Windows 11: Optionales Update KB5043145 ist ein "Desaster"

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Windows 11: Optionales Update KB5043145 ist ein "Desaster"
Quelle: Microsoft

Microsoft hat ein optionales Update für Windows 11 veröffentlicht, das offenbar zu weitreichenden Problemen und sogar Abstürzen führen kann.

Am 26. September hat Microsoft das neue, optionale Preview-Update mit der Nummer KB5043145 für Windows 11 22H2 und 23H2 veröffentlicht. Das Update enthält einige Bugfixes und ein paar Neuerungen, die nach und nach ausgerollt werden sollen. Im Oktober sollten die neuen Funktionen dann regulär mit dem nächsten Sicherheitsupdate verteilt werden. Der Patch KB5043145 sorgte aber offenbar für große Probleme und führte bei vielen Nutzern zu Bluescreens oder sogar Greenscreens. Microsoft ist sich des Problems offenbar bewusst und hat schon angekündigt, dass intern nach der Fehlerquelle gesucht wird. Bis auf Weiteres ist es also nicht zu empfehlen, das Update herunterzuladen. Offenbar ist das, Stand jetzt, auch gar nicht mehr möglich.

Das Gute an der Geschichte ist, dass es sich nur um ein optionales Update handelt, das Nutzer händisch herunterladen müssen. Der Patch wird also nicht automatisch aufgespielt und die Auswirkungen halten sich in Grenzen. Vereinzelt haben User zwar berichtet, dass das Update ohne explizite Zustimmung ihrerseits heruntergeladen wurde. Dabei handelt es sich aber offenbar um Einzelfälle. Die Liste der Probleme, die durch das Update ausgelöst werden, ist ziemlich lang. Neben den erwähnten Problemen beim Boot-Vorgang werden auch nicht mehr funktionierende USB-Ports, verlorene Wi-Fi-Verbindungen und weitere Aussetzer berichtet. Insgesamt spricht die Webseite Windowslatest, die über die Probleme berichtet, bei dem Update von einem "Desaster".

Kein weiterer System-Crash zu erwarten

Da die Probleme mit dem Update schnell gemeldet wurden und das Update rein optional ist, hält sich der Schaden insgesamt in Grenzen. Die meisten Nutzer konnten den Patch wieder deinstallieren, und Microsoft hat ihn schon wieder einkassiert. Ein weiteres Chaos wie im Juli ist also nicht abzusehen. Vor etwa zwei Monaten hatte ein fehlerhaftes Update des IT-Security-Dienstleisters Crowdstrike für eine weltweite Bluescreen-Welle gesorgt. Mehrere Krankenhäuser und Flughäfen auch in Deutschland waren betroffen und konnten faktisch nicht mehr arbeiten. Ganz so schlimm ist es in diesem Fall glücklicherweise nicht.

Quelle: via windowslatest.com

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    • Kommentare (56)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von spockilein PC-Selbstbauer(in)
        Bei mir ist es auf 3 Schlepptops mit Win11 Pro drauf und macht keine Probleme.
      • Von spockilein PC-Selbstbauer(in)
        Bei mir ist es auf 3 Schlepptops mit Win11 Pro drauf und macht keine Probleme.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker
        Welche diszro müsste man denn installieren, wenn man immer am Releaseday neuer Hardware auch den aktuellsten Treiber fahren möchte?
        Arch Linux oder eine freundlichere, auf Arch basierende distro wie zb Manjaro. Auch openSuSE Tumbleweed ist eine rolling distro und relativ bleeding edge.

        Mehr findest du zb hier https://itsfoss.com/best-...

        Aber genug von Linux hier, bitte wieder zurück zu dem Windows Update. Linux im entsprechenden forum diskutieren bitte.
      • Von Wired BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BiTbUrGeR
        Oder sogar wieder zurück auf 10 wechselt und sogar auf ner anderen Platte dabei ist auf Linux umzusetzen. Es ist nach wie vor eine enorme Umgewöhnung, aber wenn die so weiter machen muss ich spätestens wenn win 10 EOL gesetzt wird komplett auf MS verzichten!
        Ich werd mit dem EOL von 10 auch zu Linux gehen, dann hab ich endlich ruhe vor dem Update Wahnsinn.
        Mein System gehört dann auch wieder mir selbst!

        Hab schon angefangen mit Alternativen zu suchen für die Programme/Tools die ich nutze nur bei Keyboard und Mouse haperts.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Takei Naodar
        Wenn man nicht so tief einsteigen will, Linux Mint, in der Debian Edition für etwas ältere Hardware, wenn auch minimal anspruchsvoller.
        Warum für ältere Hardware? Was meinst du?

        Welche Distro müsste man denn installieren, wenn man immer am Releaseday neuer Hardware auch den aktuellsten Treiber fahren möchte?
      • Von Takei Naodar Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Werbegeschaedigter
        Das QM war wieder sehr zuverlässig.👍
        Ja, die Tester (Kunden) haben den Fehler doch gefunden. Also zuverlässiger arbeitet keine andere QS.
        Zitat von TheGMan
        Das größe Problem sind aus meiner Sicht die 10000 unterschiedlichen Distributionen. Da fragen sich die allermeisten Leute direkt "ja gut, welches denn jetzt eigentlich?". Die sind dann mal mehr, oder mal weniger zugänglich für Linux-Neulinge. Dazu kommt, dass wenn man tiefer einsteigen möchte, es deutlich mehr Einarbeitung erfordert und ohne Frage schwieriger ist, als z.B. sich in erweiterte Windows-Administration einzuarbeiten.
        Wenn man tiefer einsteigen will, Arch oder etwas einfachere Lernkurve Manjaro.
        Wenn man nicht so tief einsteigen will, Linux Mint, in der Debian Edition für etwas ältere Hardware, wenn auch minimal anspruchsvoller.
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