Meltdown und Spectre: Laut Marktforscher keine Auswirkungen auf den Verkauf

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Meltdown und Spectre: Laut Marktforscher keine Auswirkungen auf den Verkauf (1)
Quelle: Asus

Marktforscher von Gartner prognostizieren, dass Meltdown und Spectre keine Auswirkungen auf den Verkauf von Systemen haben werden. Der Markt wird sich einpendeln und was möglicherweise irgendwo verloren geht, sollen die Ultrabooks auffangen.

Grundsätzlich haben die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre das Potenzial, den Handel mit PC-Systemen und auch Mobilgeräten erlahmen zu lassen. Wer möchte schon einen Prozessor, der potenziell verwundbar ist oder Leistung durch Patches verliert? Die wenigsten. Und da auf dem Markt so mehr oder minder alles betroffen ist, was gerade halbwegs aktuell angeboten wird, wäre es natürlich nur logisch zu sagen, dass die Verkäufe in den kommenden Wochen und Monaten zurückgehen.

Anbieter und Handel sollen das relativ entspannt sehen. Zwar rechnet man bei Gartner vereinzelt mit Rückgängen, aber in der Summe sollen es die Verkäufe bei den sehr dünnen Notebooks rausreißen. Marktforscher prognostizieren in Summe keinen erheblichen Einfluss auf den Markt, weil die Ultrabooks so gut laufen, dass sie andere Stellen ausgleichen können.

Potenziell erwartet man für das zweite Halbjahr vielleicht eine Steigerung der Verkäufe, weil dann gerade Unternehmen mit neuen Chips Umstellungen der Infrastruktur angehen könnten und dies bis dahin aussitzen. In der Summe rechnet man jedenfalls nicht mit großen Marktveränderungen.

Das könnte mitunter daran liegen, dass der Großteil der Käufer sich um solche Details nicht schert. Selbst bei so medial wirksamen Sicherheitslücken wie Meltdown und Spectre, die es quasi in jede Nachrichtensendung geschafft haben, dürfte das Interesse der Allgemeinheit überschaubar bleiben.

Damit bleiben dann die Enthusiasten und die Administratoren. Die erste Gruppe ist in Summe zu klein, um den Markt nennenswert zu beeinflussen. Die zweite Gruppe hat zwar mehr Einfluss, ist aber auch anderen Zwängen unterworfen, die relevanter werden können als ein paar Sicherheitslücken.

In Summe rechnen Marktforscher damit, dass dieses Jahr 246 Millionen Personal Computer verkauft werden, was ein recht winziger Zuwachs von 2 Millionen Geräten im Vergleich zum Vorjahr sein wird. Normale Notebooks und Desktop-Systeme sind dabei sinkend von 204 auf 193 Millionen Geräte. Tablets und Ultrabooks gleichen dies aus. Denen wird eine große Zukunft vorausgesagt, wobei sie von den typischen Investitionszyklen etwas gebremst werden.

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ARCdefender
        Ist ja alles schön und gut was Du schreibst, nur das ist allein das Problem von Intel und den anderen CPU Herstellern und nicht Meins.
        Die haben ******** gebaut und da habe ich kein Mitleid, mir ist es egal was Die das kosten wird.
        Solange das nicht gefixt wird kaufe ich nichts von denen Neu, Ende, Aus.
        Und glaube mir, ich bin da sehr konsequent in solchen Sachen, genau wie mit Spielen von EA und Co.
        Lassen wir die Kirche im Dorf: sie haben keine Schei*e gebaut.

        Sie haben nach dem Stand der Technik CPUs entworfen und wurden dabei überrascht, Alltag in diesem Geschäft. Von daher wirst du mit deinem Möchtegernboykott auch nichts ändern, weil es nichts zu ändern gibt, da keiner etwas dafür kann.

        Von daher wird es die hoffentlich garnichts kosten und du solltest mal etwas runterkommen oder fändest du es in Ordnung, wenn man dich für etwas fertig machen würde, für das du nichts kannst?
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ARCdefender
        Ist ja alles schön und gut was Du schreibst, nur das ist allein das Problem von Intel und den anderen CPU Herstellern und nicht Meins.
        Die haben ******** gebaut und da habe ich kein Mitleid, mir ist es egal was Die das kosten wird.
        Solange das nicht gefixt wird kaufe ich nichts von denen Neu, Ende, Aus.
        Und glaube mir, ich bin da sehr konsequent in solchen Sachen, genau wie mit Spielen von EA und Co.
        Lassen wir die Kirche im Dorf: sie haben keine Schei*e gebaut.

        Sie haben nach dem Stand der Technik CPUs entworfen und wurden dabei überrascht, Alltag in diesem Geschäft. Von daher wirst du mit deinem Möchtegernboykott auch nichts ändern, weil es nichts zu ändern gibt, da keiner etwas dafür kann.

        Von daher wird es die hoffentlich garnichts kosten und du solltest mal etwas runterkommen oder fändest du es in Ordnung, wenn man dich für etwas fertig machen würde, für das du nichts kannst?
      • Von cPT_cAPSLOCK BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ARCdefender
        Ist ja alles schön und gut was Du schreibst, nur das ist allein das Problem von Intel und den anderen CPU Herstellern und nicht Meins.
        Die haben ******** gebaut und da habe ich kein Mitleid, mir ist es egal was Die das kosten wird.
        Solange das nicht gefixt wird kaufe ich nichts von denen Neu, Ende, Aus.
        Und glaube mir, ich bin da sehr konsequent in solchen Sachen, genau wie mit Spielen von EA und Co.
        Du weist schon, wie komplex heutige Schaltungen sind? Eine heutige CPU besteht aus 8 Milliarden Transistoren und hat seitenlange Buglisten. Und zwar nicht nur die von Intel. Bei solch einer Komplexität ist es eine ganz schöne Leistung, die Bugs auf ein paar Seiten zu beschränken, aber ich schweife ab.
        Es handelt sich um ein Problem, das vorher nicht bekannt war und welches auch Niemand auf dem Schirm hatte. Es wurde nicht bösgläubig eingebaut und der Grund dafür war auch keine Nachlässigkeit seitens der Entwickler, denn bei solch einer Komplexität wird nie auf alle Fehler getestet, man wäre Jahre mit dem Testen beschäftigt. Es ist schlicht unmöglich, auf jeden erdenklichen Fehler zu testen.
        Es war schlichtweg unbekannt, dass eine solch tief ins System verwurzelte Sicherheitslücke überhaupt möglich war. Jetzt ist es rausgekommen und Intel und Co. tun ihr Möglichstes, das Problem in den Griff zu bekommen - was scheinbar nicht so einfach ist, wie erhofft.
        Es zwingt dich Niemand, eine neue CPU zu kaufen, die das Problem nach wie vor hat. Auf der anderen Seite weißt du aber auch nicht, ob die darauf folgenden CPUs sicher sind. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sind sie es nicht und der Über-Exploit ist einfach noch nicht bekannt. Das ist halt der Pferdefuß an der heutigen Computertechnologie. Damit muss jeder leben, der sie nutzt: eine 100%ige Sicherheit gibt es nie. Daher würde ich das Problem auch nicht überdramatisieren. Wenn du ein Arbeitsgerät möchstest, was nicht gehackt werden kann, musst du eigentlich zurück zur Schreibmaschine gehen - oder zu Stift und Papier.
        gRU?; cAPS
      • Von ARCdefender
        Ist ja alles schön und gut was Du schreibst, nur das ist allein das Problem von Intel und den anderen CPU Herstellern und nicht Meins.
        Die haben ******** gebaut und da habe ich kein Mitleid, mir ist es egal was Die das kosten wird.
        Solange das nicht gefixt wird kaufe ich nichts von denen Neu, Ende, Aus.
        Und glaube mir, ich bin da sehr konsequent in solchen Sachen, genau wie mit Spielen von EA und Co.
      • Von cPT_cAPSLOCK BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ARCdefender
        Es geht nicht darum das auch die Gebrauchtware diese Fehler hat, es geht darum nichts Neues zukaufen so lang eben dieser Fehler dort noch Bestand hat.
        An Gebrauchtware verdient Intel nichts, es tut ihnen also weh und somit sind Sie gezwungen zu handeln!
        Das und nur das ist der springende Punkt in meine Beitrag davor, nicht der Fehler an sich, der ja eben schon länger da ist und sich auch bei der alten Hardware nicht ausräumen lässt.
        So lange man aber neue Hardware, mit immer noch diesem Fehler weiter kauft, setzt man eigentlich nur das Signal, Das es einem egal ist das eben dieser Fehler besteht und Intel wird sich dann auch Zeit lassen eben diesen Fehler zu beheben, weil ja weiter Geld in die Kassen kommt.
        Wer möchte das dieser Fehler schnell behoben wird muss die Firma da treffen wo es weh tut und das sind nun mal die Gewinne.
        Also bei defekter Hardware etwas Gebrauchtes kaufen, zwar mit dem Wissen das dort auch dieser Fehler vorhanden ist, aber auch mit dem Wissen das man neue Hardware mit eben diesem Fehler nicht weiter unterstützt.
        Das wäre der richtige Weg und zwar nur Dieser.
        Das Problem ist, dass du scheinbar keine Vorstellung davon hast, wie teuer und schwierig es wäre, diesen Umstand von heute auf die nächste Generation zu beheben. Leute wie du denken, dass Intel sich einfach auf seinen Loorbeeren ausruht und den Fehler Fehler sein lässt, weil die dumme Kundschaft ja eh nichts dagegen tun kann. Das ist aber nunmal leider ein sehr toxischer Gedanke - und darüber hinaus kompletter bullshit. Eine CPU-Architektur braucht Jahre, um im Voraus geplant zu werden. Der Schaltungsentwurf, die Validierung (!!), das Testing, die Maskenerstellung, die Vorserien-Runs, die Engineering-Samples - das ist ein Prozess, der über Jahre stattfindet. Jeder Prozess baut auf dem nächsten auf. Du musst die Schaltung erstmal entwerfen, in Hardware übertragen und dann validieren, dass alles so funktioniert wie du es vorhast. Wenn du da noch was auf Transistorebene änderst, musst du anders kontaktieren, die 8 Lagen Metall musst du ggf. anders anordnen, vielleicht braucht dein neuer Schaltungsteil ja mehr Platz und das Packaging muss nochmal geändert werden, vielleicht sind die Metallleitungen dann länger und für den Schaltungsteil sind die parasitären Kapazitäten zu groß und/ oder der Widerstand der Metallisierung zu hoch, sodass die Schaltung gar nicht mehr mit dem geplanten Takt angesteuert werden kann, vielleicht ist dann die Verlustleistung partiell auf diesem Chip zu hoch und es muss nochmal umgebaut werden.
        Nebenbei muss dann natürlich auch jeder Maskenentwurf geändert werden. Die Halbleiterprozesse müssen ggf. angepasst werden. Aber das ist ja alles in ein paar Minuten erledigt.
        Aber nein, ich vergaß, Intel ist einfach böse und legt keinen Wert auf seine Kundschaft...
        Du kannst nicht heute hingehen und zu deinem Entwurfsteam sagen, dass du heute gerne noch was am Hardware-Design ändern wollen würdest, was dann in 3 Monaten in den kommenden Prozessoren eingebaut wird. Die Leute halten das für einen Witz und sobald die merken, dass es keiner ist, zeigen dir den Vogel.
        Daher werden die ersten Spectre-sicheren Prozessoren die jenigen sein, die sich jetzt in der grundlegenden Planungsphase befinden - also die, bei denen die potentiell gefährdeten Stellen des Chips noch nicht mal auf dem Papier existieren. Diese Prozessoren werden erst in ein paar Jahren erscheinen, aber bei denen wird es für Intel relativ einfach, das Problem zu beheben, weil eben nichts mehr Rückgängig gemacht werden muss und sofort ein Schaltungsentwurf gemacht werden kann, der das Problem mit Spectre und Meltdown nicht hat. Und nicht nur Intel wird es so machen, auch AMD, Samsung und Apple werden nach diesem Schema vorgehen.
        gRU?; cAPS
      • Von ARCdefender
        Es geht nicht darum das auch die Gebrauchtware diese Fehler hat, es geht darum nichts Neues zukaufen so lang eben dieser Fehler dort noch Bestand hat.
        An Gebrauchtware verdient Intel nichts, es tut ihnen also weh und somit sind Sie gezwungen zu handeln!
        Das und nur das ist der springende Punkt in meine Beitrag davor, nicht der Fehler an sich, der ja eben schon länger da ist und sich auch bei der alten Hardware nicht ausräumen lässt.
        So lange man aber neue Hardware, mit immer noch diesem Fehler weiter kauft, setzt man eigentlich nur das Signal, Das es einem egal ist das eben dieser Fehler besteht und Intel wird sich dann auch Zeit lassen eben diesen Fehler zu beheben, weil ja weiter Geld in die Kassen kommt.
        Wer möchte das dieser Fehler schnell behoben wird muss die Firma da treffen wo es weh tut und das sind nun mal die Gewinne.
        Also bei defekter Hardware etwas Gebrauchtes kaufen, zwar mit dem Wissen das dort auch dieser Fehler vorhanden ist, aber auch mit dem Wissen das man neue Hardware mit eben diesem Fehler nicht weiter unterstützt.
        Das wäre der richtige Weg und zwar nur Dieser.
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