Raumstation ISS: Russischer Raumfrachter angedockt, Trümmerteile ausgewichen

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Ein russischer Frachter dockte ohne Probleme an der Raumstation ISS an. Der weil musste die ISS erneut gefährlichen Trümmern ausweichen. Bruchteile des chinesischen Satelliten Fengyun-1C drohten die Internationale Raumstation zu streifen, ein Ausweichmanöver verhinderte Schlimmeres.

Gute Nachrichten von der Internationalen Raumstation ISS. Ein russischer Frachter dockte ohne Probleme an der ISS an. Er hatte 2,6 Tonnen Material geladen und war zwei Tage lang unterwegs. Der Nachschub beinhaltete unter anderem Treibstoff, Lebensmittel und Forschungsgerätschaften. Darunter war auch private Post für die ISS-Crew, darunter der Russe Anton Schkaplerow, der am 20.2. seinen Geburtstag im All feiert.

Bereits vor zwei Wochen musste die ISS ihre Route korrigieren, weil ein einzelnes Trümmerstück ein der Größe einen Tennisballs großen Schaden hätten anrichten können. Nun waren es Teile des chinesischen Satelliten Fengyun-1C, die den Einsatz gefährdeten. Wegen der hohen Geschwindigkeit sind auch kleine Trümmerteile gefährlich. Der Satellit war 2007 von einer chinesischen Mittelstreckenrakete zerstört worden und treibt seitdem im Weltall.

Die Raumstation ISS ist in etwa so groß wie ein Fußballfeld und wiegt 400 Tonnen, der verfügbare Platz ist in etwa mit einem Jumbojet vergleichbar. Auf der ISS wurden seit 2001 841 Experimente durchgeführt, 57 unter der Regie von Deutschland - so viel wie bei keinem anderen Land. Der Aufbau der Station hat rund 13 Jahre gedauert, dazu waren 40 Flüge mit Materialien nötig.

In der Galerie finden Sie zusätzlich legendäre Raumschiffe aus Computerspielen.

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