WoW Midnight: Druide - Level-Guide - Talente, Fähigkeiten & Tipps
Bei vier Specs zur Auswahl ist natürlich besonders interessant, welche sich zum Leveln eignet. Wir helfen euch weiter! Levelt euren Druide in WoW Midnight effizient auf die neue Maximalstufe. Wir zeigen euch die beste Skillung, Talente und Rotation für entspanntes Leveln.
Ist es eine grässliche Fleißarbeit, bis man wieder richtig stark ist? Oder essenziell für Spaß am Erkunden von WoW? Spieler werden sich wohl nie einigen können - das Leveln ist mit der 11. Erweiterung von Midnight auf jeden Fall wieder fester Bestandteil eurer Gameplay-Sessions. Da macht Blizzard auch keine Ausnahme für Druiden, egal welch süße Tiergestalt sie annehmen.
Schließlich sollen wir bereits vor dem Sammeln immer höherer Itemlevel zusätzliche Charakterstufen verdienen, den Boost neuer Talente erleben und vor allem erstmals in der Geschichte von WoW die sogenannten Spitzen-Talente freischalten. Die mächtigen Upgrades sind ein neues Feature von Midnight, die allgemeines "Pruning" der Klassen begleiten. Auch die Druiden verabschieden sich von diversen Skills und Talenten. Damit das Leveln für euch als Druide nicht in Frust ausartet, gibt es von uns ein paar Tipps, mit denen ihr die neue Maximalstufe kinderleicht erreicht. Wobei sich da natürlich eine Frage stellt: Welche der Specs eignet sich am besten zum Leveln?
Druiden haben viel Auswahl: Vier unterschiedliche Spielweisen, mit jeder möglichen Rolle. Die meisten sind sogar solide Optionen, nur eine Sache müssen wir direkt am Anfang klarstellen: Finger weg vom Heiler. In keiner Welt wollt ihr beim Leveln, also im Alleingang, eine kümmerliche Auswahl an DpS-Skills nutzen, nur um euch gleichzeitig mit etlichen Heilzaubern am Leben zu halten.
Wir haben uns für diesen Guide aber trotzdem für Fernkampf entschieden: Gleichgewicht-Druiden können das Schlachtfeld mit Crowd-Control-Zaubern ... äh kontrollieren, während sie für Schaden viele Einzelziel- wie AoE-Optionen besitzen. Später gehen wir noch auf die Alternativen Feral und Wächter ein, aber jetzt geht es um die Eulen-Talente!
Level-Talente
Die Gleichgewicht-Druiden haben mit dem Wechsel zu den Midnight-Talenten auch einen Berg an Änderungen kassiert - da stellen sie keine Ausnahme dar. Sie haben jetzt aber dank Addon-Purge deutlich entspannteres Gameplay. Blizzard weiß ja bei allen Klassen, dass sie jetzt nicht mehr alles tracken können. Wobei das bei der Eule keine so krasse Auswirkung wie etwa bei der Katze darstellt. Wenn ihr bisher Spaß mit dem Gleichgewicht-Druiden hattet, wird euch die Eule weiterhin Freude bereiten.
Viel von den Änderungen sorgt jedenfalls für simpleres und entschlacktes Gameplay. Die Meisterschaft erhöht zum Beispiel einfach euren Schaden, ohne Abhängigkeit von Sonnenfeuer und Mondfeuer. Fürs Leveln wichtig sind aber nur: überleben, Schaden anrichten und flink sein!
Quelle: buffed
Mit diesem Talentbaum setzt ihr auf die Treants, die sich mit euch ins Getümmel stürzen – optional könnt ihr sie auch auf maximalen Schaden skillen, dann tanken sie aber nicht.
Die Talentwahl
Die Geschwindigkeit sichert ihr euch natürlich mit den üblichen Verdächtigen: Reisegestalt (euer großer Vorteil gegenüber anderen Klassen), Anstachelndes Gebrüll (langer Cooldown, aber hilft auch verbündeten Mitspielern), Schnelligkeit der Wildnis und Tigerspurt. Letzterer ersetzt Spurt und hat einen viel kürzeren Cooldown und lässt euch besonders schnell laufen, was dann über fünf Sekunden nachlässt.
Fürs Überleben holt ihr euch praktische Heil- und Defensivtalente. Dickes Fell, Aessinas Erneuerung, Lycaras Inspiration, Geschenk der Wildnis (immer das Mal der Wildnis aktivieren, holt euch die zusätzliche Vielseitigkeit!) und andere. Im Heldentalentbaum (wir empfehlen Hüter des Hains, dazu später mehr) könnt ihr dann sogar wählen, ob eure Treants noch mehr aushalten und besser tanken können - oder ob sie einfach eure DpS-Bäumchen sein sollen. Das überlassen wir aber euch, ihr merkt schnell, was euch tötet ... und was nicht.
Bei den DpS-Talenten (größtenteils im Spec-Baum) wollt ihr für die Level-Phase etwas anders vorgehen als bei Raids und Mythisch+. Schließlich resultiert es teilweise in Overkill, wenn ihr das absolute Tryhard-Build aufbaut, das sich für die Gegner beim Questen gar nicht lohnt. Insofern geht es vor allem um geringere Abklingzeiten, Tempo und einfache Procs, die für wenig komplexe Fights sorgen, mit schnellem Burst-Schaden.
Himmlische Ausrichtung und Konvokation der Geister sind eure großen Cooldowns, aber auch Zorn der Elune ergänzt eure Rotation angenehm (vor allem mit dem gewählten Heldentalentbaum). Mögliche Proc-Talente sind dafür Wilde Wogen (mehr Astrale Macht, mehr Krits), Den Kosmos berühren (Chance auf Gratis-Casts), Gleichgewicht aller Dinge (mehr Krits!), Elunes Führung (häufiger starke Konvokation-Zauber) oder auch Totale Finsternis (doppelte Finsternis-Boni) oder Bewohner des Traums. Schraubt auch eure Abklingzeiten runter - mit Orbitalschlag, Formt die Sterne und Strahlendes Mondlicht. Darüber hinaus kümmert ihr euch einfach um höheren Schaden und mehr Astrale Macht, vor allem während Finsternis. Umbralintensität und Seele des Waldes lassen etwa grüßen.
Welcher Heldentalentbaum?
Abseits vom Spec-Baum wollt ihr natürlich auch zum richtigen Heldentalentbaum greifen. Dabei empfehlen wir euch definitiv Hüter des Hains. Die entsprechenden Boni sind nicht nur generell gut für eure DpS, sondern sowohl für Kämpfe gegen mehrere Ziele als auch Einzelziele praktisch. Obendrein stärkt dieser Baum die Nutzung eurer helfenden Bäumchen. Beim Questen wollt ihr euch immer wieder Gruppen an Gegnern schnappen (natürlich nicht zu viele, dass ihr überrannt werdet), wodurch das Ganze ein No-Brainer wird.
Vor allem, da ihr direkt durchs Freischalten des Heldentalentbaums Zugang zu Traumwoge bekommt: Castet ihr Naturgewalt, explodieren eure nächsten Einsätze von Sternenfeuer und Zorn, was sich bei Gruppen natürlich richtig lohnt. Ganz unten erwartet euch Harmonie des Hains, wodurch ihr für jeden Treant Extra-Schaden anrichtet! Ein echter Komfort-Faktor ist zudem, dass ihr die Abklingzeit der Treants verringern (Rasche Frühlingsreife)und sie sogar Mondfeuer casten (Kraft der Natur) lassen könnt.
Da ihr euch beim Leveln noch nicht auf alle Heldentalente stürzen könnt, verzichtet ihr auf die rechte Spalte. Zwar warten dort reine DpS-Boni auf euch, aber ihr holt euch lieber zusätzliche Traumwoge -Procs, geringere Abklingzeit für die Treants und mehr Tempo-Boni für eine runde Level-Erfahrung.
Quelle: buffed
Das Spiel mit der Finsternis ist immer noch so, wie man es gewohnt ist, ihr wählt nur aktiv, wann ihr welche Finsternis aktiviert, da sie jetzt ein Cooldown-Zauber ist, mit mehreren Ladungen.
Spielweise beim Leveln
Im Gegensatz zu optimierten Raidboss-Fights und Mythic+-Ausflügen fällt die Schwierigkeit der Level-Phase deutlich geringer aus. Es geht euch also nicht um den Aufbau der perfekten Fenster für Debuffs, Bursts und Co., sondern um das entspannte Abarbeiten von Quests und das Ausschalten von einfachen Gegnern, die euch davon abhalten wollen. Zwischen Kämpfen habt ihr möglichst kurze Down-Phasen, weswegen ihr auch nicht unbedingt auf abgelaufene Cooldowns warten solltet.
Sie sind natürlich ein netter Bonus, aber kein Muss. Wir haben für euch deswegen eine relativ einfache Prioritäten-Liste, die ihr stressfrei verinnerlichen könnt. Knöpft euch also neue Gegner immer so vor, dass ihr die folgenden Zauber der Reihe nach abarbeitet:
- Naturgewalt (essenziell, auf Cooldown)
- Mondfeuer (aktiv halten)
- Sonnenfeuer (aktiv halten)
- Zorn der Elune (direkt vor Himmlische Ausrichtung / Finsternis)
- Himmlische Ausrichtung (auf Cooldown)
- Konvokation der Geister (auf Cooldown)
- Sternenregen (verbraucht Astrale Macht bei Gruppen)
- Sternensog (verbraucht Astrale Macht bei Einzelzielen)
Mit eurer Eule sieht es erst einmal so aus, als ob ihr viele Cooldowns jonglieren müsst, doch in der Praxis ist das ziemlich einfach. Eure Treants fangen Schaden ab, helfen aber auch beim Verteilen von Mondfeuer und erhöhen euren verursachten Schaden. Die Nutzung von Astrale Macht will dafür gut gelernt sein. Zögert nicht, Sternenregen und Sternensog in Burst-Phasen zu spammen, im Gegenteil. Sonst erreicht ihr schnell das Limit eurer Astralen Macht, vor allem wenn euch Talente wie Zorn der Elune und Seele des Waldes noch mehr davon bescheren. Behaltet im Kopf, dass eure Bäumchen dank des Heldentalentbaums bei Mondfeuer mithelfen, aber nicht alles allein casten werden.
Habt ihr es mit reinen Einzelzielen, also Bossen oder dem letzten verbliebenen Gegner zu tun, wird natürlich Sternensog zum Hauptverbraucher eurer Astralen Macht - sobald ihr es aber mit mindestens zwei Gegnern zu tun habt, greift ihr zum Sternenregen.
Was ist mit den anderen Specs?
Wir haben euch jetzt viel von der Eule erzählt, da müssen wir natürlich noch dem Rest Aufmerksamkeit schenken - schließlich sind die ja durchaus spielenswert. Allem voran können wir euch als Alternative den Wächter ans Herz legen. Der bärenstarke Druide muss sich in Sachen DpS nicht viel verstecken, kann aber dafür ordentlich einstecken. Sorgt also dafür, dass er leichter große Gruppen pullen und überleben kann. Sichert euch beim Bären dann natürlich möglichst viele DpS-Talente, setzt auf Mondfeuer zum "Sammeln" von Gegnern und dem Heldentalentbaum Elunes Auserwählte (setzt auf Mondstrahl).
Ebenfalls möglich, aber nicht ganz so empfehlenswert ist die Katze. Denn der Feral ist zwar die offensive Melee-Spec, setzt mit seinen DoT-Effekten aber immer etwas mehr auf "Ramping", also das Entfalten von seinem ganzen Schadenspotenzial - während er selbst Schaden nicht so gut wegstecken kann wie sein großer Bruder. Über Resto-Druiden wollen wir am liebsten nur ein Wort verlieren: Nein. Kein Mensch sollte (allein) seinen Wiederherstellung-Druiden leveln. Wobei wir natürlich nicht sagen, wenn ihr ohnehin nur über Dungeon-Gruppen oder im Duo mit einem Freund levelt. Dann sieht das Ganze direkt anders aus. Aber das "klassische" Leveln, ohne jemals auf andere zwingend angewiesen zu sein, macht ihr am besten mit Eule oder Bär.
