Das soll Dynamic Latency Input bei der Xbox Series X bringen

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Das soll Dynamic Latency Input bei der Xbox Series X bringen (1)
Quelle: Microsoft

In einem Podcast hat der Direktor für Xbox Program Management Jason Ronald erläutert, was die Funktion Dynamic Latency Input beim Spielen bringen und wie man diese in die Konkurrentin der Playstation 5 eingebaut hat.

Zeitgleich mit der neuen Xbox Series X wird auch ein neuer Xbox-Controller debütieren. Die neue Konsole soll die verbaute AMD-Hardware dazu nutzen, um Spiele nicht nur möglichst flüssig darzustellen, sondern auch den Inputlag gering zu halten. Im Interview mit Major Nelson hat der Direktor für Xbox Program Management, Jason Ronald, erklärt, was man von der Funktion Dynamic Latency Input erwarten kann. Die grundlegende Motivation der Entwickler sei es, die Latenzzeiten möglichst gering zu halten, da diese entscheidend für die Steuerung des Spiels sind. Man habe daher Analysen betrieben um herauszufinden, wie man den Inputlag reduzieren kann. Herausgekommen ist das Feature namens Dynamic Latency Input, welches Spiele auf der Xbox Series X nutzen. So soll es dem Spiel ermöglicht werden, auf schnellstmöglichem Wege die Eingaben des Spielers zu bekommen. Hierzu verfügt der neue Xbox Wireless Controller über das eigene, proprietäre Übertragungsprotokoll namens Xbox Wireless Protocol, das eine hohe Bandbreite bereitstellen soll. So geht Microsoft hier einen anderen Weg als Konkurrent Sony, der zur drahtlosen Verbindung der Playstation-Controller ausschließlich auf Bluetooth setzt. Microsoft verspricht sich vom eigenen Protokoll, das möglicherweise auf Funk aufsetzt, dass man eine möglichst geringe Eingabeverzögerung erzielt. Verbindet der Spieler nun den neuen Xbox Wireless Controller mit der Xbox Series X, dann wird die Funktion Dynamic Latency Input aktiviert.

Dynamic Latency Input auf der Konsole exklusiv für Xbox Series X

Die Xbox Series X soll - laut Microsoft - Spiele in UHD mit 120 Fps wiedergeben können. Gerade wenn man Spiele im Modus mit 120 Fps spielt, sei eine möglichst niedrige Latenz wichtig, um eine möglichst gute Spieleerfahrung zu bekommen. Neben dem Controller, müssen auch die Hardware der Konsole selbst und der HDMI-2.1-Anschluss für niedrige Latenzen optimiert sein. Gemeinsam mit dem HDMI Forum und TV-Herstellern arbeitet Microsoft daher daran, via HDMI-2.1-Anschluss die Funktionen Auto Low Latency Mode und Variable Refresh Rate ausrollen zu können, damit auch die Ausgabeverzögerung möglichst gering ausfällt und so getätigte Eingaben schnell auch auf dem TV angezeigt werden. Die Zielsetzung sei es, durch die getroffenen Optimierungen eine niedrige Eingabe- und Ausgabeverzögerung zu erzielen. Dieses Bündel an Maßnahmen, das jedes Spiel auf der Xbox Series X nutzen kann, bezeichnet Microsoft als Dynamic Latency Input. Die kommende Xbox Series X wird einen Semi-custom AMD-SoC besitzen. Auf Seiten der CPU setzt man auf eine Zen-2-CPU, die viermal so viel Leistung bieten soll wie die Xbox One. Der Grafikchip auf RDNA-2-Architektur wird 12 Teraflops leisten, so Microsofts Phil Spencer. Die verbaute von Microsoft "Next-Gen" getaufte SSD soll zudem für geringe Ladezeiten sorgen. Im Zusammenspiel mit dem wohl auf GDDR6 setzenden RAM wird so nahtloses weiterspielen auch nach einem Reboot möglich, so Microsoft.

Variable Rate Shading für Spieleentwickler soll effizientes Gaming ermöglichen

Wenn man den Xbox-Controller hingegen am Windows-PC betreibt, muss man mit Bluetooth Vorlieb nehmen oder verwendet ihn kabelgebunden via USB-Kabel. Ob es Dynamic Latency Input auch am PC geben wird, ist noch unklar. Neben VRR bietet die Xbox Series X auch die patentierte Funktion namens Variable Rate Shading an. Die Idee dahinter ist, Bildschirmbereiche mit niedrigem Kontrast oder Szenen mit starker Bewegungsunschärfe weniger präzise zu rendern, weil die menschliche Wahrnehmung nicht jeden Bereich des Bildschirmes mit gleicher Präzision wahrnehmen kann. So spart man etwas Rechenleistung für die wirklich detailliert dargestellten Bereiche auf dem angeschlossenen Display.

Sicher ist, dass die neue Xbox Series X samt neuem Xbox Wireless Controller zur Weihnachtszeit in diesem Jahr auf den Markt kommen wird. Im Handel trifft sie dann auf die Konkurrentin Playstation 5, die ebenfalls auf AMD-Hardware setzt und Spiele mit bis zu 120 Hz ermöglichen soll.

Ebenfalls lesenswert: Xbox Series X wird neuartiges Spatial-Audio-Feature erhalten

Fakten zur Funktion Dynamic Latency Input bei der Xbox Series X:

  • Im Interview erklärt der Direktor für Xbox Program Management, Jason Ronald, welche Überlegung hinter der neuen Funktion namens Dynamic Latency Input stecken. Die Zielsetzung sei, dass das Spiel auf schnellstmöglichem Wege die Eingaben des Spielers bekommt und diese umsetzen kann.
  • Hierzu setzt der neue Xbox Wireless Controller der Xbox Series X auf das eigens von Microsoft entwickelte Übertragungsprotokoll namens "Xbox Wireless Protocol", welches eine besonders hohe Bandbreite bereitstellen soll.
  • Zudem sei auch die AMD-Hardware optimiert und unterstützt etwa VRR, damit Spiele auf der Xbox Series X in UHD mit 120 Fps wiedergegeben werden können.
  • Auch arbeitet Microsoft mit TV-Herstellern zusammen, damit der HDMI-2.1-Anschluss auch Auto Low Latency Mode und Variable Refreshrate unterstützt.
  • Die Xbox Series X samt neuem Controller wird rund um Weihnachten 2020 erscheinen.

Quelle: Soundcloud

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Atain Schraubenverwechsler(in)
        Es soll die selbe „Funktechnik“ wie bei der Xbox One benutzt werden, die sich über den Dongle am PC funktioniert.
      • Von Atain Schraubenverwechsler(in)
        Es soll die selbe „Funktechnik“ wie bei der Xbox One benutzt werden, die sich über den Dongle am PC funktioniert.
      • Von tochan01 Software-Overclocker(in)
        Bedeutet also womöglich Hardware dongel für den PC wie damals...
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