Windows XP: Genutzte Audiodateien, die mit geknackter Software erstellt wurden

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Windows XP: Genutzte Audiodateien, die mit geknackter Software erstellt wurden
Quelle: PC Games Hardware

Um Windows XP ranken sich viele amüsante Geschichten. So wurden die Sounds des Betriebssystems etwa mit gecrackter Software erstellt.

Über die frühen Betriebssysteme von Microsoft gibt es einige Geschichten zu erzählen, die man so heute wahrscheinlich nicht mehr erleben würde. Wie etwa der berühmte FCKGW-Key für Windows XP, der besonders unter den Softwarepiraten bekannt sein dürfte. Allerdings soll Microsoft selbst bei der Erstellung von Windows XP nicht immer eine weiße Weste gehabt haben. Die Sounds sollen mit gecrackter Software bearbeitet worden sein.

Schummelei kam bereits 2004 ans Licht

Die Geschichte rund um die zwielichtigen Sounds hatte 2004 bereits das deutsche Magazin PC Welt aufgegriffen. Die Kollegen gaben an, in Windows XP auf Audiodateien gestoßen zu sein, die auf eine gecrackte Version der Sony-Software Sound Forge (ehemals Sonic) hinweisen. Öffnet man die Dateien mit einem Editor wie Notepad, findet sich ein Wasserzeichen, das angibt, mit welcher Software diese erstellt wurden. Zum Leidwesen von Microsoft fanden die Kollegen in den Dateien den Text "LISTB INFOICRD 2000-04-06 IENG Deepz0ne ISFT Sound Forge 4.5".

Interessant ist der Zusatz "Deepz0ne", ein Mitglied der früheren Warez-Gruppe Radium. "Deepz0ne" war es, der die gecrackte Version der Software Jahre zuvor in Umlauf brachte. So scheint es, als hätte ein beauftragter Musiker oder ein Musiker von Microsoft die geknackte Software zum Erstellen der Musik-Dateien verwendet, anstatt 400 US-Dollar für eine legitime Version auszugeben.

In einem Folgeartikel berichtete Tom's Hardware damals, dass die Mitglieder von Radium das Magazin PC Welt auf die Geschichte aufmerksam machten. Die ehemaligen Hacker empfanden es als ironisch, dass Microsoft öffentlich gegen Cracks kämpfte und die Musikindustrie harte Strafen für Jugendliche wegen Raubkopien verlangte, während Microsoft anscheinend selbst geknackte Programme nutzte. Das Unternehmen äußerte sich auch zu dem Fall und gab an, dass man für die Lizenz des Programms bezahlt habe. Allerdings wurde "eine Platzhalterdatei mit Originalmusik überschrieben, aber versehentlich nicht von Metadaten bereinigt, die auf Deepz0ne verweisen".

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Quelle: via PC Gamer

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Was ist jetzt die "News" ?
      • Von Ellina BIOS-Overclocker(in)
        is wohl an mir vorbei gegangen.
      • Von QIX BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Die Kollegen gaben an, in Windows XP auf Audiodateien gestoßen zu sein, die auf eine gecrackte Version der Sony-Software Sound Forge (ehemals Sonic) hinweisen.
        Yep, das war lustig. Der ehemalige Hersteller ist "Sonic Foundry" gewesen, danach Sony und seit einigen Jahren Magix.
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