Logitech stellt Aussagen zur "ewigen Maus" klar

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Logitech stellt Aussagen zur "ewigen Maus" klar
Quelle: Foto von Milad Fakurian auf Unsplash

Logitechs neue Chefin hatte über einen Prototyp der ewigen Maus gesprochen und im Nachgang auch Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert. Nachdem die Story die Runde gemacht hatte, sieht man sich nun dazu genötigt zu betonen, dass man kein Produkt in absehbarer Zukunft auf den Markt bringt.

In einem Interview mit The Verge hatte die neue Logitech-CEO, Hanneke Faber, von der ewigen Maus gesprochen, an der im Labor gearbeitet wurde. Nachdem die Story zusammen mit möglichen Monetarisierungsoptionen die Runde gemacht hatte, sieht man sich nun aber gezwungen zu unterstreichen, dass es keine konkreten Absichten für ein Produkt in der absehbaren Zukunft gibt.

"Die erwähnte 'Forever Mouse' ist kein tatsächliches Produkt, sondern lediglich ein Einblick in provokative interne Überlegungen zu zukünftigen Möglichkeiten für nachhaltigere Consumer Electronics", erklärt Logitech und betont, dass man aktuell auch die Absicht habe, ein Abomodell für Eingabegeräte im Consumerbereich auf den Markt zu bringen.

Eigentlich war schon im Interview mit The Verge klar, dass es sich um Gedankenspiele handelt, wie man einen Prototyp aus dem Labor finanzieren könnte, ohne dass die Anschaffungskosten das Projekt direkt zunichtemachen, denn klar ist: Eine Maus, die "ewig" hält, ist zwar ökologisch zu begrüßen, ökonomisch für Logitech aber nicht. Davon abgesehen, dass Geräte mit mechanischen Teilen nicht ewig halten und dann entsprechende Austauschprogramme angeboten werden müssten, stellt sich natürlich die Frage der Finanzierung eines solchen Unterfangens. Abseits von hohen Einstandsgebühren sind Abos für Unternehmen attraktiv.

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Quelle: Reddit

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Unter den noch verfügbaren Mäusen hatte ich damals auch die Asus Spatha ausprobiert, ehe ich mich für die (glücklicherweise noch haltende) G700s entschieden habe. Von der Ergonomie her bietet sie sogar eine bessere Handabstützung im Heckbereich, aber dass sie unten breiter als oben ist, führt zu einem trapezartigen Querschnitt und die vielen Daumentasten erschweren ohnehin ein ordentliches zugreifen => nur was für High-Senser, die selten Anheben & Umsetzen. (Und allgemein nur für Leute mit großen Pranken.)
        Zwischenzeitlich neu erschienen und von mir nicht länger ausprobiert, aber aber G700-ähnlich wären auch Kone Air XP (beinahe identische Tastenanordnung!) und Logitech G502 (nix für Leute, die drei Finger auf der Maus nutzen). Leider nutzt keine der drei AA-Akkus.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Unter den noch verfügbaren Mäusen hatte ich damals auch die Asus Spatha ausprobiert, ehe ich mich für die (glücklicherweise noch haltende) G700s entschieden habe. Von der Ergonomie her bietet sie sogar eine bessere Handabstützung im Heckbereich, aber dass sie unten breiter als oben ist, führt zu einem trapezartigen Querschnitt und die vielen Daumentasten erschweren ohnehin ein ordentliches zugreifen => nur was für High-Senser, die selten Anheben & Umsetzen. (Und allgemein nur für Leute mit großen Pranken.)
        Zwischenzeitlich neu erschienen und von mir nicht länger ausprobiert, aber aber G700-ähnlich wären auch Kone Air XP (beinahe identische Tastenanordnung!) und Logitech G502 (nix für Leute, die drei Finger auf der Maus nutzen). Leider nutzt keine der drei AA-Akkus.
      • Von Nightslaver Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Niemand glaubt, dass er das Produkt überhaupt ewig nutzen möchte.
        Ich würde meine Logitech G700 (2010) noch heute nutzen, hätte sie solange gehalten, auch weil es leider keine andere Maus gibt, die ergonomisch und von der Tastenanordnung wie die G700 ist.

        Davon ab gibt es die "ewig" haltbare Maus von Logitech doch schon lange.
        Meine G5 (2007) funktioniert noch heute, 17 Jahre später, ohne Doppelklick, oder andere altersbedingte Macken (und die hatte eine wirklich intensive Nutzungsdauer hinter sich). Selbst die Gummierung ist noch in einem vergleichsweise ordentlichen Zustand.

        Nur den zickigen Sensor der G5 möchte man heute dann doch nicht mehr unbedingt haben, da halt erste Generation optischer Sensoren in Gamingmäusen, die haben auf sehr vielen Oberflächen noch nicht zuverlässig funktioniert.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        IT-Technik entwickelt sich halt schneller als das meiste Handwerk. Da sind 30 Jahre soviel wie in andern Bereichen 90 Jahre oder 300 Jahre. Profitiert ein KFZ-Mechatroniker heute noch eine extra langlebigen Ventilspiellehre? Was nützt dem Schreiner ein besonders solider Handbohrer? Wie viele Dachdecker benutzen noch ein Klopfbrett? Vor 30 Jahren ließen sich z.B. die meisten Spiele noch gar nicht der Maus steuern und bei einigen Anwendern nicht einmal das Betriebssystem. Die damals verkauften Mäuse würde heute niemand mehr benutzen wollen. Vielleicht guckt man in 30 Jahren genauso verächtlich auf heutige Mäuse, weil 2D-Positionsanzeiger in 3D-Benutzeroberflächen schlicht ihre Bedeutung verloren haben?
      • Von Alpha_Nerd
        Zitat von PCGH_Torsten
        Produkte, die "ewig" halten stehen allgemein vor einem und in der schnelllebigen IT-Welt sogar vor zwei Problemen:
        Niemand glaubt dem Hersteller so ein Versprechen, bis es sich in der Praxis bewiesen hat.
        Niemand glaubt, dass er das Produkt überhaupt ewig nutzen möchte.

        Zum Launch hat der Hersteller also erstmal nur drastisch erhöhte Kosten, kann den Verkaufspreis aber nicht anheben. Erst nach 5 bis 10 Jahren könnte sich langsam ein "hält überdurchschnittlich lange"-Ruf etablieren, mit dem man die Maus zu Herstellungskosten verkaufen könnte und erst nach 15-20 Jahren wäre das Projekt in der Gewinnzone, erst nach 30 Jahren könnte es mehr Profit als eine 08/15-Einweg-Maus abwerfen. Das ist viel zu lange, über solche Zeiträume kann man sich nicht einmal sicher sein, dass die Leute überhaupt noch Mäuse nutzen. Ein klassischer Ausweg aus diesem Dilemma in anderen Szenarien ist es, den Einstiegspreis zu subventionieren und unter Wert zu verkaufen, aber eine regelmäßige Einnahmequelle durch Gebühren zu schaffen. Das Extrembeispiel wären F2P-Games, bei denen 50-80 Prozent der Kosten vor Release anstehen, zum Release 0 Euro Einstiegspreis genommen werden, aber danach stetig kleine Transaktionen Geld in die Kassen spülen.

        Wie man "Maus as a Service" in der Praxis umsetzen will, ist mir aber auch schleierhaft. Ich hoffe mal, die Verbraucher wären nicht so dämlich sich eine Rechner-Bedienung zuzulegen, die z.B. nur solange funktioniert, wie eine Internetverbindung zum Aboserver besteht. (Andererseits: Die gleiche Hoffnung hatte ich auch bei DRM-Spielevertrieb.)
        Warum möchten die User die Maus nicht ewig nutzen?
        Ich komme aus dem Handwerk und sehe die Maus eher als Werkzeug.
        Ich habe sehr gute Werkzeuge die auch teuer waren schon seit der Lehre und damit über 25 Jahre im Gebrauch.
        Wenn man nicht auf den ganzen DPI RGB bling bling Marketing Blödsinn reinfällt kann man ein Maus auch ewig nutzen. Da hat sich technologisch in den letzten 10 Jahre nicht viel getan. Und ich erwarte bei Mäusen auch keinen großen Wurf mehr.
        Daher müssen die Hersteller sich auch so einen Schwachsinn wie " Mouse in an service" einfallen lassen.
      • Von XT1024 Volt-Modder(in)
        Zitat von Healrox
        Vor 10, 15 Jahren hatten alle unsere Arbeits-PCs noch PS/2 Anschlüsse.
        Die hat meine Mühle bis heute aber Anwesenheit alleine ist doch kein Grund diese auch zu nutzen.

        Vor gut 1/4 Jahrhundert hatte mein erster Rechner 2x USB: https://theretroweb.com/m...

        Zitat von Healrox
        Das müsste auch gelöst werden.
        Adapter?
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