Nvidia-CEO bremst Gen-Z-Studenten ein: "Ich wünsche euch eine große Portion Schmerz und Leid"
Nvidias CEO Jensen Huang bremst bei einem Auftritt in Stanford die Gen-Z-Studenten ein: "Ich wünsche euch eine große Portion Schmerz und Leid".
Die Universität Stanford hatte den wohl aktuell angesagtesten Tech-CEO zu Gast - Jensen Huang. Und der bremste die Erwartungen der Studierenden. Huang möchte, dass die privilegierten Absolventen der Generation Z ihre Erwartungen herunterschrauben. "Menschen mit sehr hohen Erwartungen haben eine sehr geringe Belastbarkeit - und leider spielt Belastbarkeit eine Rolle für den Erfolg. Einer meiner großen Vorteile ist, dass ich sehr geringe Erwartungen habe."
Hintergrund des Vortrages dürften die eigenen Erfahrungen von Huang sein, der letztes Jahr in einem Interview bereits ein weniger rosiges Bild aus der Gründerzeit des Unternehmens zeichnete. Damals riet er jungen Menschen nicht zur Neugründung und berichtet von "Leid" und "Schmerz" auf dem Weg zu dem, was Nvidia heute ist - eines der wertvollsten Unternehmen der Welt.
Belastbarkeit und Resilienz
"Hätten wir damals den Schmerz und das Leid erkannt und gewusst, wie verletzlich man sich fühlt und welche Herausforderungen man ertragen muss - die Peinlichkeit und die Scham und die Liste all der Dinge, die schiefgehen - ich glaube nicht, dass irgendjemand ein Unternehmen gründen würde", sagte Huang. Das durchzustehen, benötigt die besagte Belastbarkeit und eine gewisse Resilienz, die man auch in Premium-Studiengängen der amerikanischen Elite-Unis nicht einfach so lernen kann.
"Ich weiß nicht, wie ich es Ihnen beibringen soll, außer dass ich hoffe, dass Ihnen Leid widerfährt", fügte Huang hinzu. "Ich hatte das Glück, dass ich mit Eltern aufgewachsen bin, die uns einerseits die Möglichkeit gaben, erfolgreich zu sein", sagte er. "Aber es gab auch viele Gelegenheiten für Rückschläge und Leid."
Exemplarisch führt er Kindheitserinnerungen an: In der öffentlichen Schule in Kentucky wurde er gequält. "Damals beschrieb man Chinesen mit 'Ch-nks'", so Huang. Als Einwanderer aus Taiwan blieb lange auch nur der Traum vom "American Dream". Huang sagt, dass sein erster Job Tellerwäscher in einem Denny's war und er machte es sich zum Ziel, der beste Tellerwäscher zu sein. Hintergrund ist, dass seiner Ansicht nach Arbeitsethik unerlässlich für Erfolg ist.
"Ich habe meine Arbeitsecke nie mit leeren Händen verlassen. Ich kam nie mit leeren Händen zurück. Ich war sehr effizient", fügte Huang hinzu. "Wie auch immer, schließlich wurde ich CEO. Ich arbeite immer noch daran, ein guter CEO zu sein."
Leid und Schmerz
"Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber ich wünsche euch Stanford-Studenten eine ordentliche Portion Schmerz und Leid", so Huang. "Größe kommt von Charakter, und Charakter wird nicht von intelligenten Menschen geformt - er wird von Menschen geformt, die gelitten haben." [...] "Bis heute verwende ich den Ausdruck 'Schmerz und Leid' innerhalb unseres Unternehmens mit großer Freude", fügt er hinzu. "Ich meine das auf eine fröhliche Art und Weise, denn man will den Charakter seines Unternehmens verfeinern."
Quellen: Fortune, New Yorker, Stanford University

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Aufgeräumt und Punkte werden dann morgen verteilt
Zitiere mal die betreffende Stelle!
Ansonsten ist es reißerischer Schmutz, auch diese News von dem Herrn Link.
Dann schau Dir mal an, wie jämmerlich die Deutschkenntnisse von Kindern sind; selbst von denen, die in Deutschland geboren und praktisch mit dem Arsch im Butterfass groß geworden sind. Häufig sowohl Realitäts-, als auch bildungsfern.
Sie gehen aufs Gymnasium, bekommen eine 2 in Deutsch, können aber noch nicht einmal eine ordentliche Bewerbung schreiben. Man gewinnt dadurch fast den Eindruck, als würde ein Abi heutzutage nichts mehr taugen.
Was gut geht ist, 'Paady machen, Aldöö', und ordentlich Geld aus dem Fenster werfen. Abifeier am besten im Ballkleid und das benötigt natürlich auch die passende "Location". Auch Heiraten braucht heutzutage eine "Location". Man könnte auch zuhause feiern oder auch insgesamt etwas bescheidener, aber das geht ja gar nicht.
Sonst ist aber noch alles in Ordnung?
Hat hier nicht eher die junge Generation etwas Nachholbedarf? Jetzt komm mir bloß nicht mit Corona, das fing schon viel früher so an.
Ich kreide das aber weniger den Kindern, als der Gesellschaft an. Die Kinder sind sich zu sehr selbst überlassen und versinken und versumpfen in sozialen Medien und haben vielleicht auch dadurch gewisse Defizite und eine zu hohe Erwartungshaltung.
Hier helfen nur noch Ganztagsschule und eine vernünftige Hausaufgabenbetreuung, überhaupt eine Reformierung des Schulsystems. Armes Deutschland, das selbst solche Dinge nicht mehr hinbekommt.
Schau Dir doch mal die Qualität von Software und GUIs an. Man kann doch echt nur noch schreiend weglaufen, wenn man sieht, was für schlechte Designs und Programmierung heutzutage abgeliefert wird. Früher hat man sich noch Gedanken über solche Dinge gemacht.
Insofern, vielleicht mal ganz gut und lehrreich, wenn hier jemand "Bekanntes" und "Erfolgreiches" einfach mal Klartext spricht, wie die Dinge laufen. nVidia hat es sicherlich nicht nötig, den Berufsanfängern erst noch die Basics beizubringen und es schadet nichts, einfach mal klarstellt, dass sich Erfolg nicht einfach so automatisch einstellt, egal von was für einer Uni man kommt.
Komisch, chronologisch betrachtet und vier Generationen später sollte hier jetzt nicht mehr als *blubb* stehen.
Anspruch und Realität gehen hier oft durchaus weit aneinander vorbei. Allerdings auch bei vielen Arbeitgebern die es bis heute nicht akzeptieren wollen, dass in bestimmten Branchen einfach der Lohn von vor 15 Jahren nicht mehr drin liegt wenn du keine Leute findest und da auch alles meckern nix hilft.
Das ist schon ein Problem mit der heutigen Generation.
Nur wenige, wollen noch was Großes erreichen und sich wirklich verbessern. Die meisten wollen sich bei 35h ausruhen und 100k verdienen.