Xbox Series X: Microsoft enthüllt finale Spezifikationen - Zen 2 bis 3,8 GHz, RDNA2-GPU mit 52 CUs
Microsoft hat die finalen Spezifikationen der Xbox Series X veröffentlicht. Zwar liefert das Datenblatt noch nicht jedes Detail, dafür jedoch Klarheit bei den wichtigsten Punkten zur Ausstattung der Next-Gen-Konsole.
Während es Sony mit Neuigkeiten zur Playstation 5 mehr als gemächlich angeht, preschte Microsoft in den vergangenen Monaten mehrfach vor, wenn es um die Xbox Series X ging. Nun ließen die Redmonder sämtliche Hüllen fallen und zeigen im Detail, welche Hardware denn nun genau in der Next-Gen-Konsole steckt.
CPU der Xbox Series X arbeitet mit bis zu 3,8 GHz, Custom-RDNA-2-GPU mit 52 Compute Units
Bekannt war bislang, dass die Xbox Series X auf Semi-Custom-Hardware von AMD in Form einer Zen 2-CPU sowie einer RDNA 2-Grafikeinheit setzt. Wie sich der Chip im Detail ausgestaltet, blieb zunächst jedoch weitgehend unter Verschluss. Den nun veröffentlichten Eckdaten lassen sich zwar immer noch nicht absolut alle Details entnehmen, doch der Rahmen ist gesteckt.
Insgesamt messe der Die, auf dem CPU und GPU der Xbox Series X vereint werden, 360,45 Quadratmillimeter. Auf dieser Chipfläche sind unter anderem acht CPU-Kerne sowie 52 Compute Units der Custom-GPU untergebracht. Gefertigt werde der Chip der Xbox Series X im verbesserten 7nm-Verfahren.
Was die Leistung betrifft, arbeite die CPU mit bis zu 3,8 GHz. Dieser Wert gelte aber nur dann, wenn Simultaneous-Multi-Threading (SMT) nicht aktiv ist. Sofern die logischen Kerne hinzugeschaltet werden, falle der maximale CPU-Takt auf 3,66 GHz ab. Die RDNA 2-GPU der Xbox Series X arbeitet indessen mit bis zu 1.825 MHz und komme auf eine theoretische Rechenleistung von 12 TFLOPS, was zumindest nachgerechnet einem abgerundeten Wert entspricht. Wohlgemerkt handelt es sich hierbei um RDNA 2-TFLOPS, sodass sich zu vorangegangenen GCN-Grafikeinheiten eine andere Relation von TFLOP und Spiele-Performance ergibt.
Auch zur Speicherbestückung liefert die Spezifikationstabelle der Xbox Series X tiefgreifendere Informationen. 16 GiByte GDDR6-Speicher werden bei der Konsole verbaut. Microsoft spricht hinsichtlich der Anbindung von einem "320mb" Speicherbus - wohl 320 Bit Breite. Die Speicherbandbreiten fallen indessen nicht einheitlich aus. 10 GiByte des GDDR6-Speichers gehen flotter zu Werke und arbeiten mit 560 GB/s, während die restlichen 6 GiByte auf 336 GB/s kommen.
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Für den dauerhaften Datenspeicher steht eine SSD bereit. Das war ohnehin schon bekannt. Zum Hersteller schweigt Microsoft und spricht lediglich von einer "Custom NVME SSD", die eine Kapazität von 1 TByte bietet. Die standardmäßige Übertragungsrate liege bei 2,4 GB/s. Allerdings setzen die Redmonder auf eigene Hardware in Form eines Dekompressionsblocks, um die Übermittlung doppelt so schnell zu gestalten. Wem die interne Speicherkapazität nicht genügt, könne den Datenspeicher mittels einer 1 TByte-Erweiterungskarte verdoppeln. Hinzu gesellt sich die Unterstützung für externe HDDs, die über einen USB 3.2-Anschluss angebunden werden.
| Xbox Series X | |
|---|---|
| CPU | Custom Zen 2-CPU (8C/16T) / 3,8 GHz, 3,66 GHz (SMT) |
| GPU | Custom RDNA 2-GPU 52 CUs @ 1.825 MHz (12 TFLOPS) |
| Chipfläche | 360,45 mm² |
| Fertigung | 7nm+ |
| Speicher | 10 GiByte GDDR6 @ 560 GB/s + 6 GiByte @ 336 GB/s |
| Interner Speicher | 1 TByte NVMe-SSD (Custom) / 2,4 GB/s (Raw), 4,8 GB/s (komprimiert mit Custom-Hardware) |
| Erweiterbarer Speicher | 1 TByte Erweiterungskarte |
| Externer Speicher | Unterstützung für externe HDDs via USB 3.2 |
| optisches Laufwerk | 4K UHD Blu-Ray |
| Performance Target | 4K @ 60 FPS, bis zu 120 FPS |

Wieder was gelernt. Vielen Dank
Ich sehe es schon kommen das mein 3700X im Alltag bei Games langsamer performt als die Xbox
Und was die Arbeitsspeicher Menge angeht ist das ziemlich mickrig , 16 GB für CPU + GPU ist nicht gerade extrem zukunftstauglich
Bei den 6GB die nicht für die GPU reserviert sind sollte bedacht werden,
das diese mit 336GB/s angebunden sind.
In Relation dual channel DDR4 3200MHZ hat lediglich 51.2GB/s
Sorry Doppelpost.
Ich sehe es schon kommen das mein 3700X im Alltag bei Games langsamer performt als die Xbox
Und was die Arbeitsspeicher Menge angeht ist das ziemlich mickrig , 16 GB für CPU + GPU ist nicht gerade extrem zukunftstauglich
Bei den 6GB die nicht für die GPU reserviert sind sollte bedacht werden,
das diese mit 336GB/s angebunden sind.
In Relation dual channel DDR4 3200MHZ hat lediglich 51.2GB/s
Sorry Doppelpost.