Gammastrahlung: Die Sonne strahlt wesentlich stärker als gedacht
Durch eine neue Messeinrichtung konnten Forscher nachweisen, dass die Sonne Strahlung mit deutlich höherer Energie aussendet, als bislang erwartet. Demnach konnte Gammastrahlung mit einer Energie von bis zu 10 TeV nachgewiesen werden.
Menschen können zwar einen Teil der Strahlung der Sonne als sichtbares Licht sehen, doch diese sendet auch in vielen anderen Wellenlängen, die unsichtbar sind und teilweise von der Atmosphäre abgehalten werden. Schon seit den 1990ern ging man dabei davon, dass die Sonne auch besonders energiereiche Gammastrahlung erzeugen kann.
Immense Energie
2011 konnte diese Annahme von der NASA mit dem Fermi Gamma-ray Space Telescope schließlich bestätigt werden: Es wurden erstmals Gammastrahlen mit einer Energie von rund einer Milliarde Elektronenvolt (eV) entdeckt. Zum Vergleich: Photonen im sichtbaren Licht haben eine Energie zwischen 1,65 und 3,26 eV.
Aufgrund technischer Limitierungen konnte aber auch das Fermi-Teleskop nur Gammastrahlen mit bis zu 200 Milliarden eV messen. Mit dem High Altitude Water Cherenkov Experiment, einer 2015 errichteten Messeinrichtung in Texas, lassen sich inzwischen aber auch Strahlungen mit noch kürzeren Wellenlängen detektieren. Und genau das ist auch passiert: Durch jahrelange Messungen ist inzwischen klar, dass die Sonne sogar Photonen mit einer Energie von fast zehn Billionen eV aussendet - deutlich mehr als bislang gedacht.
Da diese Strahlung die Atmosphäre nicht durchdringen kann, wurde sie nicht direkt gemessen. Das High Altitude Water Cherenkov Experiment nutzt dafür 300 Tanks, die jeweils 188.000 Liter Wasser fassen. Tritt besonders energiereiche Strahlung in die Atmosphäre ein, so regt sie Partikel an, die dadurch auf die Erde und damit die Behälter treffen. Dadurch wird eine Tscherenkow-Strahlung erzeugt, die für das Experiment gemessen wurde. So konnte die Energie der ursprünglichen Gammastrahlung ermittelt werden.
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Im Gegensatz zu früheren Messungen soll es sich dieses Mal dabei tatsächlich um den Höchstwert handeln - die Messeinrichtung scheint die gemessene Energie nicht zu limitieren. Und während die neu entdeckte, energiereiche Gammstrahlung innerhalb der Atmosphäre kaum Anwendungen finden dürfte, so dürfte sich doch bei der Erforschung der Sonne helfen. Denn in einem nächsten Schritt kann man nach ihrer Ursache suchen.
Quelle: Phys.org

Aber die genaue Ursache ist wohl unklar.
Weiß doch jeder.
Gammastrahlung ist zwar langwellig, aber gesund ist es nicht. Trotzdem brauchen wir uns keine Sorgen machen.
Die Sonne ist halt ein Stern.
Gammastrahlung ist zwar langwellig, aber gesund ist es nicht. Trotzdem brauchen wir uns keine Sorgen machen.
Die Sonne ist halt ein Stern.