FCC-Entscheidung in den USA: Import neuer Router stark eingeschränkt

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FCC-Entscheidung in den USA: Import neuer Router stark eingeschränkt
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT

Die USA verschärfen ihre Vorgaben für Netzwerkhardware. Neue Router-Modelle könnten künftig kaum noch auf den Markt kommen. Bestehende Geräte bleiben jedoch unangetastet.

Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission hat ihre sogenannte "Covered List" erweitert und dabei erstmals Consumer-Router umfassend einbezogen. In Zukunft sollen neue Geräte, die außerhalb der Vereinigten Staaten produziert werden, keine Zulassung mehr erhalten. Ohne diese Genehmigung ist ein Import sowie ein Verkauf auf dem US-Markt nicht möglich.

Die Maßnahme geht auf eine sicherheitspolitische Bewertung mehrerer Behörden zurück. Demnach könnten im Ausland gefertigte Router ein nicht akzeptables Risiko für nationale Sicherheit und kritische Infrastruktur darstellen. Als zentrale Begründung wird eine mögliche Verwundbarkeit entlang der Lieferkette genannt, die sowohl wirtschaftliche Prozesse als auch staatliche Systeme betreffen könnte.

Gleichzeitig bleibt die praktische Auswirkung zunächst begrenzt. Die neuen Vorgaben betreffen ausschließlich zukünftige Modelle. Bereits zugelassene Geräte dürfen weiterhin verkauft werden, und auch bestehende Router im Einsatz bleiben nutzbar. Ein unmittelbarer Eingriff in den aktuellen Bestand erfolgt somit nicht.

Hersteller stehen vor der Herausforderung, entweder ihre Produktionsketten anzupassen oder spezielle Genehmigungen zu beantragen. Für diesen Fall ist ein Verfahren vorgesehen, das unter bestimmten Bedingungen eine weiterhin mögliche Zulassung erlaubt. Voraussetzung ist, dass die Geräte die sicherheitsrelevanten Anforderungen erfüllen.

Die US-Regierung betont seit einiger Zeit die Notwendigkeit, kritische Technologien unabhängiger von globalen Lieferketten zu gestalten. Insbesondere bei zentraler Infrastruktur soll die Kontrolle über Produktion und Sicherheit gestärkt werden. Router als Schnittstelle zwischen Endgeräten und Netzwerken gelten als zentraler Angriffspunkt für Cyberoperationen. Dementsprechend verweisen Behörden in diesem Zusammenhang auf mehrere bekannte Angriffe, bei denen Sicherheitslücken in Netzwerkhardware ausgenutzt wurden.

Da nahezu alle Consumer-Router außerhalb der USA gefertigt werden, betrifft die Regelung große Teile des Marktes. Dazu dürften unter anderem Anbieter wie TP-Link, Asus, Netgear oder D-Link zählen. Auch US-Unternehmen sind betroffen, sofern ihre Produktion im Ausland erfolgt. Damit handelt es sich in diesem Fall um einen strukturellen Eingriff in die globalen Lieferketten. Allerdings bleibt offen, in welchem Maß eine Verlagerung der Produktion allein das Risiko reduziert. Frühere Vorfälle betrafen auch Geräte etablierter Anbieter, deren Schwachstellen häufig auf ausbleibende Updates oder lange Supportzyklen zurückzuführen waren.

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Quelle: The Verge, FCC, National Security Strategy

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DarkWing13
        Denn warum sollten hunderte von Millionen Router, die noch lange laufen werden, plötzlich kein Problem mehr sein?
        Weil wesentlich einfacher ist, zu sagen, es darf nicht neues mehr ins Land kommen, als das, was schon da ist, aus dem Verkehr zu ziehen. Irgendwo muß man anfangen.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DarkWing13
        Denn warum sollten hunderte von Millionen Router, die noch lange laufen werden, plötzlich kein Problem mehr sein?
        Weil wesentlich einfacher ist, zu sagen, es darf nicht neues mehr ins Land kommen, als das, was schon da ist, aus dem Verkehr zu ziehen. Irgendwo muß man anfangen.
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Die machen das, was sie bereits seit über einem Jahr machen...sie schützen ihren Standort vor Importen, damit die heimische Industrie gestärkt wird.
        So einfach ist das.
        Denn warum sollten hunderte von Millionen Router, die noch lange laufen werden, plötzlich kein Problem mehr sein?
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von EM_EN
        Da ist viel Paranoia seitens der (des) AMI vorhanden. Und irgend ein Teil kommt immer aus China.
        Vom Prinzip her ist es eine gute Idee, allerdings 15 Jahre zu spät. Aber wie sagt man so schön: besser spät als nie. Als der Krieg begann, hat Russland der Ukraine als einer der ersten Schritte ordentlich das Internet abgedreht, wo sie nur konnten. Russland mußte da auf Hackerabgriffe zurückgreifen, die Chinesen sitzen da direkt an der Quelle. Von daher ist es sinnvoll ein Auge drauf zu werfen, damit man nicht ganz so dumm dasteht, wie die Ukrainer am Anfang.

        Wobei es dafür wohl schon zu spät ist, aber die Auswirkungen lassen sich vermindern.

        Zitat von EM_EN
        Die Fritz Box kommt aus Deutschland, dann können sie doch switchen.
        Das wird auch langfristig geschehen. Da muß man dann wohl darlegen, wie das so ist und ob die Firmware automatisch aus China ein Update bekommen kann (dann wird es wohl nichts mit der Zulassung)
      • Von Christoph1717 Software-Overclocker(in)
        Sie können es ja wie bei dem Trump Phone machen.
        Selbe Platine wie vorher nur mir anderer Hülle und dann ist alles Prima
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker999
        Die ganze Hardware die das stromnetzt in den usa bedient kommt aus china, das ist sehr gefählich wenn da irgendwelche backdoors vorhanden sein können und china den usa das Stromnetzt Lahmlegt.
        Die Fritz Box kommt aus Deutschland, dann können sie doch switchen. Da ist viel Paranoia seitens der (des) AMI vorhanden. Und irgend ein Teil kommt immer aus China.
      Direkt zum Diskussionsende
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