Stephen Hawking feiert den 70sten: Nach Einstein wohl berühmtester Physiker [Wissenschaftsnews des Tages]
Eigentlich hatten ihn die Ärzte schon vor knapp 40 Jahren aufgegeben und ihm einen baldigen Tod vorhergesagt, doch entgegen aller Prognosen feiert der theoretische Physiker Steven Hawking heute seinen 70. Geburtstag. Happy Birthday!
Fordert man jemanden auf, einen Physiker zu nennen, fallen den meisten Menschen wohl nur wenige Namen ein. Sir Isaac Newton, Albert Einstein und Steven Hawking. Letzterer belegte bis 2009 an der Universität in Cambridge sogar den gleichen Lehrstuhl wie einst Newton und wird am heuten 8. Januar erstaunliche 70 Jahre alt. Erstaunlich deswegen, weil bei Hawking mit 20 Jahren die nach wie vor unheilbare Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), auch bekannt als Lou-Gehrig-Syndrom, festgestellt und ihm eine maximale Lebensdauer von drei weiteren Jahren prognostiziert wurde.
Die Krankheit, die nach und nach das Nervensystem zerstört und Betroffene schnell an den Rollstuhl fesselt und schließlich komplett von äußerer Hilfe abhängig macht, sorgte bei Hawking laut eigener Aussage dafür, dass er sich umso mehr auf seine Arbeit konzentrierte, um die verbliebene Zeit zu nutzen. Auch als sein Körper immer mehr unter der Krankheit litt, war Hawking aufgrund der aufkommenden Computertechnik in der Lage, über einen Sprachcomputer zu kommunizieren. Dessen Sprachausgabe wäre heute zwar wesentlich verständlicher oder natürlicher zu bewerkstelligen, doch da der Klang zu einem Markenzeichen von Hawking wurde, sah er nie einen Grund, ihn zu ändern.
Viele Kritiker sind der daher Meinung, dass gerade die schwere Krankheit von Hawking in Kombination mit seinen Büchern der Grund für die Bekanntheit des Physikers sind, was Hawking zumindest auch teilweise anerkennt. Allerdings sind seine Forschungsergebnisse im Bereich der Schwarzen Löcher, zu der auch die sogenannte Hawking-Strahlung gehört, die diese abgeben, unumstritten. Seine Bücher und viele populär-wissenschaftliche Fernsehserien mit Stephen Hawking haben nicht nur ihn, sondern auch die Wissenschaft einem sehr breiten Publikum nähergebracht.
In der Galerie: Denkwürdige Physikeffekte in Spielen


Das schaffe ich, indem ich beim Schuhkauf mitgehe.
So unterscheiden sich die Präferenzen – ich strebe auch geistig eine fortwährend tiefgehende Beziehung an.
MfG,
Raff
Ich brauche das weibliche Geschlecht nicht zu verstehen, mir reicht es, wenn ich ab und zu mal reinschauen kann.
Natürlich nicht, denn derartige Genies denken logisch – Frauen sind nicht logisch. Das macht die Geschichte doch so spannend (und oft haarsträubend).
MfG,
Raff