Wissenschaft: 8K-Katzenvideo mit 267 Mbit/s über 31 Mio. Kilometer durchs All

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Mitglieder des JPL-Teams posieren, nachdem das erste gestreamte Ultra-HD-Video aus dem Weltraum empfangen wurde. Ferngesteuerte Teammitglieder (einschließlich Taters, der Katze) erscheinen auf dem Konferenzbildschirm. Stehend, von links, sind: Dan Goods, Abi Biswas, Ryan Rogalin, Meera Srinivasan, Bill Klipstein, Oliver Lay und Christine Chen.
Quelle: NASA/JPL-Caltech

Die NASA hat ein 8K-Katzenvideo mit 267 Mbit/s über 31 Mio. Kilometer aus dem Weltall übertragen - für die Wissenschaft. Ziel war es, Breitbandverbindungen im Weltall zu testen, die Funkfrequenzsysteme ersetzen könnnen.

Für die Wissenschaft hat die NASA (National Aeronautic And Space Administration) ein Katzen-Video in 8K über 31 Millionen Kilometer übertragen - etwa das 80-fache der Entfernung Erde-Mond. Sinn und Zweck der Übung war es, die Laserkommunikation zu demonstrieren, die eine Bandbreite von 267 Mbit/s bereitstellte.

"Diese Errungenschaft unterstreicht unser Engagement für die Weiterentwicklung der optischen Kommunikation als Schlüsselelement zur Deckung unseres künftigen Datenübertragungsbedarfs", sagte die stellvertretende NASA-Administratorin Pam Melroy. "Die Erhöhung unserer Bandbreite ist für das Erreichen unserer zukünftigen Forschungs- und Wissenschaftsziele von entscheidender Bedeutung, und wir freuen uns auf die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Technologie und die Veränderung der Art und Weise, wie wir bei zukünftigen interplanetaren Missionen kommunizieren."

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Das 15 Sekunden lange Katzenvideo in 8K benötigte 101 Sekunden, um die Erde zu erreichen. Das Instrument namens Flight Laser Transceiver ist in der Lage, Nahinfrarotsignale zu senden und zu empfangen und sendete einen kodierten Nahinfrarotlaser an das Hale-Teleskop am Palomar-Observatorium des Caltech in San Diego County, Kalifornien, wo er heruntergeladen wurde. Jedes Bild der Videoschleife wurde dann "live" an das Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien gesendet, wo das Video in Echtzeit abgespielt wurde.

Breitband im Weltraum

Die Laserkommunikations-Demonstration, die mit der NASA-Mission Psyche am 13. Oktober startete, wurde entwickelt, um Daten aus der Tiefe des Weltraums mit 10- bis 100-mal höheren Raten zu übertragen als die hochmodernen Funkfrequenzsysteme, die heute bei Weltraummissionen eingesetzt werden. Während Psyche zum Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter fliegt, wird die Technologie-Demonstration Signale mit hoher Datenrate bis in die größte Entfernung des Roten Planeten von der Erde senden. Damit wird der Weg für eine Kommunikation mit höherer Datenrate geebnet, mit der komplexe wissenschaftliche Informationen, hochauflösende Bilder und Videos übertragen werden können, um den nächsten großen Schritt der Menschheit zu unterstützen: die Entsendung von Menschen zum Mars.

"Eines der Ziele ist es, die Fähigkeit zu demonstrieren, Breitbandvideo über Millionen von Kilometern zu übertragen. Auf Psyche werden keine Videodaten generiert, daher senden wir normalerweise Pakete mit zufällig generierten Testdaten", sagte Bill Klipstein, Projektleiter der technischen Demo am JPL. "Aber um dieses wichtige Ereignis unvergesslich zu machen, haben wir beschlossen, mit den Designern des JPL zusammenzuarbeiten, um ein lustiges Video zu erstellen, das die Essenz der Demo als Teil der Psyche-Mission einfängt."

Mitglieder des DSOC-Teams reagieren auf das erste hochauflösende Streaming-Video, das am 11. Dezember im Jet Propulsion Laboratory der NASA per Laser aus dem Weltraum gesendet wurde. Das Video, das vom DSOC-Transceiver an Bord der fast 19 Millionen Meilen von der Erde entfernten Raumsonde Psyche gesendet wurde, zeigt eine Katze namens Taters. Quelle: NASA/JPL-Caltech Mitglieder des DSOC-Teams reagieren auf das erste hochauflösende Streaming-Video, das am 11. Dezember im Jet Propulsion Laboratory der NASA per Laser aus dem Weltraum gesendet wurde. Das Video, das vom DSOC-Transceiver an Bord der fast 19 Millionen Meilen von der Erde entfernten Raumsonde Psyche gesendet wurde, zeigt eine Katze namens Taters. Ein Computerbildschirm im Missionsunterstützungsbereich zeigt Taters, die Katze, in einem Standbild des ersten hochauflösenden Streaming-Videos, das per Laser aus dem Weltraum gesendet wird, sowie den eingehenden Datenstrom, der die Bilder des Videos liefert. Quelle: NASA/JPL-Caltech Ein Computerbildschirm im Missionsunterstützungsbereich zeigt Taters, die Katze, in einem Standbild des ersten hochauflösenden Streaming-Videos, das per Laser aus dem Weltraum gesendet wird, sowie den eingehenden Datenstrom, der die Bilder des Videos liefert.

Wissenschaft muss man verkaufen

Das kurze, ultrahochauflösende Video wurde vor dem Start hochgeladen und zeigt eine orangefarbene Katze namens Taters, das Haustier eines JPL-Mitarbeiters, die einem Laserpointer hinterherjagt, mit eingeblendeten Grafiken. Die Grafiken veranschaulichen verschiedene Merkmale der technischen Demonstration, wie z. B. die Umlaufbahn von Psyche, die Teleskopkuppel von Palomar und technische Informationen über den Laser und seine Datenbitrate. Auch die Herzfrequenz, die Farbe und die Rasse von Taters sind zu sehen.

"Trotz der Millionen von Kilometern Entfernung konnte das Video schneller als die meisten Breitband-Internetverbindungen übertragen werden", sagte Ryan Rogalin, Leiter der Empfängerelektronik des Projekts am JPL. "Nachdem wir das Video in Palomar empfangen hatten, wurde es über das Internet an das JPL gesendet, und diese Verbindung war langsamer als das Signal aus dem Weltraum." In der Nacht zum 4. Dezember wurde eine Testübertragung durchgeführt, bei der erfolgreich 1,3 Terabit an Daten übertragen wurden. Zum Vergleich: Die ganze Magellan-Mission von 1990 bis 1994 akkumulierte 1,4 Terabit.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 7seven7
        Gut das ich vom Team Hunde schreiben kann, ein Tierbegleiter ist ein Lebensbegleiter aber sicher kein König in meinem Haushalt, wie sich Katzen teilweise aufführen können und dürfen weils ja arme Katzen sind.

        Das macht die arme Katze ein, zweimal und schon ist sie weg.
      • Von 7seven7
        Gut das ich vom Team Hunde schreiben kann, ein Tierbegleiter ist ein Lebensbegleiter aber sicher kein König in meinem Haushalt, wie sich Katzen teilweise aufführen können und dürfen weils ja arme Katzen sind.

        Das macht die arme Katze ein, zweimal und schon ist sie weg.
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Makaber Laserübertragung und wir haben hier immern noch Ortschaften mit miserabelen Internetempfang....
      • Von Wired BIOS-Overclocker(in)
        Ein Katzenvideo................

        Mehr muss man nicht schreiben nur darüber nachdenken!
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        ich denke der Mensch macht das auch einfach fahrlässig aus Egoismus.. Absicht ist das wohl keine
        Schlauer als die Katze da sind wohl etwa 30-65% der Menschheit.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von LastManStanding
        Das ist es was das Leben auf Extraterrestrisches Planeten sehen will. Dämliche Videos von ´ner Katze, aber vielleicht tue ich unrecht und es war ein Kater. Wie oben schon erwähnt wurde, wäre es auf Melmak wohl ein Kassenschlager geworden!

        Guck dir mal die da an; Wie niedlich! Die denken sie wären schlau Dabei haben sie nicht mal Finger, sind Vollbeharrt und nur lachhafte 267Mbit/s in völlig verpixelten Auflösungen.
        Ich glaube die NASA wollte das die uns leicht unterschätzen damit die mit weniger Leuten kommen um die Katzenheit äääh Menschheit weg zu ballern damit wir überhaupt ne chance haben, warum sonst wurde nicht ein Video über den Aktuellen Wissenstand der Menschheit gezeigt
        Katzen sind wenigsten so schlau, dass sie nicht den eigenen Planeten zerstören, wie es der Mensch tut.
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