Bericht: AMD mit Entlassungen in der Radeon Technologies Group
Jüngsten Berichten zufolge soll die "Radeon Technologies Group" von AMD in China von einer massiven Entlassungswelle betroffen sein. Rund 10 bis 15 Prozent der chinesischen Belegschaft sollen ihren Arbeitsplatz verlieren.
Wie zu erwarten war, stehen weitere Umstrukturierungen in der Grafikkartensparte von AMD an. Nachdem die Leitung der Radeon-Sparte von Scott Herkelman auf Jack Huynh übergegangen ist und Herkelman AMD Ende des Jahres verlassen wird, stehen nun Entlassungen bei AMDs "Radeon Technologies Group" in China an, wo 10 bis 15 Prozent der Belegschaft ihren Job verlieren werden.
Umsatzrückgang von Jahr zu Jahr als Grund der Kündigungen
Insgesamt 450 Mitarbeiter sollen bei AMD in China entlassen werden, wobei ein Großteil der Entlassungen auf die Radeon Technologies Group (RTG) entfällt, berichtet die chinesische Medienagentur ICSmart. Auch wenn der Bericht keine detaillierten Gründe für die Entlassungswelle nennt, ist laut Wccftech ein Umsatzrückgang in allen AMD-Divisionen und sinkende Gewinnmargen der Grund.
Am Hauptsitz von AMD in Shanghai arbeiten rund 3.000 Beschäftigte im R&D-Center ("Research & Development"), das von den Entlassungen am stärksten betroffen ist. Dass gerade der Bereich der Radeon-GPUs in Mitleidenschaft gezogen wird, dürfte auf die starke Konkurrenz von Nvidia in diesem Bereich zurückzuführen sein. Nvidia ist den Grafikkarten von Team Red im Bereich Upsampling und Raytracing nach wie vor überlegen und auch der Markt für KI-Beschleunigerkarten wird derzeit von Nvidia dominiert.
[PLUS] Tuning der Radeon RX 7000 anhand der RX 7900 XTX
PCGH Plus: Neun Monate und 17 Treibergenerationen nach ihrem Launch entziehen wir den AMD-Grafikkarten der Navi-31-Serie den Welpenschutz. Wie leistungsstark und sparsam kann RDNA 3 sein? Hier ist der Härtetest. Der Artikel stammt aus der PC Games Hardware 11/2023 und wurde von Ralf S. Khan verfasst.
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Verschärft wird die Situation durch die aktuellen Exportbeschränkungen für Chips nach China. So beschränkt die US-Regierung die Einfuhr verschiedener KI-Beschleunigerkarten auf das chinesische Festland. Darüber hinaus verschiebt sich der Grafikkartenmarkt derzeit immer mehr in Richtung KI-GPUs und weg von regulären Consumer-Grafikkarten. Allerdings hat AMD seine Position bei KI-Beschleunigern nicht gefestigt und auch im Consumer-Markt liegt der Konkurrent Nvidia weiterhin vor AMD.
Quelle: ICsmart via Wccftech, Tagesschau

Da hilft es dir nicht, den RAM höher takten zu lassen.
Es ist wichtig, sich breit aufzustellen. Zu Zeiten des Bulldozers hat ihnen der Kauf von ATi den Hintern gerettet. Daraus wurden dann auch die APUs, mit deren starken IGPs AMD zumindest etwas vorzuweisen hatte und schließlich der Konsolendeal
"Jason Evangelho, Journalist für Forbes, will aus einigen Quellen erfahren haben, dass Navi nicht nur Bestandteil eines SoCs bzw. der Hardware für die PlayStation 5 sein soll, sondern in gewisser Weise eigens dafür entwickelt wurde."
Raja hat gesagt das Navi eigens für die Konsolen entwickelt wurde und um die Teile ergänzt wurde welche für einen PC GPU erforderlich sind.
2) Forbes ist nicht wirklich die beste Quelle für Hardware News.
3) Der Unterschied zwischen einer PC dGPU und einer für APUs ist und war schon immer lediglich die Anbindung an die CPU und den verfügbaren RAM.
Rechenwerke und Uncore sind schon lange gleich.
Allein schon durch den Wechsel von Optimierungsbibliotheken beim Schaltungsdesign von "kompakt" auf "mehr Takt" (und mehr Chipfläche) macht nen riesigen Unterschied.
Dabei packt man nicht mal die Architektur selbst an.
"Navi ist für Konsolen entwickelt" ist schlicht Marketing BS.