Wi-Fi 802.11ah: Neuer Reichweitenrekord mit 15,9 Kilometern aufgestellt
Der Anfang des Jahres aufgestellte Reichweitenrekord für Videotelefonie über den 802.11ah-Standard wurde gebrochen: Einem Unternehmen ist eine Verbindung über die theoretische Maximalentfernung von knapp 16 Kilometern gelungen.
Seit 2016 befindet sich der drahtlose Verbindungsstandard 802.11ah - auch als Wi-Fi HaLow bekannt - in Arbeit. Im Gegensatz zu vorigen Generationen, bei denen es um Verbesserungen hinsichtlich der Bandbreite und Stabilität ging, setzt HaLow komplett auf den Faktor Reichweite. Das auf Übertragungstechniken spezialisierte Unternehmen Morse Mirco wies bereits Anfang des Jahres nach, wie weit die Möglichkeiten (buchstäblich) gehen können und führte über 802.11ah ein Videotelefonat über eine Entfernung von rund drei Kilometern. Dieser HaLow-Rekord wurde nun vom selben Unternehmen gebrochen und beträgt nun rund 15,9 Kilometer.
Wie Morse Mirco im zugehörigen YouTube-Video erklärt, begab man sich für den neuen Rekord in den Joshua-Tree-Nationalpark im Südosten Kaliforniens. Am Tal wurde die Basisfunkzelle platziert, die über eben jene 15,9 Kilometer als theoretische Maximalreichweite verfügt und im Zuge des Projekts ausgereizt wurde. Der Empfänger befand sich wiederum im Auto, das durch den Nationalpark düste. Hierbei wurde das Signal stetig angepasst, um die Verbindung und Bandbreite sicherzustellen.
Aufgrund der Natur des Nationalparks mit seiner geringen Vegetation herrschten so gewissermaßen die idealen Bedingungen, um auch die Maximalreichweite von 15,9 Kilometer zu erreichen. Als Bandbreite wurde ein UDP-Durchsatz von rund zwei Mbit pro Sekunde erreicht, was wie im ersten Morse-Mirco-Rekord für ein gängiges Videotelefonat ausreichte. Bis zum allgemeinen Weltrekord für die längste Wi-Fi-Verbindung ohne Zuhilfenahme von Verstärkern ist es aber noch ein weiter Weg: Im Jahr 2016 wurde in Italien von der CISAR (der italienischen Funkbehörde) eine 304 Kilometer lange Verbindung zwischen dem Amiata-Berg in der Toskana und dem Monte Limbara auf Sardinien hergestellt.

Was soll das dann beim AX und AH Band erst werden.
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In wie weit das aber unter realen Bedingungen (keine freien Flächen, potenzielle Störfaktoren, etc.) umsetzbar ist, wie auch unter Berücksichtigung gesundheitlichen Auswirkungen, ist für mich nicht eindeutig ersichtlich.