Teilchenbeschleuniger als Heizung: Large Hadron Collider wird zum Fernwärme-Lieferanten
Der Teilchenbeschleuniger LHC ist ab sofort Teil eines Fernwärmenetzwerks. Die Abwärme des Systems soll tausende Haushalte in Frankreich beheizen. Die abgegebene Energiemenge schwankt allerdings recht stark.
Der weltweit größte Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) liefert zwar wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse, er benötigt dafür aber auch viel Energie. Laut dem Betreiber CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, hat das System einen Stromverbrauch von rund 600 GWh im Jahr. Damit werden unter anderem Kühlsysteme betrieben - und ein Teil der dafür aufgewendeten Energie soll ab sofort sinnvoll weiterverwendet werden.
Nutzen statt verschwenden
Denn mit der bei der Kühlung entstehenden Abwärme wird Wasser erhitzt, dessen Wärmeenergie bislang an die Umgebungsluft abgegeben wurde. Seit Mitte Januar hat sich das aber geändert: An einem der acht oberflächennahten Punkte des Teilchenbeschleunigers wurden zwei Wärmetauscher verbaut. Diese sollen jeweils bis zu 5 MW Heizleistung an naheliegende Haushalte bereitstellen. Laut dem CERN können so mehrere Tausend Haushalte in der französischen Stadt Ferney-Voltaire - nahe Genf - beheizt werden.
Quelle: CERN
Einer der beiden Wärmetauscher, über den der LHC ab sofort Fernwärme bereitstellt.
Die von dem Teilchenbeschleuniger abgegebene Heizleistung ist allerdings nicht konstant: Im Fokus stehen die Bedürfnisse der Wissenschaftler, nicht die abgegebene Wärme. Bis zum ersten Mal die volle Leistung zur Verfügung steht, dürfte es dabei noch lange dauern. Denn aktuell wird offenbar nur ein Wärmetauscher voll ausgelastet, und ab dem Sommer dieses Jahres wird LHC umgebaut. Ab dann soll die Heizleistung zunächst nur 1 bis 5 MW betragen - und für fünf Monate ist sogar ein kompletter Ausfall vorgesehen. Die erste Volllast ist erst in einigen Jahren zu erwarten, wenn nach dem Umbau neue Experimente starten.
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Auch mit einer inkonsistenten Auslastung ist die Nutzung der Abwärme zum Heizen nahegelegener Haushalte aber natürlich sinnvoll. Schließlich werden so umliegende Kraftwerke entlastet und der CO₂-Ausstoß minimiert. Gemessen am gesamten Energieverbrauch des CERN machen die Wärmetauscher aber nun einen kleinen Teil nutzbar. Selbst bei durchgehender Volllast kämen sie "nur" auf eine Jahres-Gesamtenergie von rund 87 GWh.
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Quelle: CERN via Tom's Hardware

, viele nehmen die Teilchenbeschleuniger einfach auf die leichte Schulter, weil man zum Glück noch keine deratigen schwarzen Löcher erzeugen konnte. Aus Roman mache ich mir nichts, auch wenn diese gut geschrieben sind. Der Large Hadron Collider (LHC) verläuft in einem rund 27 Kilometer langen Tunnel etwa 100 Meter unter der Erde bei Cern nahe der französisch-schweizerischen Grenze.
Eines Tages wird es einen Unfall geben, der so dramatisch wie nie zu vor sein wird. Man will ja immer höhere Ziele damit erreichen. Ob die Abwärme das Einzige sein wird das genutzt werden kann, liegt in der fernen Zukunft...
Unabhängig, dass ich die wahrscheinlichkiet das da im Cern irgendetwas gravierendes passiert , für äußerst gering erachte so ist das halt nicht mit einer A-Bombe zu vergleichen [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] .
Btw es sind theoretische Annahmen welche die Physiker anstellen. So richtig weiß es halt noch niemand sonst bräuchte man das Cern ja auch nicht. Wäre ja nicht das erste mal das sich auch ein schon lange verstorbener im Nachhinein geirrt hat. Ist halt Wissenschaft. Die Hawking Strahlung die es ja braucht um die Mini schwarzen Löcher sich gleich wieder auflösen zu lassen ist ja ein rein theoretisches Konstrukt und nicht nachgewiesen. Wenn es die tatsächlich gibt gut. Wenn nicht auch gut halt nur blöd für diesen Teil des Universumd für die dort lebende Spezies.
Ich meine wer sich da Gedanken machen möchte soll das gerne tun.
Btw ich kann da [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] nur zustimmen. Selbst kleine Löcher können dramatische Folgen haben. Ich erinnere mich gerade an eins meiner ersten Dates so mit 14 oder 15 oder so. Da hat man wenn man zu Besuch kam ja immer die Schuhe ausgezogen. Na mit einem Loch im Socken kannste den Nachmittag eigentlich vergessen.
Und welche Masse hätte denn sowas? Mehr als ein Proton?
Abgesehen davon, wäre die Existenz solcher schwarzer Löcher ein Beweis für das Urknallmodell.
Dass aus Versehen ein schwarzes Loch entsteht oder sowas wie eine Antimaterie Bombe möglich ist, ist reine Fiktion.
Als das Buch neu war gab es sogar eine eigene Seite von CERN um alles aufzuklären
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