Free Software Foundation fordert: Gebt Windows 7 frei
Aktivisten von der Free Software Foundation fordern, dass Microsoft Windows 7 nach dem Support-Ende zu einer freien Software macht. In einer Petition erinnern sie Microsoft an das Recht auf Freiheit und Privatsphäre.
Auf das Support-Ende von Windows 7 reagieren Aktivisten von der Free Software Foundation mit einer ungewöhnlichen Forderung: Microsoft soll Windows 7 der Allgemeinheit als freie Software überlassen. Zu diesem Anlass hat die FSF eine Petition ins Leben gerufen, in der man den Konzern an das Recht auf Freiheit und Privatsphäre erinnert. Über 6.000 Personen unterstützen das Ansinnen bereits, womit die Zielmarke von 7.777 Unterstützern in greifbare Nähe rückt.
"Wir fordern, dass Windows 7 als freie Software freigegeben wird. Ihr Leben muss nicht enden. Gebt sie der Community, um sie zu studieren, zu modifizieren und zu teilen", heißt es unter anderem im Petitionstext. An Microsoft gewandt fordern die Autoren: "Wir bitten euch nachdrücklich, die Freiheit und Privatsphäre der Nutzer zu respektieren und ihnen die neueste Windows-Version nicht einfach nur aufzunötigen."
Microsoft verdient immer noch Geld mit Windows 7
Microsoft ließ sich bisher nicht zu einer Stellungnahme hinreißen. Da die Redmonder mit Windows 7 immer noch Geld verdienen, ist aber auch ohne Reaktion seitens Microsoft davon auszugehen, dass die Bemühungen der Aktivisten ins Leere laufen. Offiziell liefert Microsoft zwar seit dem 15. Januar 2020 kein Update mehr für Windows 7 aus: Geschäftskunden erhalten gegen jährliche Zahlungen aber nach wie vor Aktualisierungen.
Mehr zum Thema: Bericht: Bund zahlt für Windows-7-Updates gut 800.000 Euro
Zur zahlenden Kundschaft gehört auch die Bundesregierung, die einem Bericht nach 33.000 PCs in Ämtern und Ministerien mit kostenpflichtigen Sicherheitsupdates versorgt. Die Kosten für den Steuerzahler werden auf 800.000 Euro beziffert. In den kommenden Jahren könnten diese allerdings noch steigen, da Microsoft jedes Jahr die Service-Pauschale für Windows-7-Systeme anpasst, ehe sie im Jahr 2023 endgültig ausläuft. Bis dahin sollen dann keine Aktualisierungen mehr angeboten werden.
Quelle: fsf.org

Was wird bei Intels Lakefield, der einen vernünftigen Kern mit 4 Atom-Kernen kombinieren soll. Regelt da auch die HW alleine, ob sie einen Thread vom schnellen auf den langsamen Kern verschiebne soll? Oder ist sowas nicht auch Aufgabe eines entsprechend angepassten Schedulers?
Ist es echt so schwer, zu verstehen warum die den Quellcode haben wollen?
Darum, W7 weiter zu pflegen geht es NICHT!
Sollen diese Forderer zu Linux wechseln, das ist Open Source mit über 200 Distros.
Und Prozessoren brauchen eigentlich gar keinen Treiber beziehungsweise spezifische Anpassungen nur für spezielle Stromsparmodi. Außerhalb des mobilen Bereichs sollte das von Windows 7 Gebotene aber bequem ausreichen.
So auch in Unternehmen. Da werkelt noch so mancher Core 2 Duo.