Nvidia mit Rekordzahlen: RTX wird "von nahezu jedem Spieleentwickler auf der Welt eingesetzt"
Nvidia hat das vierte Quartal 2022 mit einem Rekordumsatz und einem Rekordgewinn abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr lag der Umsatz um 53 Prozent und der operative Gewinn um 97 Prozent höher. Außerdem ist weiterhin von Lieferprobleme die Rede. Die Produktionskapazität soll deshalb weiterhin stetig ausgebaut werden.
Am Mittwoch hat Nvidia die Geschäftszahlen des vierten Quartals veröffentlicht und damit zugleich ein Rekordquartal und ein Rekordjahr abgeschlossen. Während der Umsatz letztes Jahr um diese Zeit noch bei rund 5,0 Milliarden US-Dollar lag, konnte Nvidia dieses Jahr 7,6 Milliarden US-Dollar verbuchen - ein Zuwachs von 53 Prozent. Die operativen Ausgaben sind gleichzeitig nur um 23 Prozent auf nun 2,0 Milliarden US-Dollar angestiegen, sodass am Ende deutlich mehr Geld übrig bleibt als zuvor.
Rekordgewinn und Lieferprobleme
Das operative Einkommen betrug im Q4 2021 noch rund 1,5 und im Q3 2022 noch 2,7 Milliarden US-Dollar. Dieses Quartal schaffte Nvidia hingegen fast die drei Milliarden US-Dollar, womit der Wert grob doppelt so hoch ist wie im Vorjahr. Finanziell läuft es also sehr gut für das Unternehmen, und angeblich könnte es sogar noch besser laufen. Im Investorengespräch zu den Quartalszahlen erwähnte Nvidias CEO Jensen Huang, dass das Unternehmen die Nachfrage nach Produkten weiterhin nicht abdecken kann. Der Blick auf den aktuellen Grafikkartenmarkt bestätigt das: Zwar sinken die Preise inzwischen wieder, doch normal ist die Liefersituation noch nicht.
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Auch weiterhin will Nvidia mit jedem Quartal die Liefermenge erhöhen, und gerade in der zweiten Jahreshälfte soll es hier eine deutliche Verbesserung geben. Das könnte womöglich mit den neuen Produktvorstellungen von Nvidia zusammenhängen, denn im zweiten Halbjahr werden die Geforce-RTX-4000-Grafikkarten erwartet. Damit wechselt Nvidia auf eine andere Fertigungslinie, sodass übergangsweise zeitgleich RTX-3000- und RTX-4000-Grafikkarten produziert werden können. Konkrete Neuigkeiten hat Jensen Huang hier aber nicht parat: Im Investorengespräch sagte er lediglich, dass 2022 ein sehr aufregendes Jahr für neue Produkte sein wird.
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Zumindest zu den aktuellen RTX-Grafikkarten hat das Unternehmen dafür aber etwas zu sagen. Laut Nvidias CEO war die Einführung der ersten Raytracing-Grafikkarten ein voller Erfolg. Demnach arbeitet inzwischen nahezu jeder Spieleentwickler mit der neuen Raytracing-Technik, die erstmals von Nvidia eingeführt wurde und inzwischen auch auf AMD-Grafikkarten vertreten ist. Passend dazu ist die Gaming-Sparte weiterhin sehr wichtig für Nvidia: Sie machte im letzten Quartal fast die Hälfte des Umsatzes aus.
Doch auch außerhalb von Spielen verspricht sich Nvidia von Raytracing einiges. So soll die Technik parallel für andere Zwecke wie etwa Simulationssoftware eingesetzt werden, mit der man beispielsweise Radar- oder Laserstrahlen simulieren kann. Der Einsatz in Spielen soll deshalb aber wohl nicht an Bedeutung verlieren, denn Nvidia verspricht sich von diesem Markt weiterhin ein großes Wachstum.
Quelle: Nvidia, Seeking Alpha

Abschreckung könnte also die Strategie sein, um den Totalausverkauf der RTX-Karten der nächsten Generation zu umgehen (Trump würd dazu sagen: NV ist genial.) - ? Kurze Pause, um mal nach draußen zu gehen, um die verkrampenden Bauchmusekln aufzulockern, bitte hier, kein Problem.
Nun ja irgendwie muss der aufs Gamen vernarrte finanzschwache Nerd ja davor beschützt werden sich Hardware zu kaufen, die er besser im Regal liegen ließe. Und wenn sowohl Gamer als auch Miner demnächst der immense Stromverbrauch abschreckt, bleiben am Ende sogar die Scalper auf den 40XX-Karten sitzen - zumindest auf den durstigen Karten.
Wunderbar; die Chipkrise bei Grafikkarten wäre somit gelöst und die unerschütterlichen unter den Gamern, die weder Strom- noch Anschaffungskosten was anhaben können (also ca. 30% der PCGH-Klientel), die können dann beim Grafikkartenkauf unbesorgt im statten Angebot wühlen.
Aber dort was auch schon, ne ?