[Video-Update mit Staudamm-Map] XCOM Enemy Within: "Wir machen den Director's Cut zu Enemy Unknown" - Lohnt sich das Add-on?
Am 15. November erscheint mit XCOM Enemy Within eine ungewöhnliche Erweiterung. Wie wir im Gespräch mit Garth DeAngelis, Senior Producer Firaxis von XCOM Enemy Within, erfahren, wird Within als Director's Cut angesehen - ein erneutes Durchspielen der Hauptkampagne wird damit Pflicht. Firaxis hat Erfahrung mit dieser Art von Erweiterung. Sparfüchse könnten misstrauisch werden.
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Update vom 05.09.2013: Neues Gameplay-Video
2K Games und Firaxis Games haben ein neues Gameplay-Video veröffentlicht, in dem Lead Designer Ananda Gupta einige der neuen Waffen, Fähigkeiten, Feinde und Karten vorstellt. Die im Video vorgestellte Staudamm-Karte ist genau die, die PCGH auch auf der Gamescom begutachten konnte. Viele der Neuerungen werden im Video anschaulich vorgeführt, weshalb wir Fans empfehlen, sich das Video auch anzusehen.
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Originalartikel vom 22.08.2013: XCOM Enemy Within vorgestellt
Bei XCOM Enemy Within war zumindest der Name nicht mehr die große Überraschung, denn bereits vor der Messe tauchten handfeste Hinweise auf eine Erweiterung für Enemy Unknown auf. Und so nimmt es nicht Wunder, dass Enemy Within das im Oktober 2012 erschienene Hauptspiel bereits am 15. November auf ungewöhnliche Weise erweitert. Neue Waffen, Karten, Forschungsmöglichkeiten, Mutationen: Das allein ist noch nichts Besonderes. Dass diese Veränderungen aber auf die Hauptkampagne angewandt werden, das ist zumindest nicht üblich. Wobei Firaxis in diesem Zusammenhang natürlich Erfahrungen gesammelt hat, denn bereits die Civ-5-Erweiterung Gods & Kings veränderte das Basisspiel deutlich, was allerdings nicht jedem gut gefallen hat. Immerhin wird Publisher 2K Games nach eigener Aussage 30 Euro für die Erweiterung verlangen (für 40 Euro soll es das Hauptspiel mit alle Erweiterungen und dem neuen Addon als Commander Edition geben). Garth DeAngelis, Senior Producer Firaxis von XCOM Enemy Within, spricht im Interview mit PCGH von deutlichen Verbesserungen. Enemy Within sei quasi der "Director's Cut" von Enemy Unknown und beinhalte viele Veränderungen, die von der Community gefordert wurden. Doch wird das Gameplay wirklich so stark verändert, dass sich das erneute Durchspielen der Kampagne lohnt?
Enemy Within: Meld als neue Ressource
Um diese Fragen beantworten zu können, müsste man eigentlich zuerst die Kampagne spielen. Das ist aber zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht möglich. Doch wer bereits Erfahrungen mit Enemy Unknown hat, der kann sich vermutlich gut vorstellen, wie sich der neue Ablauf darstellt. Wichtigste Grundvoraussetzung: Es gibt eine neue Ressource namens Meld, die gebraucht wird, um die beiden neuen Soldatenklassen zu bauen und weiterzuentwickeln. So lassen sich zum einen an genetisch modifizierten Soldaten vielfache Veränderungen vornehmen (beispielsweise durch Implantate für Hirn, Auge, Brust, Haut usw.), wodurch die ebenfalls bestehenden Klassenfähigkeiten erweitert werden. Derart ausgerüstet können Soldaten beispielsweise auf sonst nicht erreichbare Türme oder Häuser springen, wie wir in einem eindrucksvollen Staudamm-Level vorgeführt bekommen.
Es gibt neben den Gun-Mutationen aber auch noch eine neue Soldatenklasse namens MECs. Diese schwergewichtigen Trooper entstehen durch "Konvertiertung", wobei nur eine der vorhandenen Fähigkeiten übernommen wird; der Rest wird zurückgesetzt und es gibt einen neuen Skill-Baum. MECs haben eine riesige Mech-Rüstung und teilweise auch komplett kybernetische Ersatz-Gliedmaßen. Das macht sie zu mächtigen Kämpfern, die auch Deckung locker wegballern können, mit ausrüstbaren Flammenwerfern Aliens rösten oder im Nahkampf Hackepeter aus den Gegnern machen. Doch das für die Weiterentwicklung nötige Meld liegt nicht einfach hübsch verpackt im Einkaufsregal herum, sondern muss hart erarbeitet werden. Wie schon in einigen Missionen beim Hauptspiel ist die Luxus-Ressource in Bombenbehältern mit Timern verpackt, sodass zögerliches Vorgehen auf der Karte mit dem Verlust der verlockenden Beute einhergehen - doch Schnelligkeit bedeutet bei XCOM auch immer Risiko.
Enemy Within: Balancing, Baby!
Doch keine Angst, das Balancing hat Firaxis im Auge. "Die Einführung von Gene Mods und MECs haben wie ein Domino-Effekt Auswirkungen auf das Spieldesign der Kampagne", erklärt uns Senior Producer DeAngelis im Gespräch. "Wir mussten einige Punkte anpassen, um hier einen Ausgleich zu schaffen". Ein Ausgleich findet auf jeden Fall insofern statt, als die zierlichen Sektoiden nun ebenfalls in Mech-Kampfanzügen stecken können - da kommt kurz Mechwarrior-Feeling auf, wenn die beiden Mech-verstärkten Einheiten in einer schicken Zwischensequenz aufeinander zu rennen und die Kybernetik-Ausrüstung aufblitzen lassen. Das Re-Balancing ist aber nicht die einzige Aufgabe der Entwickler. Immerhin müssen die zusätzlichen Forschungs- und Produktionsziele nun in den Zeitablauf der Kampagne sinnvoll gequetscht werden.
Und auch die neuen Karten (die Rede ist von 47 - im Original sind es ca. 80 Maps) sollen ja so untergebracht werden, dass der Spieler sie möglichst auch wahrnimmt. Das soll dadurch erreicht werden, indem die neuen Designs priorisiert werden. Doch selbst alte Karten sind nicht identisch bei Enemy Within: Neue Startpunkte und alternative Vorgehensweisen sollen auch hier für mehr Abwechslung sorgen - und natürlich findet sich auch die neue Ressource auf den Maps. "Die neuen Karten fördern die Wiederspielbarkeit", so DeAngelis weiter. "Auch die veränderten Skill Trees geben dem Hauptspiel neue Tiefe, hier können die Spieler mehr herumexperimentieren dank Gene Mods und MECs". DeAngelis hat das Feedback der Programmierer, dass man nun gar nicht mehr alle Ausbaustufen erforschen und bauen könne - das weckt Erinnerungen an das klassische XCOM, wo man ebenfalls nicht alle Möglichkeiten in einem Durchgang ausprobieren konnte und daher gerne auch ein zweites Mal die Kampagne startete.
Enemy Within: Weitere Verbesserungen
Zwei weitere Verbesserungen will DeAngelis noch preisgeben, die bei Enemy Within zum Tragen kommen. So gibt es eine neue Option für die Trefferwahrscheinlichkeiten, die bei Enemy Unknown noch vor der Runde feststanden und selbst das Neuladen nichts brachte. Wer nun "schummeln" will, kann das tun, indem er die entsprechende Option aktiviert - dann trifft man bei einer 95-prozentigen Wahrscheinlichkeit auch sicher. Dazu kommen weitere "Second Wave"-Optionen wie zufällige Skill Trees, Reflexschüsse durch Aliens usw. Auch bei der Sprachausgabe setzt man an. Der breite amerikanische Akzent der Soldaten unabhängig von ihrem Herkunftsland wird abgestellt, es gibt dann für die Sprachversionen Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Polnisch die korrekte Sprachausgabe. Auch bei der Verteilung der Ausrüstung gibt es endlich wichtige Verbesserungen. Wenn Sie auf der Suche nach Ausrüstung sind, die bei nicht-aktiven Soldaten "versteckt" ist, dann können Sie das nun mit einem Mausklick erledigen und so schneller die Ausrüstung umverteilen. Einige der Schmankerl will Firaxis auch bewusst noch nicht verraten. Gerüchte sprechen von einer Mission, wo die eigene Basis angegriffen wird.
Enemy Within: Kamera, Steuerung, Texturen?
Doch was ist mit Kritikpunkten speziell von PC-Spielern, die bis heute nicht von offizieller Seite behoben wurden (und nur teilweise durch Fan-Mods behebbar sind?). "Wir haben kleine Veränderungen an der Kameraführung vorgenommen, gerade beim Zielen und Anvisieren von Gegnern", führt Senior Producer DeAngelis aus. Auch die Steuerung mit Maus und Tastatur ist alles andere als optimiert - zu oft hat man den Eindruck, dass einige Klicks nicht nötig wären und dass die Crossplattform-Entwicklung zu oft auf die reibungslose Bedienung mit Gamepads schielt. Doch DeAngelis macht uns bei der Beantwortung dieser Frage nicht glücklich. Man wisse, dass die Bedienung für Maus+Tastatur noch zielgerichteter sein könnte, aber größere Veränderungen seien nicht geplant. Ob die teilweise matschigen Texturen aus Enemy Unknown ihr Comeback in Enemy Within haben, steht noch in den Sternen. DeAngelis versicherte uns jedenfalls, dass er unser Anliegen nach höher auflösenden Texturen gerne weitergibt.
DeAngelis schließt mit positiven Worten zur Zusammenarbeit mit Publisher 2K Games. Man genieße die Freiheit eines Indie-Entwicklers unter dem Banner eines Publishers - besser geht es nicht. XCOM: Enemy Within erscheint am 12. November 2013 in Nordamerika und international am 15. November 2013. Wir sind gespannt, wie sich der "Director's Cut" anfühlt.

so siehts aus
Xcom ist Grandios aber 30 € , scho a bizzle happisch.
Hauptspiel hab ich für nen Zehner abgegriffen... mal sehen ^^
Jawoll ! Wird gekauft ABER im Steam Sale mit 75%
Xcom ist Grandios aber 30 € , scho a bizzle happisch.
Iih, Konsolen
30€ find ich frech, dafür dass das meiste davon auch einfach von Moddern machbar wäre, WENN SIE DAS SPIEL ENDLICH MAL VERNÜNFTIG MODBAR MACHEN WÜRDEN.