Nvidia: Jensen Huang will noch 30-40 Jahre im Amt bleiben
Jensen Huang, gerade 60 geworden, will noch 30 oder 40 Jahre bei Nvidia an der Spitze stehen. Das sagt er im Interview mit CNBC. Im Moment, so scheint es, kann ihm auch nur die eigene Gesundheit diesen Anspruch verwehren.
Jensen Huang, bürgerlich Jen-Hsun Huang, will noch 30 bis 40 Jahre an der Spitze des von ihm mitbegründeten Unternehmens bleiben. Das sagte er im Interview mit CNBC. Es ist die Antwort auf die Feststellung, dass Huang bereits der am Stück am längsten amtierende Chef eines Tech-Unternehmens sei und - obwohl erst gerade 60 geworden - möchte er seinem Baby noch lange erhalten bleiben.
Die Frage von Katie Tarasov, wie lange Huang noch machen will, ist sicher nicht ungerechtfertigt, wenn man sich das Alter und den Wohlstand anschaut. Viele treten kürzer und genießen die Früchte ihrer Arbeit, doch Huang will davon nichts wissen.
"Wie Sie sehen können, bin ich rüstig und ziemlich enthusiastisch und energiegeladen. Ich bin von großartigen Menschen umgeben, die mich inspirieren, und ich habe das Gefühl, dass wir gemeinsam Großartiges leisten können, und sie geben mir so viel Vertrauen in das, was wir tun können, und in die Wirkung, die wir erzielen können. Ich glaube, ich leiste einen echten Beitrag zum Unternehmen, um ein Umfeld zu schaffen, in dem wir wirklich Erstaunliches leisten können. Ich weiß nicht genau, wie lange das sein wird, aber ich würde sagen, 3 bis 4 Jahrzehnte, solange ich glaube, dass ich das tun kann. Weitere 4 Jahrzehnte wäre ich ein Roboter und danach vielleicht weitere 3 bis 4 Jahrzehnte. Hoffentlich kann ich das noch sehr lange genießen."
Sorgen um seine Stelle muss sich Huang wohl keine machen. Das Unternehmen, das er 1993 zusammen mit Curtis Priem und Chris Malachowsky gegründet hat und dessen Name sich vom spanischen La Envidia (Neid) ableitet, steht wirtschaftlich blendend da. Und auch wenn die See zuletzt rauer wurde, so erwirtschaftet Nvidia nach wie vor gute Renditen für seine Anleger - darunter Huang selbst, der von Forbes 2021 auf 18,1 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde.
Im Interview mit CNBC geht Huang auch auf die Lage auf dem Grafikkartenmarkt ein. Hohe Preise werden aber nicht adressiert, sondern mehr Wetterlagen - wie die Stabilisierung des Marktes und die Restauration der Vertriebskette. Seine Begeisterung für neue Technologien hat sich Huang erhalten - er kann es nach eigenen Angaben kaum abwarten, Chips in N4 von TSMC zu sehen, die aus Arizona kommen.


"The more you buy, the more you save"...
Gruß
Kann sich aktuell in eine Reihe anstellen mit Lisa Su, Timotheus Höttges, Satya Nadella (und auch Phil Spencer) und weiteren. Man darf sich eben nur keinen Fehltritt erlauben, sonst ist aller Erfolg für nichts.