ARM-Verkauf: Gespräche mit Nvidia laufen noch, Einigung in den kommenden Wochen
Angeblich soll insbesondere Nvidia daran interessiert sein, den Prozessorentwickler ARM zu übernehmen. Die Gespräche zwischen Nvidia und dem ARM-Inhaber Softbank sollen dabei bereits fortgeschritten sein, sodass schon in den kommenden Wochen eine Einigung möglich wäre.
Wir berichteten bereits vor einer Woche, dass der japanische Konzern Softbank den 2016 übernommenen Chip-Entwickler ARM angeblich wieder verkaufen möchte. Da die von ARM entwickelte, gleichnamige Prozessorarchitektur von zahlreichen Unternehmen verwendet wird, müsste die Liste der Interessenten eigentlich lang sein. Doch angeblich soll es derzeit nur mit Nvidia konkrete Gespräche geben - und zu diesen gibt es nun neue Informationen von Bloomberg.
Baldige Einigung möglich, aber nicht sicher
Demnach sollen sich Softbank und Nvidia in fortgeschrittenen Gesprächen über die ARM-Übernahme befinden. Eine Einigung soll bereits in den kommenden Wochen möglich sein, doch bislang gebe es keine finalen Entscheidungen. Die Verhandlungen könnten also auch noch abbrechen oder sich länger hinziehen.
Mögliche Probleme bei einer Übernahme von ARM durch Nvidia sind kartellrechtliche Bedenken sowie der hohe Kaufpreis. Da ARM die eigene Architektur an zahlreiche Unternehmen und auch Konkurrenten von Nvidia lizenziert, dürfte eine entsprechende Übernahme von den Behörden genau kontrolliert werden. Darüber hinaus ist der Kaufpreis, den der Analyst Hans Mosesmann auf 55 Milliarden US-Dollar schätzt, auch für ein profitables Unternehmen wie Nvidia sehr hoch. 2016 musste Softbank noch "nur" 32 Milliarden US-Dollar für ARM bezahlen, doch die Produkte des Unternehmens sind seitdem ungebrochen erfolgreich.
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Falls der Deal mit Nvidia oder einem anderen Unternehmen nicht zustande kommt, wäre auch ein Börsengang von ARM denkbar, um Geld in Softbanks Kassen zu spülen. Welche der Alternativen am Ende wahrgenommen wird, ist derzeit - trotz der intensiven Gespräche mit Nvidia - noch nicht sicher abzusehen.
Quelle: Bloomberg

Bin gespannt was die wirklich mit dem Laden wollen.
Aber die sind alle zu klein um den geforderten Preis zu berappen. Am Ende sehe ich vom Finanzvolumen eigentlich nur zwei Optionen:
1) Ein Gigant wie Samsung oder Huawei versucht die IP dadurch komplett ansich zu reißen um die Konkurrenz zu erpressen -> Da werden die Kartellbehörden weltweit im Dreieck springen.
2)Ein unabhängiger Investor wie z.B. ein arabische Staatsfonds übernimmt und ARM arbeitet weiter wir immer.
Samsung und Huawei könnten damit zwar die eigenen Chips herstellen aber was kriegt die Konkurrenz auf dem Smartphonemarkt? Nix gutes vermute ich mal, oder manche Modelle verbauen sie nur in den eigenen Geräten. Das wäre dann die von dir genannte Erpressung.
Deswegen baut Apple eigene Chips um solche Probleme nicht zu haben.
Aber die sind alle zu klein um den geforderten Preis zu berappen. Am Ende sehe ich vom Finanzvolumen eigentlich nur zwei bis 3 Optionen:
1) Ein Gigant wie Samsung oder Huawei versucht die IP dadurch komplett ansich zu reißen um die Konkurrenz zu erpressen -> Da werden die Kartellbehörden weltweit im Dreieck springen.
2)Ein unabhängiger Investor wie z.B. ein arabischer Staatsfonds übernimmt und ARM arbeitet weiter wie immer.
Ausser um nebst GPUs auch CPUs für den mobilen Sektor anzubieten und dort mitzumachen.
Ehrlich gesagt sehe ich eher AMD oder Intel als Interessenten. Die bauen bereits CPUs und GPUs.
ARM würde ihr Portfolio vergrößern und damit wäre ihre Position auf dem Markt umso stärker. Oder wäre genau dass das Problem?