Windows 10: Microcode-Update für Update 20H2 soll Sicherheitslücken stopfen
ZombieLoad gefährdet seit dem vergangenen Jahr als neue Spectre-Variante diverse Intel-Prozessoren. Microsoft hat deshalb jetzt ein Micrcocode-Update veröffentlicht, das Windows-10-Nutzer unbedingt installieren sollten.
Nachdem Sicherheitsforscher vor über einem Jahr im Mai 2019 die als ZombieLoad zusammengefassten Varianten der Sicherheitslücke Spectre in Intel-CPUs entdeckt haben, gibt es jetzt ein Update für Windows 10 20H2, das die Löcher im Microcode stopfen soll. Das Update gilt für alle bislang veröffentlichten Windows-10-Versionen und steht ab sofort zum Download zur Verfügung.
Die zugehörigen Patches betreffen dabei ausschließlich diejenigen Schwachstellen, die die Intel-Hardware betreffen. Die Entwickler veröffentlichen sie deshalb als separates Update-Paket außerhalb der kumulativen Windows-Updates, das Nutzer über die Windows Update Funktion installieren können. Die zugehörige Option befindet sich in den Windows-Systemeinstellungen unter Update und Sicherheit -> Windows Update mit folgenden Versionsnummern:
- KB4589212: Intel microcode updates for Windows 10, version 2004 and 20H2, and Windows Server, version 2004 and 20H2
- KB4589198: Intel Microcode-Updates für Windows 10, Version 1507
- KB4589210: Intel microcode updates for Windows 10, version 1607 and Windows Server 2016
- KB4589206: Intel microcode updates for Windows 10, version 1803
- KB4589208: Intel microcode updates for Windows 10, version 1809 and Windows Server 2019
- KB4589211: Intel microcode updates for Windows 10, version 1903 and 1909, and Windows Server, version 1903 and 1909
Microsoft empfiehlt die schnellstmögliche Installation der Updates. Das Unternehmen weist Nutzer auf der offiziellen Support-Webseite außerdem explizit darauf hin, dass sie das entsprechende Update nur installieren sollen, wenn sie einen der betroffenen Intel-Prozessoren nutzen. Eine vollständige Liste dieser CPUs befindet sich in der Beschreibung der Microcode-Updates. Anwender von Windows 10, die einen AMD-Prozessor verwenden, bekommen die Microcode-Updates in den Windows-Einstellungen nicht angezeigt.
Quelle: via Winfuture

Aber eigene Tests scheinen zu aufwändig zu sein. Wenn mir die Performance wichtig ist, dann mache ich sowas als allererstes.
Und ja, ich würde auf all diese Fixes liebend gerne komplett verzichten, für meinen Privat-PC sind sie völlig irrelevant. Geht aber nunmal nicht, wenn ich auch die relevanten Fixes möchte und mein Hobby nicht darin besteht, 24/7 nur Readmes und Gegenmaßnahmen zu studieren.
ich hätte gerne die Transparents und Auswahl so einen Treiber/Fix was auch immer eine Abfuhr erteilen zu können. Dazu hilft dieser Artikel leider überhaupt nicht.
Wie es der Zufall so will, bin ich genau heute Nachmittag darüber gestolpert und habe es promt installiert per Updater.
Frage
Ist erst dies der besagte Patch und wieviel verliert man für diese Schliessung einer Sicherheitslücke die ich nicht als relevant sehe?
Obwohl Microsoft von Dringlichkeit spricht, wird über Windows Update nichts angezeigt.
Bei sowas müsste Microsoft endlich mal nachbesser, damit das übersichtlicher wird.
Nicht so viel am Startmenue verschlimmbessern, sondern die wichtigen Dinge im Auge behalten.
Der Ursprung ist von pentium also dem Ur x86 mit out of order pipeline
1995.
amd Ansatz ist ein anderer von daher ist ab zen2 die spectre Geschichte durch. zen 3 adressiert zudem noch Optimierungen am cache damit ist das spectre ganz durch.
intel muss was ich schon 2018 sagte ein völlig neuen Ansatz einer neuen cpu arch machen.
Die cove Architektur ist der erste schritt dazu. man war ich froh das ich dieses Jahr nee Wahl hatte.
2016 herum konnte man nix anderes kaufen als intel und da war noch nix zu spectre bekannt.
ich habe vor paar tagen mal nee alte win 7n iso installiert man merkt schon das ohne patches der 5820k deutlich schneller ist.
Da sind ja fast alle Intel-CPUs betroffen ausser die jüngsten Come Lake-S (10th Gen Core), kein Wunder dass Cascade Lake, Coffe Lake (Referesh) (8th + 9th Gen Core) und Co. immer langsamer werden bzw. in Games-Benches immer weiter im Vergleich zurückfallen.