Dank Xbox Series X & Co.: Microsoft mit 50 Prozent mehr Umsatz im Gaming-Bereich

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Einheitliches Design für das Xbox-Dashboard auf Xbox One und Xbox Series X/S sowie die offiziellen Xbox-Apps am PC und auf Smartphones.
Quelle: Microsoft

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2021 konnte Microsoft eine Umsatzsteigerung um 50 Prozent im Bereich Gaming vermelden.

Am Dienstag präsentierte Microsoft die Geschäftszahlen rund um das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2021, welches am 31. März 2021 zu Ende gegangen ist. Der amerikanische Konzern konnte im dritten Quartal seinen Umsatz in der Gaming-Sparte um 50 Prozent im Vergleich zum 31. März 2020, auf 3,53 Milliarden US-Dollar steigern. Der Bereich rund um Xbox-Spiele und Online-Services wie etwa Xbox Game Pass, hat um 34 Prozent zugelegt. Besonders stark ist das Wachstum im Hardware-Bereich ausgefallen. Mit dem Marktstart der Xbox Series X und Series S hat Microsoft ein Wachstum um 232 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2020 hingelegt.

Spiele-Verkäufe & Online-Services sorgen für 80 Prozent der Einnahmen

Wenn es nach dem Senior-Analysten von Niko Partners, Daniel Ahmad, geht, dann hat die Gaming-Abteilung von Microsoft im ersten Quartal 2021 - also dem dritten Quartal des Geschäftsjahres 2021 - das beste Ergebnis seit Beginn der Abteilung erreicht. Allerdings weist Ahmad darauf hin, dass gut 80 Prozent der Einnahmen durch die Verkäufe von Spielen auf Xbox-Konsolen sowie auf Windows-PCs und durch kostenpflichtige Online-Services wie Xbox Live Gold, Xbox Game Pass erzielt werden und nicht durch den Verkauf von Xbox-Konsolen.

Im Zuge der Umbenennung von Xbox Live zu Xbox Network hatte Microsoft jüngst verkündet, das künftig für Free-to-Play-Spiele kein Xbox Live Gold mehr notwendig sein wird. Bisher musste man für Fortnite & Co. auf Xbox-Konsolen erstmal das kostenpflichtige Xbox Live Gold abschließen, um dann das kostenlose Spiel online spielen zu können. Das Abo Xbox Live Gold für 6,99 Euro im Monat wird es auch weiterhin auf Xbox-Konsolen geben, damit man bei Xbox-Spielen online spielen kann, die keinen gesonderten Free-to-Play-Online-Bereich besitzen. Es wird aber immer mehr Videospiele geben, die einen kostenlosen Multiplayer-Ableger anbieten, so wie es beispielsweise Call of Duty: Warzone für Spieler von Call of Duty: Modern Warfare ist.

Xbox Game Pass wächst stetig

Als Alternative zum Kauf von Videospielen bietet Microsoft seit dem Jahr 2019 das kostenpflichtige Spiele-Abo Xbox Game Pass Ultimate an. Neben der Ultimate-Version, gibt es auch noch günstigere, dedizierte Varianten für die Xbox-Konsole und den Windows-PC. Zusammengenommen hat Microsoft im ersten Quartal 2021 gut 22 Millionen zahlende Abonnenten beim Xbox Game Pass. Falls man das kostenpflichtige Spiele-Abo Xbox Game Pass Ultimate für 12,99 Euro im Monat abonniert hat, besitzt man bereits ohne Zusatzkosten Xbox Live Gold und erhält zudem Zugriff auf über 100 verschiedene Spiele von Microsoft selbst, sowie von Bethesda und EA. Alle enthaltenen Spiele im Game Pass können heruntergeladen und lokal auf dem PC oder der Xbox One, Xbox Series X/S installiert werden. Zudem können Abonnenten der Ultimate-Version auch Xbox Cloud Gaming nutzen, wobei Spiele auf Android-Geräte sowie auf iPhone, iPad und am PC via Google Chrome oder Microsoft Edge über die Internetleitung gestreamt werden.

Jedes Mitglied im Game Pass sollte sich darüber im Klaren sein, dass Microsoft das Angebot neben der Monatsgebühr auch mit dem Verkauf von Nutzungsdaten zu den jeweiligen Spielen refinanziert. Hierbei bekommen die beteiligten Spieleentwickler beispielsweise Informationen darüber, welche Spiele man wie lange spielt, welchen Spielmodus man bevorzugt usw. Zudem werden beim Xbox Game Pass - wie auch bei anderen digitalen Abonnements - von Zeit zu Zeit immer wieder Spiele aus dem Katalog geworfen. Falls ein Spiel aus dem Angebot des Xbox Game Pass entfernt wurde, kann man diesen Titel aber mit Rabatt im Microsoft Store kaufen und erhält dann ein Nutzungsrecht, analog zu anderen Online-Stores wie etwa Steam. So kann dann der jeweilige Spieleentwickler entscheiden, ob die Kunden etwa den Online-Modus eines gekauften Spiels weiter nutzen können oder ob die Server abgeschaltet werden und alle Käufer darauf verzichten müssen. Schließlich haben die Kunden bei Steam und anderen Online-Shops nur ein Nutzungsrecht und kein Besitz-/Eigentumsrecht gekauft.


Ebenfalls lesenswert: Xbox Live Gold: Free-to-Play-Spiele kostenlos auf Xbox One & Series X/S

Sammlung zu den Geschäftszahlen von Microsoft im ersten Quartal 2021:

  • Microsoft hat bekannt gegeben, dass man den Umsatz der Gaming-Abteilung im ersten Quartal 2021 um 50 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2020 auf 3,53 Milliarden US-Dollar steigern konnte.
  • Rund 80 Prozent der Einnahmen werden dabei durch die Verkäufe von Spielen auf Xbox One, Xbox Series X/S sowie dem Windows-PC und durch kostenpflichtige Online-Services - etwa den Xbox Game Pass - erzielt.
  • Mit dem Marktstart der Xbox Series X und Series S hat Microsoft ein Wachstum um 232 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2020 hingelegt.

Quellen: Microsoft, Twitter

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Taonris BIOS-Overclocker(in)
        Wo steht da jetzt das der GP gewinnbringend ist? In dem Interview sagt er ja selbst das man es derzeit als Investment sieht was komplett im Gegensatz dazu steht was du uns hier erzählen willst.
      • Von Taonris BIOS-Overclocker(in)
        Wo steht da jetzt das der GP gewinnbringend ist? In dem Interview sagt er ja selbst das man es derzeit als Investment sieht was komplett im Gegensatz dazu steht was du uns hier erzählen willst.
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Genau genommen sagt er dort nicht, dass der Game Pass momentan Gewinn abwirft.
      • Von Electrotaufe Komplett-PC-Käufer(in)
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Electrotaufe
        Nun es läuft immer auf das selbe hinaus. Als erstes verbreiten die Leute Fakenewz. Dann wird ihnen gesagt, dass es nicht stimmt. Worauf sie sich erstmal empören und dann nach den links fragen.
        Wüsste nicht wo hier Fakenews verbreitet wurden. Hier wurde lediglich die Frage erörtert und spekuliert ob und in wie weit MS z.B. mit dem Gamepass Gewinn macht. Das ist alles.
        Zitat von Electrotaufe
        Bin ich etwa dafür zuständig den Leuten zu zeigen was sie für einen Blödsinn schreiben?
        Ja, bist du. Es ist üblich dass derjenige der etwas als Fakt hinstellst auf Nachfrage die entsprechende Quellen liefert. Derjenige der behauptet sollte belegen können.
      • Von Electrotaufe Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Cook2211
        Und warum fängst du jetzt an andere zu attackieren?
        Ich habe dich nur ganz sachlich nach einem Link zu besagtem Interview gefragt.
        Nun es läuft immer auf das selbe hinaus. Als erstes verbreiten die Leute Fakenewz. Dann wird ihnen gesagt, dass es nicht stimmt. Worauf sie sich erstmal empören und dann nach den links fragen.
        Bin ich etwa dafür zuständig den Leuten zu zeigen was sie für einen Blödsinn schreiben? Wohl kaum, wer wissen will wie es wirklich aussieht schaut schon selbst nach oder viel besser noch. Man schaut nach bevor man irgendwas halbgares in die Welt setzt.
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