Keine Dunkle Materie: Messdaten stellen Modell infrage
Messungen des Gaia-Weltraumteleskops zeigen Abweichungen, die sich offenbar nicht allein durch Dunkle Materie rechtfertigen lassen. Bessere Ergebnisse liefert hingegen ein anderes Modell, das ganz ohne diese auskommt.
Aktuell dient Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie als Grundlage für die Astrophysik, doch manche Beobachtungen stimmen nicht mit dieser überein. Als verbreitete Lösung für dieses Problem gilt die Dunkle Materie, die mit Gravitation wechselwirken, aber zugleich unsichtbar sein soll. Dieses Modell wird durch Messdaten des ESA-Weltraumteleskops Gaia nun aber infrage gestellt.
AQUAL liegt richtig
Auslöser für diese Annahme ist eine Arbeit des südkoreanischen Physikers Kyu-Hyun Chae. Bei der Untersuchung von 26.500 mit Gaia aufgezeichneten Doppelsternen entdeckte er eine systematische Abweichung, die sich nicht durch das klassische Modell auf Basis von Netwon und Einstein erklären lässt. Bei schwachen, gravitationsbedingten Beschleunigungen von weniger als 1 nm/s² treffen klassische Berechnungen demnach nicht mehr zu, sondern liefern zunehmend größere Fehler. Diese lassen sich dabei angeblich nicht durch Dunkle Materie erklären.
"Die in dieser Studie gefundene Gravitationsanomalie hat viele tiefgreifende Auswirkungen auf die theoretische Physik und die Kosmologie.
Zunächst einmal kann die Gravitationsanomalie in der Dynamik von Doppelsternen nicht auf dunkle Materie zurückgeführt werden, da die erforderliche Menge absurd ist und es somit keine Möglichkeit gibt, die Standardtheorie der Gravitation zu retten. Da die Newtonsche Dynamik bei geringer Beschleunigung zusammenbricht, muss auch die allgemeine Relativitätstheorie von Einstein in diesem Bereich versagen."
Gleichzeitig liefert das Paper auch eine Lösung: Das AQUAL-Modell, kurz für "A QUAdratic Lagrangian", soll die Abweichungen korrekt vorhersagen. Diese Theorie basiert wiederum auf der Modifizierten Newtonschen Dynamik (MOND), die 1983 von Mordehau Milgrom als Alternative zum Konzept der Dunklen Materie vorgeschlagen wurde, sich aber nicht als Standard etabliert hat. Durch die neuen Messergebnisse wird dieser Ansatz nun aber offenbar gestützt.
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Durch die Veröffentlichung der Ergebnisse dürften unter Astrophysikern intensive Diskussionen und Prüfungen bevorstehen, inwiefern das AQUAL-Modell mit den gegebenen und anderen Messdaten zutrifft und bessere Ergebnisse liefert, als der Ansatz mit Dunkler Materie. Falls es hier zu einer Ablösung der einen Theorie durch die andere käme, dürfte die Entdeckung dabei wohl durchaus als Durchbruch gelten, der in Zukunft genauere Aussagen über das Universum erlauben könnte.
Quelle: via Heise / Frankfurter Rundschau

Nehmt doch alleine mal das Schlagwort, dass diesbezüglich gerade in aller Munde ist. "Klimawandel". Schwierig, weil Desinformativ. Das Problem ist ja, kurz gefasst, nicht der Wandel des Klimas, sondern dass wir als Katalysator dienen und er deswegen in Zeitraffer geschieht.
Aber selbst wenn die Erde an einem historischen Punkt wäre, an dem dies natürlich geschehen sollte, wird es dadurch in erster Linie für den Menschen unangenehm. Warum DAS so wenige juckt, will mir einfach nicht in den Kopf. Ist doch furzegal, wer schuld ist, es liegt in unserer Macht und in unserem ureigenen Interesse, es zu ändern, also sollten wir was tun.
Welcher Wissenschaftler, der nicht von der Öllobby bezahlt wird, kann denn wissenschaftlich belegen, dass es den Klimawandel nicht gibt?
Es gibt Theorien, die werden sehr wohl gründlich durchleuchtet und so gut es geht bewiesen. Nicht selten werden Msessgeräte speziell um Theorien zu beweisen deshalb erst erfunden und das ganze Treibt dann damit weitere Forschungen an.
Oft hat man zu wenige Daten und eine Theorie erhibt mit den vorhandenen Daten Sinn. Oft wird durch neue Verfahren genau eine solche Theorie auch bestätigt (etwa Gravitationswellen), manchmal muss aber neu gedacht werden
Die Wissenschaft hat den Typen ausgelacht, der sagte, dass die Kontinente auf einem Magmameer schwimmen.
Als man das dann gemessen hat, wurden einige Theorien, die damals super waren, begraben.
Als die Geologen erklärten, dass die erde viel älter sein müsste als angenommen, mussten die Physiker ihre Theorie begraben, wie die Sonne die Energie erzeugt.
Theorien werden durch empirische Wissenschaft entweder bestätigt oder widerlegt. Das findet permanent statt und dem muss sich jede Theorie immer wieder stellen. Nichts ist ausgenommen.
Die Wissenschaft hat den Typen ausgelacht, der sagte, dass die Kontinente auf einem Magmameer schwimmen.
Als man das dann gemessen hat, wurden einige Theorien, die damals super waren, begraben.
Als die Geologen erklärten, dass die erde viel älter sein müsste als angenommen, mussten die Physiker ihre Theorie begraben, wie die Sonne die Energie erzeugt.
Theorien werden durch empirische Wissenschaft entweder bestätigt oder widerlegt. Das findet permanent statt und dem muss sich jede Theorie immer wieder stellen. Nichts ist ausgenommen.