Xbox One: Einbau einer SSD oder SSHD verkürzt Ladezeiten nur kaum
Die Xbox One ist im Lieferzustand mit einer 2,5-Zoll-Festplatte von Samsung ausgestattet, die 500 GiByte Kapazität besitzt. Der Austausch dieser Festplatte durch eine schnelle SSD oder eine Hybrid-Festplatte scheint aber laut einem Test kaum Vorteile zu bringen.
Da sich die Xbox One relativ leicht auseinandernehmen lässt, können Bastler natürlich auch die Festplatte der neuen Microsoft-Konsole durch theoretisch schnellere Modelle oder gar eine SSD austauschen. Doch wie Brian Williams auf YouTube zeigt, bringt der Austausch gegen eine SSHD mit einem TeraByte oder einer einer 500-GiByte-SSD von Samsung nicht wirklich viel. Die Standard-Bootzeit von 50 Sekunden wird durch die Hybrid-Festplatte auf 48 Sekunden und mit der SSD auf 46 Sekunden verkürzt.
Ähnlich sieht es bei Call of Duty: Ghosts aus, denn dort benötigt die Xbox One im Lieferzustand 33,5 Sekunden zum Laden des ersten Levels, mit SSD oder SSHD sind es 27 Sekunden. Der Geschwindigkeitszuwachs hält sich also stark in Grenzen, geht aber nicht nur mit einem Garantieverlust, sondern auch mit recht hohen Kosten für alternative Laufwerke einher – vor allem bei einer großen SSD.
Hintergrund zu Xbox One
Am 21. Mai 2013 hat Microsoft die Xbox One enthüllt - eine neue Generation von Konsole, deren Fokus die Redmonder auf Unterhaltung ausrichten. Die Xbox One bietet neben Spielen zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten im Bereich Video, Musik und Webanwendungen. So soll sie das eine wichtige System im Wohnzimmer werden. Im Vordergrund der Entwicklung steht zudem Kinect, die Sprach- und Gestensteuerung, die deutlich aufgebohrt wurde. Die Xbox One kam am 22. November 2013 in den Handel. Mehr zur Xbox One lesen Sie auf der PCGH-Themenseite.
Reklame: Xbox One jetzt bei Amazon bestellen.
Quelle: YouTube

Eine SSD lohnt sich bei der PS4 nicht und bei der Xbox One auch nicht.
Beide Tests haben sehr ähnliche Ergebnisse geliefert.
Nicht verwunderlich, denn die Hardware der beiden Konsolen ähneln sich ja bekanntlich sehr.
Kürzere Boot Zeiten sind mir egal. Aber schnellere Ladezeiten bei Spielen (z.b. Forza 5 Strecke laden) wäre schon toll.
Wir hatten hier einen Test der PS4 mit SSD.
Das Fazit ist ähnlich zur Xbone. Auch eine PS4 lohnt sich nicht wirklich mit SSD.
SSD in Playstation 4 einbauen: Wird die PS4 messbar schneller?
man man Microsoft. Gut, die PS4 könnte mit einem 6GB/s SATA auch mehr rausholen. Nun ists halt nen 3GB/s geworden. Aber damit gibt es wengstens messbare und relevantere Verbesserungen, auch wenn sie nicht die Möglichkeiten einer SSD ausnutzt. Aber sie Xbox One??? Was haben die da verbaut? NEn 150GB/s SATA1 Anschluss, den es schon in der PS3 gab? Hört sich fast so an...
Und btw: Die messwerte der PS4 mit SSD und SSHD sind schon deutlicher als bei der One... Da braucht man nur diverse Tests im netz anschauen. Wer das nicht sieht ist fanboy oder kann nicht lesen.
Ich gehe im Fall der neuen Konsolen einfach einmal davon aus, dass sie stark am Hardware-Limit laufen. Das würde auch erklären, warum sie mit einer SS(H)D nicht wirklich schneller laufen.
Eine Festplatte auf SSD-Basis sollte im Normalfall wesentliche Geschwindigkeitsvorteile bringen. Da die Konsolen aber langsamer laden als die erste Generation von XBOX und Playstation 2, ist das nicht der Fall. Schrotthardware halt!