AMD: Grafikchef geht nach wenigen Monaten, ATI-Veteran übernimmt
Nur etwas über ein halbes Jahr war Sandeep Chennakeshu bei AMD als Executive Vice President für die Computing- und Grafiksparte zuständig. Ihm folgt mit Rick Bergman ein Manager, der zuvor bereits jahrelang in führenden Positionen auch bei ATI Technologies tätig war.
AMD hat bekannt gegeben, dass Branchenveteran Rick Bergman künftig für das High-Performance-PC-, Gaming- und Semi-Custom-Geschäft des Unternehmens verantwortlich ist. Demnach habe sich Sandeep Chennakeshu aus nicht näher genannten Gründen dazu entschieden, AMD Ende des Monats zu verlassen. Chennakeshu war in seiner Position als Executive Vice President für die Computing- und Grafiksparte erst Anfang des Jahres angetreten.
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Laut der Mitteilung von AMD bringt Bergman unterdessen große Erfahrung in der Halbleiterbranche mit sich, ebenso wie "ein tiefes Technologieverständnis aus Plattform- und Produktperspektive und umfangreiche allgemeine Managementerfahrung". Zuletzt war er in den vergangenen acht Jahren als Präsident und CEO des Touchpad-Herstellers Synaptics tätig. Davor war er zehn Jahre in leitenden Positionen bei AMD und ATI Technologies tätig, das 2006 übernommen wurde.
"2019 ist nach wie vor ein spannendes Jahr für AMD, da wir unser neues 7nm-Produktportfolio anbieten", so Lisa Su, Präsidentin und CEO von AMD. "Ich freue mich, Rick zu diesem wichtigen Zeitpunkt in unserem Führungsteam willkommen zu heißen, da wir uns auf weiteres Wachstum und Marktanteilsgewinne konzentrieren. Wir danken Sandeep für seine Beiträge bei AMD und wünschen ihm viel Erfolg bei seinen zukünftigen Bemühungen."
Unterdessen ist der Aktienkurs von AMD seit der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen Ende Juli konstant rückläufig und seither von fast 34 US-Dollar auf nunmehr rund 28 US-Dollar gefallen. Hintergrund könnte sein, dass die Erwartungshaltung für das 3. Quartal bei 1,94 Milliarden US-Dollar Umsatz liegt, während AMD mit nur 1,8 Milliarden US-Dollar rechnet. Dabei werden sich erst im laufenden Quartal die Erlöse aus dem Verkauf der neuen Ryzen-CPUs und Navi-Grafikkarten bemerkbar machen.
Wenn irgendwer, egal ob AMD, Intel oder NVidia nach Release eines Produkts oder Generation erst wieder bei NULL stehen würde, würde es die Firma schon lange nicht mehr geben. Ein "Fertig" wird es nie geben, genauso wie die Entwicklung der neuen Generation schon lange vor Release der letzten Generation begonnen haben muss.
Achtung - Ironie! - Die Entwickler der Kühllösung sind zum Beispiel schon mit der nächsten und übernächsten Generation bei AMD schon fertig
Wenn ich aber auf den Release von Navi schiele und den Artikel gelesen habe, interessiert es mich, ob das nun etwas positives oder negatives für AMD sein wird, dass ein Personalwechsel stattfindet.
Lohnt sich ja fast AMD Aktien zu kaufen.
Ist das für AMD gut oder schlecht? Ich bin ehrlich gesagt null in der Firmenpolitik drin und kenne die Namen nicht.
Wenn ich aber auf den Release von Navi schiele und den Artikel gelesen habe, interessiert es mich, ob das nun etwas positives oder negatives für AMD sein wird, dass ein Personalwechsel stattfindet.
Vielleicht ist Bergman auch einfach qualifizierter für den Job?
Hire & Fire ist in den USA nichts ungewöhnliches...