Schluss mit 100 % CPU-Auslastung: Windows 11 ändert Berechnungsformel im Task-Manager
Microsoft behebt einen nervigen Fehler bei der CPU-Auslastung im Task-Manager. Durch eine neue Standardisierung wird Benutzern der Vergleich der CPU-Auslastung verschiedener Prozesse und Anwendungen erleichtert.
Laut einem Bericht des Microsoft Blogs wird in Windows 11 Insider Preview Build 26120.3360 jetzt die Berechnung der CPU-Auslastung im Task-Manager korrigiert, sodass diese mit den Industriestandards und Drittanbieter-Anwendungen übereinstimmt. Dies bedeutet für User, dass alle Register des Task-Managers (Prozesse, Leistung und Benutzer) jetzt die gleiche CPU-Auslastung anzeigen.
Wie kam es zu den fehlerhaften Angaben der CPU-Last im Task-Manager?
Früher verwendete "Prozesse" eine von Microsoft entwickelte Formel zur Berechnung der CPU-Auslastung, während bei den Registern "Leistung" und "Benutzer" eine Formel zum Einsatz kam, die eher dem Industriestandard gerecht wurde. Zudem berechnete der alte Task-Manager die CPU-Auslastung, indem er die Zeit maß, die ein Prozess zur Ausführung benötigte, jedoch die Anzahl der CPU-Kerne dabei nicht einbezog. So wurde bei nur einem Prozess oftmals eine Auslastung von 100 % im Register "Prozesse" angezeigt, obwohl die CPU über mehrere Kerne verfügte. Eine manuelle Addition der einzelnen Prozesse zeigte schon damals, dass die Summe keine 100 Prozent ergeben konnte. Die Anzeige von 100 % CPU-Auslastung führte trotzdem in vielen Windows-Foren und auf Reddit zu Fragen, wie man die CPU-Last minimieren kann.
Was muss man tun, damit der Fehler behoben wird?
Die Behebung des Fehlers ist Teil des Windows 11-Insider-Preview-Builds vom Februar 2025. Sie wird nach der Dev-Testphase für alle Benutzer von Windows 11 verfügbar sein. Behoben wird das Problem, indem Windows 11 ab jetzt für alle Register die gleiche Formel zur Berechnung verwendet und dabei die CPU-Auslastung durch die Gesamtzahl der Kerne teilt. Dadurch wird sichergestellt, dass die CPU-Auslastung in allen Registern des Task-Managers korrekt angezeigt wird und zudem mit den Werten übereinstimmt, die von anderen Anwendungen angezeigt werden. Dadurch erleichtert es Benutzern den Vergleich der CPU-Auslastung verschiedener Prozesse und Dritthersteller-Anwendungen und verbessert die Genauigkeit der Anzeige der CPU-Auslastung.
Wer trotz alledem die alte Berechnungsformel der CPU-Auslastung einsehen möchte, kann im Task-Manager neben der neuen, standardmäßig aktivierten Spalte "CPU" auch die abwärtskompatible Spalte "CPU utility" aktivieren, um die alte Berechnungsformel zu sehen.
Quelle: Microsoft Blog

Wahrscheinlich kann man nach dem Update nicht mehr drucken, WLAN funktioniert nicht mehr oder Dateien können nur noch in Großbuchstaben benannt werden. Irgendetwas sinnbefreites was überhaupt nichts mit den Korrekturen zutun hat
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Kein Scherz! So schon gesehen...
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Früher verwendete "Prozesse" eine von Microsoft entwickelte Formel zur Berechnung der CPU-Auslastung, während bei den Registern "Leistung" und "Benutzer" eine Formel zum Einsatz kam, die eher dem Industriestandard gerecht wurde. Zudem berechnete der alte Task-Manager die CPU-Auslastung, indem er die Zeit maß, die ein Prozess zur Ausführung benötigte, jedoch die Anzahl der CPU-Kerne dabei nicht einbezog. So wurde bei nur einem Prozess oftmals eine Auslastung von 100 % im Register "Prozesse" angezeigt, obwohl die CPU über mehrere Kerne verfügte. Eine manuelle Addition der einzelnen Prozesse zeigte schon damals, dass die Summe keine 100 Prozent ergeben konnte. Die Anzeige von 100 % CPU-Auslastung führte trotzdem in vielen Windows-Foren und auf Reddit zu Fragen, wie man die CPU-Last minimieren kann.