Intel in Schieflage: Entlassungswelle rollt jetzt so richtig an
Nachdem Intels CEO vor wenigen Tagen bekannt gegeben hatte, dass der einstige Chip-Gigant seiner Auffassung nach nunmehr "...nicht einmal in den Top 10 der Halbleiterunternehmen" zu verorten ist, läuft die Entlassungswelle jetzt richtig an.
Nachdem Intels CEO Lip-Bu Tan, welcher im März auf Pat Gelsinger gefolgt ist, der im Dezember 2024 in Santa Clara vor die Türe gesetzt worde ist, erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben hatte, dass der einstige US-Chip-Gigant seiner Auffassung nach unterdessen "...nicht einmal mehr in den Top 10 der Halbleiterunternehmen" einzuordnen ist, läuft die große Entlassungswelle jetzt erst richtig an.
Wie die Website OregonLive jetzt berichtet hat, ist die Zahl der Entlassungen zum Wochenende massiv in die Höhe geschossen. Allein an den Standorten in Oregon sind mittlerweile rund 2.400 der insgesamt rund 20.000 Mitarbeiter betroffen. Zusammen mit den Bundesstaaten Kalifornien, Texas und Arizona wurden damit bereits etwa 4.000 Stellen gestrichen. Hinzu kommen Entlassungen in Israel und mehreren europäischen Standorten, die bislang nicht mitgezählt worden sind.
Intel: Der einstige Chip-Gigant muss kleinere Brötchen backen
Nachdem Intel bereits 2024 rund 15.000 Stellen abgebaut hatte, sollen in diesem Jahr noch einmal 20.000 Mitarbeiter entlassen werden. Noch einmal etwa 20 Prozent der zuletzt 109.000 Mitarbeiter weltweit sollen demnach ihren Job verlieren. Auch die Fabriken sind nicht sicher und so fürchtet die israelische Foundry in Kiryat Gat, geschlossen zu werden. Hier wurden zuletzt Alder Lake und Raptor Lake im Fertigungsverfahren Intel 7 in 10 Nanometern produziert. Alle geplanten Modernisierungsvorhaben und Ausbaupläne liegen derzeit auf Eis.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: OregonLive via Tom's Hardware

Erst denken, dann posten vielleicht?
Es bedeutet, dass die Firma und was sie tut zu wichtig ist für eine Nation, wie etwa den USA, als dass sie es erlauben könnten, dass die darin befindlichen Geschäftsprozesse aufgegeben werden könnten. Die werden nicht „untergehen“. Vielleicht heißt es dann aber nicht mehr Intel.