CEO mit klaren Worten: Nvidia ist "kein Grafikunternehmen mehr"

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Nvidias CEO Jensen Huang findet klare Worte zum Status des Unternehmens: Der fabriklose Halbleiterkonzern ist "kein Grafikunternehmen mehr". 
Quelle: Nvidia

Nvidias CEO Jensen Huang findet klare Worte zum Status des Unternehmens: Der fabriklose Halbleiterkonzern ist "kein Grafikunternehmen mehr".

Mit 3D-Beschleunigern ist Nvidia groß geworden, hat zahlreiche Wettbewerber überlebt und gilt heute technologisch als Marktführer. Doch als Grafikkartenunternehmen sieht man sich laut CEO Jensen Huang nicht mehr. Zu viel Umsatz machen professionellen Lösungen, die aktuell dank der Entwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz nie dagewesene Erfolge feiern.

In einem Moment, in dem er den leisen Teil laut aussprach, sagte Greg Estes, der Vizepräsident für Unternehmensmarketing bei Nvidia: "[Jensen] hat am Freitagabend eine E-Mail verschickt, in der er sagte, dass alles auf Deep Learning umgestellt wird und wir nicht länger ein Grafikunternehmen sind. Am Montagmorgen waren wir dann ein KI-Unternehmen. Es ging buchstäblich so schnell."

Estes teilte dieses Stück interner Umstrukturierung mit The New Yorker in einer Publikation, die die Geschichte von Nvidia, den Aufstieg der KI und die vielen Male, in denen der CEO von Nvidia das Unternehmen auf neue Geschäftsvorhaben gesetzt hat, beschreibt. Dem Artikel zufolge lautet das inoffizielle Firmenmotto von Nvidia: "Unser Unternehmen ist 30 Tage von der Pleite entfernt", was sich auf die großen Wetten bezieht, die das Unternehmen bei allem eingegangen ist, von der Prägung des Begriffs "GPU" bis zu seinem revolutionären CUDA-Produktstapel.

Das passt auch zu Aussagen von Jensen Huang, der zuvor von schlaflosen Nächten berichtet hat. "Ich wache nicht stolz und zuversichtlich auf. Ich wache besorgt und beunruhigt auf", so Huang. "Ich denke, wenn man ein Unternehmen von Grund auf aufgebaut hat und echte Widrigkeiten erlebt hat, wenn man wirklich mehrmals kurz vor der Pleite stand, dann bleibt dieses Gefühl bei einem", elaboriert er weiter. Er betont auch, dass er keinen Plan hat: "Wir arbeiten nicht mit einem periodischen Planungssystem", so Huang. "Der Grund dafür ist, dass die Welt eine lebendige, atmende Sache ist. Also planen wir einfach kontinuierlich; es gibt keinen Fünfjahresplan, keinen Einjahresplan, keinen Plan - es gibt nur das, was wir tun." Huang vertraut auf seine Intuition, zur richtigen Zeit, die richtige Entscheidung zu treffen.

Dass "CUDA" die Gelddruckmaschine wird, die es gerade ist, benötigte Vorlauf. 2006 - inklusive R&D eigentlich früher - stellte Nvidia die Weichen dafür. Es hat Nvidia zu einem der international wertvollsten Technologieunternehmen gemacht und liegt damit nur knapp hinter Amazon und Alphabet (Google). Jensen Huang steigt in der Forbes-Liste der Superreichen auf Platz 26 auf.

Quelle: The New Yorker

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    • Kommentare (121)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DoctorChandra
        Zitat von regginblack
        Junge der märchenonkel ist wieder da warum wird dieser spam geduldet?

        amd wird sich wieder da einreihen wie scho alle jahre zuvor. 70er Karte von Nvidia schlägt alles von rdna 4. also wie üblich und braucht auch noch weniger auch wie immer.
        Schreibt der "Prinz des Chaos, Prinz der Missetaten"
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Es soll Leute geben, jene zu AMPERE Zeit noch in der 2 Klasse ihre Lese/Schreib Schwäche voll ausgelebt haben.
      • Von DoctorChandra
        Zitat von regginblack
        Junge der märchenonkel ist wieder da warum wird dieser spam geduldet?

        amd wird sich wieder da einreihen wie scho alle jahre zuvor. 70er Karte von Nvidia schlägt alles von rdna 4. also wie üblich und braucht auch noch weniger auch wie immer.
        Schreibt der "Prinz des Chaos, Prinz der Missetaten"
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        Es soll Leute geben, jene zu AMPERE Zeit noch in der 2 Klasse ihre Lese/Schreib Schwäche voll ausgelebt haben.
      • Von nepenthes Kabelverknoter(in)
        Gönnen wir ihm den Erfolg, es gibt selten ein Unternehmen in dieser Grösse, wo der Gründer nach so langer Zeit noch dabei ist, und immer noch Co ist.
        Keine Ahnung wieso da so viele Fanboys und Girls (ev) sind, ich denke die wenigsten sind an den Firmen beteiligt, also geniesst die Freiheit das kaufen zu können, was ihr wollt.
      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Geht doch nur ums Dauergequatsche NV nein ja nein ja. Steigert ja auch die Panikkäufe.
        Er sagt er keinen Plan und entscheidet vielleicht nach den Flecken auf seiner Lederjacke, dem Stand der Gestirne - oder sonstwie? Also das ist so abgrundtief dämlich: keine Mensch kann "mal so" eine Technikentwicklung bei Frühstücken planen und umsetzen oder ändern. Da gibts strategische Roadmaps über Jahre. Ansonsten ist das ja wie im Irrenhaus. Klar verändert NV monatlich die Speicherausstattung, die Produkpalette, die Preise et.

        Also mir wird das zu blöd. Ich mach zu NV nicht mehr den Kommentarkasper! AUS. Setzen 6-
      • Von DoctorChandra
        Zitat von The_Invisible84
        Einiges Mal die 7800 sogar langsamer als die 6800, aber AMD darf das, sind ja die Guten
        Stressgequatsche !
        Die 7800XT ist über 15 % schneller als die 6800 und liegt leicht über der 6800XT.
        Und eine 3080 (10 GB) liegt auch vor einer 4070 (12 GB).
      • Von OmasHighendPC Freizeitschrauber(in)
        Jensen macht das gut. Change happens.
      Direkt zum Diskussionsende
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