Windows 10 Installation: So überspringen Sie das Microsoft-Konto und legen einen lokalen Account an
Wer Windows 10 installiert, wird von Microsoft aufgefordert, ein Online-Konto anzulegen. Das lässt sich wie schon bei Windows 8/8.1 überspringen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen lokalen Account bei Windows 10 anlegen, währen die Einrichtung läuft. Außerdem verraten wir Ihnen, welche Komforteinbußen dadurch entstehen. Zudem erklären wir, wie Sie ein Microsoft-Konto in ein lokales Konto umwandeln.
Wer Windows 10 installieren will, ganz gleich ob als Upgrade heruntergeladen oder als frische Installation über eine ISO-Datei, der wird von Microsoft während der Einrichtung darum gebeten, sich mit einem Microsoft-Konto anzumelden oder ein solches anzulegen. Den Redmondern liegt es sehr am Herzen, dass der Anwender sein Gerät personalisiert. Zugegeben haben Sie im täglichen Betrieb auch einige Vorteile davon, aber wer sein Betriebssystem nicht mit einem persönlichen Konto verknüpfen will, der muss das auch bei Windows 10 nicht. Wie schon bei Windows 8/8.1 lässt sich der Punkt überspringen.
Viele Wege führen bei diesem Problem nach Rom. Drei davon sind die Wichtigsten und die erläutern wir Ihnen hier:
- Lösung 1: Klicken Sie auf "Neuer Account erstellen" und dann auf "Ohne Microsoft-Konto anmelden". Nun können Sie wie gewohnt ein klassisches Konto anlegen
- Lösung 2: Entziehen Sie dem Computer die Internetverbindung (LAN/WLAN). Dann fragt Microsoft erst gar nicht nach ihren Daten und sie können gleich ein lokales Konto einrichten.
- Lösung 3: Geben Sie falsche Daten in die Maske ein. Also eine Fantasie-Email-Adresse ein, etwa pcghtipps@rock.en und ein Fantasie-Passwort. Die Anmeldung wird nun natürlich fehlschlagen. Sie bekommen aber dann ein Auswahlfenster mit "fahren Sie ohne Microsoft-Konto fort".
Ohne Microsoft-Konto ergeben sich aber einige Nachteile für den Nutzer, die vor allem den Komfort betreffen. Ohne Anmeldungen können Sie beispielsweise nicht einmal kostenlose Apps aus dem Store laden. Auch die Onedrive-Integrierung funktioniert dann nicht mehr so reibungslos. so lassen sich zahlreiche weitere Punkte aufführen, für die Microsoft ein Konto vorsieht. Etwa die Onenote-Notizen. Dem gegenüber stehen die Datenschutzbestimmungen, in denen sich Microsoft durchaus einige Rechte herausnimmt. Es gilt hier abzuwägen, was schwerer wiegt.
Wer schon ein Microsoft-Konto angelegt hat, kann dieses auch in ein lokales Konto umwandeln:
Wer schon ein Microsoft-Konto angelegt hat, kann dieses auch wieder in ein lokales Konto umwandeln. Allerdings sollten sie darauf achten, dass sämtliche Einstellungen aus Apps (Mail, Kalender, etc.) verloren gehen und diese neu eingerichtet werden müssen. Um ein Microsoft-Konto in ein lokales Konto umzuwandeln, müssen Sie mit dem Internet verbunden sein und keine Programme und nicht gespeicherten Daten offen haben. Sind alle diese Voraussetzungen geklärt, kann es losgehen.
Öffnen Sie die Einstellungen (mit der Maus oder Windows-Taste + I). Klicken Sie hier auf die "Konten". Nun wählen Sie "Benutzer" aus, wo die auf dem Rechner angelegten Benutzerkonten gelistet werden. Beim gewünschten Konto kann unter dem Namen und der E-Mail-Adresse auf "Mein Microsoft-Konto trennen" geklickt werden. Zur Trennung wird nun noch ihr Passwort zur verwendeten Windows Live ID (= verwendete E-Mail-Adresse) verlangt. Wenn Sie auf "Weiter" klicken, wird das Konto umgewandelt. Sie müssen nun in der Maske für lokale Konten die entsprechenden Kontonamen- und Passwort-Felder ausfüllen. Anschließend wird das Konto verifiziert. Es darf nicht doppelt angelegt werden. Zum Schluss können Sie sich mit "Abmelden und fertigstellen" ihr lokales Konto anlegen lassen.

und wenn man sich bei microsoft einloggt sieht man dann alle seine geräte mit hardware und verwendetem os. kurioser weise ist im entfernen noch ein bug. ich kann meinen win 10 testrechner nicht entfernen, obwohl ich den gar nicht mehr nutze und win 10 auf meinem spielerechner hab seit der build 10162. mal schauen wann microsoft da nachbessert.
Die, die es mögen, brauchen oder wollen aktivieren es und der Rest eben nicht.
Ich kann durchaus verstehen, wenn da einige Vorbehalte sind gegenüber dem MS-Konto... Wer kostenlos aktualisieren will, muss das ja sowieso aus seinem Windows 7/8.1-System tun, und ich glaube kaum, dass Windows 10 dann während der Installation ein lokales Konto in ein Online-Konto umwandeln würde... Ich habe meine Insider Preview parallel installiert, von daher kann ich nicht berichten, wie das Upgrade jetzt wirklich ablaufen wird, aber da alle Daten etc. erhalten werden sollen, gehe ich davon aus, dass ein lokales Windows 7-Konto zu einem lokalen Windows 10-Konto wird, ein lokales Windows 8.1-Konto bleibt ein lokales Windows 10-Konto und wer ein Windows 8.1-Onlinekonto hat, hat dann halt sein Microsoft Konto bei Windows 10... Von daher erstmal kein Grund, sich darüber aufzuregen... Ich kann nicht sagen, was für Einschränkungen man als Nutzer eines lokalen Kontos hat bei Windows 10, denn als Tester nutze ich meinen MS-Account...
Ich nutze auch nicht alle Funktionen des Kontos, aber teilweise lädt man sich doch mal ne kostenlose App aus dem Store, oder man nutzt OneDrive... Dass die Einstellungen (Hintergrundbild etc.) zwischen den Systemen synchronisiert werden finde ich auch praktisch, wenn man mehrere Rechner und Laptop hat...
Ich mein, ich hab mein Microsoft-Konto glaub ich seit dem MSN Messenger (hatten mal einige, jetzt gibts ja nicht mal mehr ICQ Nutzer)... Jeder, der jetzt als Insider testet, müsste offiziell auch eines haben, dann die ganzen Hotmail-User etc... Es ist ja nichts anderes wie ein Apple-Account oder ein Google-Konto, da beschwert sich irgendwie kaum einer...
Und zum Thema überspringen bei der Installation: Gleich auf dem ersten Bild steht "Diesen Schritt überspringen" drunter, das dürfte das gleiche tun, wie die beschriebenen Schritte, aber ohne Fantasie-Mailadressen oder Ziehen des LAN-Kabels...
Un wenn man sich auf verschiedenen PCs anmelden müsste, könnte man ja auch mehrere MS-Konten anlegen. Dann ist auch hoffentlich keine Verknüpfung zwischen den Geräten möglich.
Ich brauch kein MS-Konto. Google hab ich nur wegen dem Tablet, aber sonst nie reingeschaut.