Schlechte PC-Absätze: Intel senkt die Umsatzprognose fürs 1. Quartal deutlich
Intel hat in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, die Umsatzprognose für das erste Quartal nach unten hin korrigiert zu haben. Grund dafür seien die schlechten Absätze im Endkunden- und Business-Markt nebst dem schlechten Euro-Kurs. Statt 13,7 Milliarden US-Dollar werden nun nur noch 12,8 Mrd. erwartet. Die Börse nimmt die Nachrichten erwartet schlecht auf.
Es hat sich bereits angedeutet, dass der PC-Markt Anfang 2015 in ein neues Tief fallen wird. Das bekommt nun offensichtlich auch Intel zu spüren, der seine Umsatzprognose für das laufende Quartal offiziell nach unten hin korrigiert hat und seine Aktionäre so auf schlechtere Ergebnisse als erwartet vorbereitet. Statt 13,7 Milliarden US-Dollar (+/- 500 Mio.) sollen es nun 12,8 Mrd. (+/- 300 Mio.) sein. Die Budgets für R&D (Research and Developement – Forschung und Entwicklung) und MG&A (Merger and Acquisition – Transaktionen im Unternehmensbereich) bleiben trotzdem unangetastet, sämtliche andere Prognosen werden zurückgezogen. Neue Zahlen will Intel zur Bekanntgabe der Quartalszahlen am 14. April vorlegen.
Als Grund für die Anpassung nennt Intel schlechte Absätze im Endkunden- und Business-Markt. Der Chiphersteller selbst vermutet, dass das Auslaufen von Windows XP zu optimistisch vom OEM-Markt kalkuliert wurde und die Einkäufe im Zwischenhandel daher als Korrektur reduziert wurden. Zudem werden schwächelnde Geldkurse genannt – Europa wird in diesem Zusammenhang mit dem Euro explizit angesprochen und auch hervorgehoben. Einzig die Datacenter-Sparte sei von dieser Entwicklung ausgenommen und erfülle die Prognosen.
Die Börse nimmt die Ergebnisse derweil nur wenig überraschend nicht gut auf. Intels Aktie ist schlagartig um 5 Prozent gesunken und zieht gleichzeitig weitere Unternehmen in der Halbleiterindustrie mit, darunter auch AMD und Nvidia. Microsoft ist mit 2,3 Prozent ebenso betroffen, wenn Intel weniger PCs absetzt, dürfte Microsoft ebenfalls Probleme bekommen.
Quelle: Intel, finanzen.net

Hab seit 3 Jahren meinen i5-2400. Reicht mir noch locker aus. Zumal der €/$-Kurs nicht gerade berauschend ist und ich mir keine sinkenden Preise erwarte. Von dem her bleibt das Vorhaben "Aufrüsten" recht unattraktiv.
PC aufrüsten wird irgendwie langweilig.
Wenn Windows 10 kommt gibt's vielleicht nen kleinen Boost, weil eventuell dann manche dank neuem OS auch über einen neuen PC nachdenken, gerade die vielen alten XP User.
Intel CPU's sind aber auch relativ teuer geworden, dank dem schlechten Euro gerade, wenn der auf unter einem Dollar fällt wird es für uns Konsumenten noch teuerer
Die schlechten PC Absätze liegen ja nicht nur an der CPU, aber waren das noch Zeiten als Intel es noch schaffte innerhalb einer Prozessorgeneration einen Wow Effekt zu erzielen.
Wie andere auch schon geschrieben haben geht der Fortschritt nur noch in Trippelschritten voran.
Wer weiß denn im Moment wieviele PCIe Lanes man für die kommende R9 390X benötigt. Wenn man 16 benötigt hört es selbst beim Sockel 2011-3 mit 2 GPUs auf.
Intel selbst hat in den neuen Chipsätzen kein USB 3.1 vorgesehen und warum selbst bei den 2011-3 Boards nicht die 10 Sata Steckplätze zu 5 Sata Express zusammengeschlossen werden können ist auch nicht verständlich.
Und nicht zuletzt stehen sich die Spielehersteller selbst im Weg, unterbinden Mods für 4K oder unterstützen Multi GPU nicht.
Ich glaube, daß zunächst Intel in Vorleistung treten muß und alle neuen Features unterstützen muß, damit der willige Käufer auch tatsächlich kaufwillig wird.
Ich werde mir jedenfalls erst wieder ein Full Size ATX System zulegen, wenn es sinnvoll ist sich ein Crossfire 4X System zuzulegen.
Die Demos auf 4K Fernsehern lassen einen willig werden, aber warten wir es ab, bis es sinnvoll ist, weil dann auch alles zusammenpaßt und funktioniert.
Wobei man erwähnen muss,Absätze sinken und steigen,wer weiß vllt sieht es im nächsten Quartal wieder besser aus?
Also haben alle Hardwarehersteller nicht nur mit verringerte Absätze zu kämpfen, sondern auch mit vergleichsweisen hohen Preisen im Eu Markt. Ist ja nicht so das die Preise langsam steigen, sondern relativ schnell.