Windows 10 schneller machen fürs Gaming: Fünf Tipps im Video
Damit Windows nicht gegen, sondern für Sie arbeitet und die bestmögliche Spieleleistung der Hardware abgeringt werden kann, sind einige Handgriffe nötig. Mit den folgenden fünf Handgriffen entschlackten Sie das Windows 10, lösen hier und da eine kleine Fps-Handbremse und bewahrt Sie möglicherweise vor einem teuren Hardware-Upgrade.
Bevor es los geht, folgender Disclaimer: Auch wir können nicht zaubern und daher leider aus der veralteten Krücke kein Mining-Rig hinschrauben. Ist etwa zu wenig RAM verbaut, die Grafikkarte mittlerweile antik oder euer Dualcore mit eurer Esport-Session überfordert. Manchmal hilft wirklich nur ein Hardware-Upgrade oder eben, nun ja, eine Anpassung eurer Ansprüche an die vorhandene Hardware. Es geht hier ums Ausreizen des Systems, was oft nur homöopathisch geringe Verbesserungen bringt, dafür aber von jedem einfach umzusetzen sind.
1. HAGS aktivieren
Ein Gamer kann nie genug Grafikleistung haben. Diese kaspert zwar in der Regel das jeweilige Spiel mit dem Treiber aus. Aber nun gibt es auch Windows-seitig einen einfachen Schalter, der mal eben so ein paar Fps mehr bietet:: Hardware Accelerated GPU Scheduling, liebevoll kurz HAGS genannt. Den Schalter findet ihr in den Windows-Grafikeinstellungen - oder eben auch nicht. Denn das Feature ist nur auf einige Nvidia-Geforce-Karten beschränkt. Die wissenschaftliche Abhandlung darüber, was die Funktion macht, verlinke ich euch in der Beschreibung. Kurz gesagt: Die Grafikkarte kann den Videospeicher selbst verwalten, was etwas Latenzen einspart und dadurch ein paar mehr Fps rausspringen
2 Autostart ausmisten
Spätestens dann, wenn die RAM-Riegel schon ächzen und ständig volllaufen, lohnt es sich, zumindest ungenutzte und auf jeden Fall sinnlose Anwendungen, die ständig aktiv sind, auszumisten. Im Task-Manager unter "Autostart" lassen sich Anwendungen verwalten, die mit dem Hochfahren starten und eventuell den Start verlängern. Manche Anwendung genehmigt sich den Start schon mit der Installation.
3. Hintergrundprozesse ausmisten
Prüfen Sie mal die Taskleistensymbole, ob sich da etwas zu viel Staub über dem Pfeil angesammelt hat. Etwa Spiele-Launcher, die ihr selten bis nie verwendet, aber beim Installieren sich freundlicherweise einen Start mit jedem Boot genehmigt. Manche updaten auch so schön ungefragt und grätschen in den Ping des Multiplayer-Shooters, den Sie mit einem anderen Launcher gestartet haben. Die aktiven Prozesse durch Launcher, Peripherie-Apps & Co. schlucken zwar nicht viel RAM-Kapazität, aber das Kleinvieh kann in der Masse auch Mist machen. Daher prüft als Nächstes euren Autostart, was so die Handbremsen im Bootvorgang sind.
4. Hintergrund-Apps deaktivieren
Deaktivieren Sie Windows-Apps, die im Hintergrund ausgeführt werden. Einige Apps laufen bei Windows automatisch im Hintergrund und verbrauchen unnötig Ressourcen.Hier schaffen Sie ganz einfach Abhilfe, indem Sie in den Einstellungen, unter Datenschutz den Eintrag Hintergrund-Apps auswählen. Dort bei jeder Anwendung, die nicht gebraucht werden, einfach den Hebel umlegen. Auch hier wieder: Allzu viel bringt das nicht, erst recht nicht, wenn ihr eh mit ordentlichen Arbeitsspeicher gesegnet seid. Aber ein bisschen gehts hier auch ums Prinzip: Was man nicht braucht, muss einfach nicht im Hintergrund laufen. Im Taskmanager gibt es eine ganz gute Übersicht, was da so läuft. Die ganzen Prozesse lassen sich nach Auslastung sortieren und so könnt ihr feststellen, ob irgendeine penetrante Anwendung die CPU, den RAM oder die Bandbreite belästigt.
5. Spielmodus aktivieren
Auf einem Spiele-PC sollten Sier immer den Windows Game Mode beziehungsweise Spielemodus aktiviert haben. Der sorgt dafür, dass aktive Spiele durchwegs eine hohe Priorität bekommen, was die Auslastung der Hardware angeht. Also, dass andere aktive Prozesse nachrangig behandelt werden und so die Spieleleistung nicht beeinflussen. Den Hebel dafür finden Sie wieder in den System-Einstellungen (Tasten: Windows und "i") dort dann auf "Spielen". Draufklicken - fertig - so einfach ist das!

Viel zu viel Schnick-Schnack in Win10 welches man wirklich nicht braucht.
Die Optik ist Geschmackssache in Win10, fühle mich da um Jahre ins Linux-Design zurückversetzt.
Ich nutze beide Systeme und muss dagen das ich erstmal bei Win7 bleibe… bis keine Spiele mehr unterstützt werden… bis jetzt nur eins in meiner Sammlung.
Anbei mal nen Bench von 3DMark, nicht so brachial der Unterschied.
FireStrike Ultra:
2918 Punkte - Win7 DX11
2940 Punkte - Win10 DX11
Time Spy Extreme:
1737 Punkte - Win10 DX12
theoretisch bringt es was, das stimmt wohl ... aber hat jemand der 2021 windows 10 benutzt und pcgameshardware online liest auch praktisch nur 4GB ram in der kiste, wovon 2GB vom autostart und 25 background apps gefressen werden?
nope... genauso gut könnte man den tip geben den rechner in ne 2000 watt kühlkiste zu packen um höhere oc zu erreichen, das wäre ähnlich praxisnah und würde 99% der pcghw leser nicht betreffen...
nix für ungut... pcghw weiß ja selbst, dass der artikel n joke ist
edit: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] na immerhin, bei mir war die option (schon immer) von haus aus aktiviert (gtx 1080) ... win10 *sollte* sich die bestmögliche config automatisch rauspicken, klappt bei mir zumindest problemlos
Vermutlich benötige ich durch den Leistungsschub jetzt erst 2024 ne neue GPU statt jetzt sofort die 1080Ti zu ersetzen..
By the way Waren beide standard mäßig aus hab zuvor nie nach diesen optionen gesucht.
Aber mein Windows habe ich tatsächlich schon nach dem 1 Start Benutzerfreundlich gemacht. Da flog viel raus... und vieles musste in den Innereien händisch optimiert werden^^ Ich helfe MS doch gern bei Optimierungen, geschenkt!^^
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Als Fazit allerdings spricht man hier von eher wenig bis garkeinen Effekt.