Project Wing: Google entwickelt selbständig arbeitende Lieferdrohnen
Das Forschungslabor Google X, das Ideen für Google auf ihre Praxistauglichkeit prüft, hat in den letzten zwei Jahren unter dem Begriff "Project Wing" auch an autonom arbeitenden Lieferdrohnen gearbeitet. Die Forscher halten Lieferdrohnen für eine durchaus sinnvolle und umsetzbare Idee.
Die Drohnen, an denen Google X in den letzten beiden Jahren gearbeitet hat, unterscheiden sich von den Ansätzen, wie sie beispielsweise Amazon verfolgt. Die Google-Drohne ist eine Mischung aus Helikopter und Flugzeug, die senkrecht startet und sich dann in der Luft horizontal für den Flug ausrichtet. Auch das Absetzen der Ladung selbst funktioniert vollkommen anders.
Statt wie die von Amazon für Prime Air geplanten Drohnen zu landen, schwebt die Google-Drohne "einige Hundert Fuß" über den Boden und seilt die Fracht nach unten ab. Das "Ei" am Ende des Seils erkennt das Berühren des Bodens und sorgt dafür, dass das Seil von der Fracht getrennt und wieder eingezogen wird. Durch die Testflüge der Drohne im August, unter anderem in Australien, wurde eine zwei Jahre lange Phase von Project Wing abgeschlossen, die vor allem dazu dienen sollte, die Idee einer autonomen Drohne auf Praxistauglichkeit zu testen. Nun sind die Forscher davon überzeugt, dass dies der Fall ist, auch wenn das System noch nicht so weit sei, dass Google es tatsächlich schon einsetzen könnte. Doch die weiteren Herausforderungen seien zu bewältigen, so dass Google das Programm nun ausbauen wird.
"Es hat uns von Anfang an begeistert, dass die Welt ein radikal besserer Ort sein könnte, wenn das Ding, das jemand braucht, ihn genau in diesem Moment finden könnte", so Astro Teller, der Leiter von Google X. Google wird sich auch in die Debatte über die Nutzung von zivilen unbemannten Luftfahrzeugen einschalten. Bislang hat beispielsweise die US-Fluggaufsicht die kommerzielle Nutzung von Drohnen verboten.
Quelle. The Atlantic

Ich hoffe es kommt nicht zum Rechtsstreit vor Gericht wer den jetzt nun zuerst da war und wer jetzt die Lizenz zum fliegen hat.
Wundern würde es mich nicht, Grosse Unternehmen lernen sich doch vor Gericht kennen.
Klar ich lass mir ne Rolle Klopapier auf den Berg bringen