Preview von Windows 8.1 kommt Ende Juni: Microsoft zeigt Startbutton

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Microsoft hat nun selbst Details zu Windows 8.1, dem geplanten Update von Windows 8, veröffentlicht. Im offiziellen Blog ist von diversen technischen Verbesserungen die Rede. Das Interesse vieler Nutzer konzentriert sich jedoch auf den Startbutton und den Startbildschirm.

Auf dem offiziellen Windows-Blog hat Microsoft neue Details zum kommenden Update für sein aktuelles Betriebssystem Windows 8 bekannt gegeben. Windows 8.1, so der offizielle Name der bisher auch als Windows Blue bezeichneten Software, wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte als kostenloses Update zur Verfügung gestellt werden. Vorab soll am 26. Juni, dem ersten Tag von Microsofts Entwicklerkonferenz Build, eine Preview von Windows 8.1 veröffentlicht werden. In dem Blog verrät Antoine Leblond, dass bei Windows 8.1 der von vielen Benutzern sehr vermisste Startbutton zurückkehren wird und der Startbildschirm statt gekachelt nun auch standardmäßig als sortierte Übersicht der Anwendungen angezeigt werden kann. Der Startbutton wird die Form des aktuellen einfarbigen, angeschrägten Windows-Logos haben und im Desktop-Modus permanent in der Taskleiste angezeigt werden. Weiterhin umfasst Windows 8.1 laut Microsoft neue Personalisierungsmöglichkeiten des Start- und Lockscreens, verbesserte und erweiterte Suchfunktionen sowie neue Snap-Funktionen.

Der Redmonder Konzern sieht diese Anpassungen jedoch nicht als einen Schritt zurück. Microsoft ist entschlossen, seine Vision weiterzuverfolgen, die von einer immer stärkeren Veränderung der Computertechnologie hin zu mobilen Anwendungen und zur Touch-Bedienung ausgeht. So reagierte Microsoft-Kommunikationschef Frank Shaw verschnupft auf einen Seitenhieb der Financial Times, das geplante Update stelle eines der herausragendsten Beispiele für das Zurückrudern eines Massenherstellers dar, seit Coca-Cola 1985 den - absolut erfolglosen - Versuch machte, den Kunden eine neue Rezeptur seines Softdrinks schmackhaft zu machen.

Quelle: Microsoft

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    • Kommentare (91)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        Das mit dem Treibermodell gezieht sich in erster Linie auf die Grafik:
        Zitat von c't
        Für Windows 7 hat Microsoft das mit Vista eingeführte Windows Display Driver Model (WDDM 1.0) zur Version 1.1 weiterentwickelt und einige Schönheitsfehler beseitigt. Vor allem hat man sich einiger Engpässe angenommen, die für das oft träge Reagieren auf Benutzereingaben und das manchmal sekundenlange Einfrieren des Vista-Desktops verantwortlich sind.
        Deshalb fühlt es sich für manche Leute hier und da schneller an - ansonsten gibt es unter 7 bis auf die die erweiterteten Möglichkeiten der Taskleiste nichts, was ich unter Vista vermissen würde.
        Performancemäßig tut sich zwischen den beiden nix - auch nicht großartig von der Plattenbelegung bei der Installation, obwohl die Systemvoraussetzungen anderes erwarten lassen.
        Ah - bevor ich's vergesse, Superfetch arbeitet unter 7 wesentlich subtiler, das war unter Vista immer etwas lästig und wurde deshalb von mir ausgeknipst.

        Der Witz ist, dass der Verbrauch am Hauptspeicher sich von Vista über 7 bis 8 praktisch nicht geändert hat - alles auf die 64bit-Versionen bezogen.
        Die unsichtbaren Veränderungen sind eigentlich die Üblichen, die auch Win8 wieder mitbringt - Optimierungen beim Scheduler, der Threadverteilung etc.
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        Das mit dem Treibermodell gezieht sich in erster Linie auf die Grafik:
        Zitat von c't
        Für Windows 7 hat Microsoft das mit Vista eingeführte Windows Display Driver Model (WDDM 1.0) zur Version 1.1 weiterentwickelt und einige Schönheitsfehler beseitigt. Vor allem hat man sich einiger Engpässe angenommen, die für das oft träge Reagieren auf Benutzereingaben und das manchmal sekundenlange Einfrieren des Vista-Desktops verantwortlich sind.
        Deshalb fühlt es sich für manche Leute hier und da schneller an - ansonsten gibt es unter 7 bis auf die die erweiterteten Möglichkeiten der Taskleiste nichts, was ich unter Vista vermissen würde.
        Performancemäßig tut sich zwischen den beiden nix - auch nicht großartig von der Plattenbelegung bei der Installation, obwohl die Systemvoraussetzungen anderes erwarten lassen.
        Ah - bevor ich's vergesse, Superfetch arbeitet unter 7 wesentlich subtiler, das war unter Vista immer etwas lästig und wurde deshalb von mir ausgeknipst.

        Der Witz ist, dass der Verbrauch am Hauptspeicher sich von Vista über 7 bis 8 praktisch nicht geändert hat - alles auf die 64bit-Versionen bezogen.
        Die unsichtbaren Veränderungen sind eigentlich die Üblichen, die auch Win8 wieder mitbringt - Optimierungen beim Scheduler, der Threadverteilung etc.
      • Von X-CosmicBlue BIOS-Overclocker(in)
        Die wichtigesten Änderungen von Win7 gegen über Vista (keien Garantie auf Vollständigkeit! Da gibt es sicher noch mehr...)
        # Schon Win7 unterstützt MultiTouch
        # Taskleiste mit Jumplists
        # Aero Peek, Areo Shake
        # UAC (ich weiß, wurde bis hier alles schon von FrozenLayer genannt)
        # Bibliotheken startt "Eigne ...."-Ordner
        # Überarbeitete Windows Suche, Indizierungsdienst braucht weniger Resourcen
        # Skalierung von Schriften für High DPI Monitore
        # resourcenfreundliche Defragmentierung im Hintergrund samt der Metadateien
        # Zugriff auf SSD wurde optimiert, Leistungsgewinn bis zu 15% und längere Lebenszeit
        # Neues Treibermodell, das es Grafikchips erlaubt, die CPU zu unterstützen, sowie USB-Geräte ihre Software/Treiber selbst mitbringen können (zB Drucker anstöpseln, Treiber werden vom Drucker installiert, CD überflüssig)
        # Booten von einer virtuellen Maschine
        # "Problem Steps Recorder", Programm, mit dem Nutzer reproduzierbare Fehler aufzeichnen und an die Entwickler schicken können
        # Brennen von Imagedateien
        # Taschenrechner kann Einheiten umrechnen
        # Audiorecorder kennt nun auch WMA
        # Kurznotizen (virtuelle Sticky Notes)
        # mathematischer Eingabebereich
        # Snipping Tool
        # Bildschirmkalibrierung (dccw)
        # Windows 7 Direct Access (VPN)
        # Multi WLAN Verbindungen

        Das klingt zwar alles nicht viel, aber gerade die fettgedrucken Dinge unterschätzt man gerne vom Umfang, und hier im besonderen das Treibermodell, das ist weit mehr als nur eine kosmetische Verbesserung.
        Und gerade diese Dinge sind es auch, die ich gern bei Win7 genutzt habe (bis auf MultiWLAN und SSD).
        Und ja, offiziell sind die Hardwarevorraussetzungen gestiegen, praktisch läuft Win7 aber auch auf Hardware flüssig, wo Vista ins Stocken gerät.
      • Von FrozenLayer Software-Overclocker(in)
        Warte, fragen wir Mr. Microsoft:

        Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Windows 7 auf Ihrem PC auszuführen:


        1-GHz-Prozessor oder höher mit 32 Bit (x86) oder 64 Bit (x64)
        1 GB RAM (32-Bit) oder 2 GB RAM (64-Bit)
        16 GB verfügbarer Festplattenspeicher (32-Bit) oder 20 GB (64-Bit)
        DirectX 9-Grafikgerät mit WDDM 1.0- oder höherem Treiber


        Windows Vista Home


        32-Bit-Prozessor (x86) oder 64-Bit-Prozessor (x64) mit einer Taktfrequenz von mindestens 800 MHz
        512 MB Systemspeicher
        DirectX 9-kompatible Grafikkarte
        32 MB Grafikspeicher
        20-GB-Festplatte mit mindestens 15 GB freiem Speicherplatz

        Windows Vista Home Premium, Windows Vista Business, Windows Vista Enterprise und Windows Vista Ultimate


        32-Bit-Prozessor (x86) oder 64-Bit-Prozessor (x64) mit einer Taktfrequenz von mindestens 1 GHz
        1 GB Systemspeicher (RAM)
        Windows Aero-fähige Grafikkarte
        40-GB-Festplatte mit 15 GB freiem Festplattenspeicherplatz (15 GB freier Speicherplatz werden während der Installation oder des Upgrades zum Speichern temporärer Dateien benötigt.)



        Für mich ist nicht ersichtlich, dass Vista höhere Systemanforderungen hat, geschweige denn dass Win7 nurnoch halb so hohe Systemanforderungen hat. Ich kann mich gut daran erinnern, wie Win7 auf meinem alten Athlon XP 4400+ genauso beschissen lief wie Vista. Kein Unterschied bis auf ein paar optische Nuancen.

        Aber ihr könnt mich gerne aufklären, welche umfangreichen Änderungen von Vista zu 7 vorgenommen wurden. ich weiß nur von UAC, Aero Glass und derlei Zeug wie Jumplists, Aero Shake und Aero Peek, alles nur optisch bis auf UAC.
      • Von X-CosmicBlue BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von FrozenLayer
        Hä?
        1. Vista hat geringere Anforderungen als Win7
        Nee, nee, da hat Rizoma schon recht, Win7 wurde in sofern optimiert, als das es Hardwareschonender ist, sprich bei gleicher Hardware flüssiger läuft und weniger Speicher belegt (RAM).

        Zitat

        2. Die meisten Änderungen fanden eben nicht unter der Haube statt
        Wenn die meisten Änderungen _nicht_ unsichtbar unter der Haube gemacht wurden, dann müßten die Änderungen ja im sichtbaren Bereich liegen...und da fällt mir so jetzt nur das Startmenü ein...

        Zitat

        3. Es IST ein Klon.
        ...dann wäre es wirklich ein Klon. Aber zum Glück wurde ja doch mehr unter der Haube gemacht
      • Von FrozenLayer Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rizoma
        Mit dem unterschied Vista wurde wirklich zu unrecht verhaßt bei Win8 ist es berechtigt Außerdem ist Win7 keine 1:1 Kopie das diese aussage Blödsinn ist sieht man schon alleine daran das sich die mindest Vorausgesetzten halbiert haben. Die Änderungen fanden im nicht sichtbaren Bereich unter der Haube statt die Benutzeroberfläche blieb unangetastet deswegen wirkt es auf dem ersten blick wie ein klon.
        Hä?
        1. Vista hat geringere Anforderungen als Win7
        2. Die meisten Änderungen fanden eben nicht unter der Haube statt
        3. Es IST ein Klon.

        Ihr erinnert mich an Arthur aus King of Queens. Wenn ich an die Szene denke, muss ich heute noch lachen. WinVista/Win7 ist die besagte Süßkartoffel:
        Arthur im Supermarkt - YouTube
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