschen in den Farben zeigt oder der Ton an Substanz und Dynamik verliert, Letzteres meistens bei Zuschaltung mehrerer Monitore, die brauchen ja alle Bandbreite von den Level-Shift-ICs, dann liegt eine Bandbreitenreduktion vor. Mit HDMI 1.4 kommt es eigentlich nicht wegen der Bandbreite zu Signalausfällen, das passiert in den älteren Versionen, sondern das Signal verliert an Qualität. Diesen Effekt, bezogen auf das Bild, habe ich bei HDMI-Strippen festgestellt, die für 10.2 Gbps spezifiziert sind, mit denen auf 3.840x2.160 @60 Hz @12-Bit (8-Bit mit Frame Rate Control) gezockt worden ist. Das sind dann halt diese typischen Strippen für um die 30 Euro. Der Effekt hat sich erst eingestellt, nachdem HDMI-Kabel herangezogen worden, die für die 18 Gbps spezifiziert sind.
Und dass das nicht viel ist zeigt eine simple Kalkulation (Gleichung), die jedermann nachvollziehen kann, zur Bestimmung der Bandbreite des zu übermittelnden Signal:
3.440 x 1.440 @12-Bit (12-Bit Farbtiefe x3-Bit per Subpixel für den Alphakanal; je 1-Bit pro Farbkanal; 12-Bit pro Farbkammer, gesamt 36-Bit) x100 Hz = 17,83 GBit/s die Gleichung: (3.440 x 1.440) x (12 x 3) x 100
Die 18 Gbps sind ausgeschöpft und dabei ist weder Audio und Ethernet noch die Bandbreite für einen zusätzlichen Monitor inbegriffen, wenngleich ein Signal dynamisch ist, so werden die dennoch erreicht und dann... Meine bisherigen Beobachtungen zeigen, dass ein 10.2-Gbps-HDMI-Kabel so in etwa bis 12 Gbps schafft. Die Tests zu HDMI-Kabeln, die ich mir gelegentlich auch ansehe, zeigen, dass die 18-Gbps-HDMI-Kabel in ihrem Test, die natürlich die Spezifikation erfüllt haben, tun nämlich nicht alle, durchaus in bis zu 21 Gbps packen können. Insofern ist da noch ein wenig Luft nach oben, auch in Bezug auf die Alterung hin ein willkommenes Polster.
Und jetzt die Utopie des Ganzen: @Incredible Alk, Deine Erfahrung kann ich teilen. Ein kostengünstiges DisplayPort-Kabel hat ausgereicht, um all den negativen Effekten von HDMI entgegenzuwirken. Über HDMI beklagen sich die Nutzer nicht zu Unrecht. DisplayPort liefert das stabile Signal und das auch noch kostengünstig und in einer reibungslosen hohen Bandbreite, wofür man bei HDMI tief in die Taschen greifen muss.
ps: Wer ist der langjährige Manufacturer von HAMAs Pro-Class-Kabeln? Goldkabel
Wer bei HAMA eingekauft spart viel Geld und bekommt die gleiche Produktqualität geboten wie bei Goldkabel direkt.
Und dieses Kabel ist meine Empfehlung, zumal es aktuell für deutlich unter seiner UVP gehandelt wird, besonders die 1m-Variante:
00122187 Hama Ultra High Speed HDMI™-Kabel, Stecker-Stecker, 8K, Metall, Ethernet, 3,0 m | Hama DE
Hama 122185 Ultra High Speed HDMI™-Kabel 1m Stecker-Stecker 8K Metall Ethernet (Schwarz, Bronze) (Versandkostenfrei)
Hama 122186 Ultra High Speed HDMI™-Kabel 2m Stecker-Stecker 8K Metall Ethernet (Schwarz, Bronze) (Versandkostenfrei)
Hama 122187 Ultra High Speed HDMI™-Kabel 3m Stecker-Stecker 8K Metall Ethernet (Schwarz, Bronze) (Versandkostenfrei)
Grundsätzlich haste ja technisch gesehen Recht mit dem was du sagst - nur ists halt in der Praxis komplett übertrieben. Natürlich sollte man möglichst hochwertige Kabel verwenden wenn man die Bandbreiten und/oder Kabellängen ausnutzen will die der Standard bietet aber ganz ehrlich, eine nicht-High-End Nutzung funktioniert mit den allerallermeisten Kabeln da draußen auch die nicht grade ultrabilligchina sind. Der normalsterbliche nicht-Nerd kauft seine Kabel im Blödiamarkt (billige Kabel zu High-End Preisen) und das funktioniert auch in den allerallermeisten Fällen.
Im HiFi-Bereich ist das Kabelvoodoo ja noch viel härter verbreitet (da man hier analoge Daten überträgt und es nicht nur geht/geht nicht gibt kann man da ja unendlich diskutieren^^). Ich bemerke persönlich (auch mit nem 400€-DAC an nem 1600€-Kopfhörer) keinerlei Unterschied und erst recht keinen "Kabelklang" zwischen den mitgelieferten Sennheiserkabeln und Nachrüstkabeln für sehr viel Geld. Wenn Leute daran glauben und glücklich werden können sie das gerne machen, im Blindtest sagen ob ich Kabel 1 oder 2 angeschlossen habe konnte von denen aber bisher keiner.
Damit eine Strippe gemäß ihrer Induktivität, Konduktivität und Resistivität eine derartige Bandbreite aufbringt und gemäß der anodischen Oxidation die auch langfristig aufrechterhält muss man sich schon bei den hochwertigen Kabelherstellern wie Oehlbach, Goldkabel und In-Akustik umsehen und dann auch nicht zum günstigsten Produkt greifen.
So können nur Non-Hi-Fi-Puristen argumentieren, die von den Eigenschaften der Kabel, spezifisch ihrer Leiter, keinen Schimmer haben.
Ein Kabel überträgt nicht nach Standard. Die Normen wie für HDMI gelten einzig den Controllern, nicht den Kabeln. Was ein Kabel an seinem Magnetfeld entlang induzieren kann obliegt dessen Konfektionierung und der Wertigkeit seiner Leiter. Für welche Spezifikation ein Kabel gerüstet sein KANN sagt der Hersteller, jedoch betonnt er die am Grenzbereich. In der Alltagstauglichkeit sehen die Werte schon anders und nach einem Jahr der Nutzung kann man schon eher abschätzen, ob ein Kabel den bisherigen Strapazen auch auf langfristig gewachsen ist. Kommt es nach einem halben Jahr zu ersten Anzeichen von Signalverlusten und Signalausfällen ist das entsprechende Kabel seiner Aufgabe bloß auf mittelfristiger Nutzungsdauer gewachsen.
Auch nach Jahren übertagen meine Kabel auch das 10m in UHD auch bei hoher Frequenz ein Sauberes Störungsfreies Bild. ABER einer muss ja 1m Kabel für 180€ kaufen wenn 90% der anderen mit Durchschnittlichen Preisen klar kommen. Wichtig ist das man nach seinen eigenen Vorstellungen kauft.
In-Akustik Zählst du doch nicht ernsthaft zu Qualitätherstellern. Ich habe meine damals schweine Teuren Kabel nach langem rumärgern bei Kleinanzeigen verschenkt besser als die 2€/m Ramsch-Kabel sind die sicher nicht.
Ein Einigermaßen Abschirmung (je nach anspruch) und Herstellungsqualität und gut ist! Mittelpreisig alles andere ist Verbranntes Geld. Is nicht bös gemeint ich will auch nicht stenkern das muss ja jeder selbst wissen
Damit eine Strippe gemäß ihrer Induktivität, Konduktivität und Resistivität eine derartige Bandbreite aufbringt und gemäß der anodischen Oxidation die auch langfristig aufrechterhält muss man sich schon bei den hochwertigen Kabelherstellern wie Oehlbach, Goldkabel und In-Akustik umsehen und dann auch nicht zum günstigsten Produkt greifen.
Ein Kabel überträgt nicht nach Standard. Die Normen wie für HDMI gelten einzig den Controllern, nicht den Kabeln. Was ein Kabel an seinem Magnetfeld entlang induzieren kann obliegt dessen Konfektionierung und der Wertigkeit seiner Leiter. Für welche Spezifikation ein Kabel gerüstet sein KANN sagt der Hersteller, jedoch betont er die Einsatzmöglichkeit am Grenzbereich. In der Alltagstauglichkeit sehen die Werte schon anders aus und nach einem Jahr der Nutzung kann man schon eher abschätzen, ob ein Kabel den bisherigen Strapazen auch auf langfristig hin gewachsen sein kann. In der Theorie muss man also stets zu einer höheren Norm greifen als man aktuell braucht und wenn die nicht bekannt ist, noch nicht, dann zum Bestmöglichen, das garantiert, dass das Kabel den Anforderungen darüber hinaus gewachsen sein kann und das womöglich auch auf langfristig gesehen. Kommt es nach einem halben Jahr der Nutzung zu ersten Anzeichen von Signalverlusten und Signalausfällen ist das entsprechende Kabel seiner Aufgabe bloß auf mittelfristiger Nutzungsdauer gewachsen. Man will sich ja nicht jedes Jahr aufs Neue ein Kabel kaufen, bloß weil es seit einigen Wochen zu unliebsamen Signalausfällen (bspw. Bildausfällen von Sekundenbruchteilen) gekommen ist.
Ich habe schon so manches HDMI-Kabel für um die 25-35 Euro nach UVP mit einer Länge von 1,5-2,0 Metern in die Ecke fliegen gesehen, weil die nicht einmal über ein ganzes Jahr hinaus das 4K-Signal in 10-Bit stabil übertragen haben und dabei mussten die noch nicht einmal die zusätzliche Bandbreite eines Audio-Signals stemmen. Eine Kaufempfehlung für HDMI-Kabel gebe ich ab 60 Euro mit einer Länge für maximal 3 Metern, respektive 45 Euro nach UVP mit 1,5 Metern.