[19/09/2014] "Windows 10 gratis, der Countdown läuft und ich ..." lasse den Termin erst einmal auf mich zukommen. Ob ich Windows 10 weiterhin nutzen werde, habe ich noch nicht entschieden. Ein bisschen wird es darauf ankommen, welche Spiele mit Direct X 12 kommen werden, wie viel Performance-Zuwachs die API bringen wird und wie Microsofts Windows-10-Politik in Zukunft aussehen wird. Davon kann ich mir praktischer Weise am Testrechner ein sehr akkurates Bild machen. Nachdem mir Win 10 im Großen und Ganzen hauptsächlich Ärger gemacht hat, Aufgrund von Eingriffen zwecks persönlichem Datenschutz meinerseits schon wieder nicht mehr richtig funktioniert und schon wieder eine Neuinstallation benötigen würde und Direct X 12 in Spielen bislang bestenfalls vernachlässigbare Vorteile brachte, bin ich momentan eher dazu geneigt, auf ein älteres Windows zurück zu wechseln. Zudem gehe ich schwer davon aus, dass das kostenlose Upgrade-Angebot seitens Microsoft auch weiterhin gelten wird, entsprechendes wurde ja schon unauffällig anklingen gelassen. Ich empfinde Microsofts Verbreitungsstrategie für Windows 10 für durchaus ausreichend aggressiv, um einen Rückzug in dieser Hinsicht für praktisch ausgeschlossen zu halten - kein Briefbombenträger würde beim Päckchenverteilen so motiviert wirken wie Microsoft beim OS-Verschenken. Wobei Letzteres ja schon beinahe die Form einer Zwangsfütterung angenommen hat. Aus meiner Sicht hat Microsoft alles auf eine Karte gesetzt und will, dass möglichst viele Nutzer auf Windows 10 umsteigen, will Marktanteile und Kunden binden. Die Verbreitung der Plattform spielt eine Rolle, weit weniger die potenziellen Einnahmen aus deren Verkäufen. Und welcher Umsteiger würde nun noch bereitwillig Geld für Windows 10 bezahlen, nachdem es so lange kostenlos zu haben war - das lässt sich meines Erachtens schlecht kommunizieren und vermarkten. Ich denke, der Countdown ist vor allem dafür da, den potenziellen, aber eventuell noch zaudernden User möglichst schnell zum Wechsel zu animieren. Ich persönlich schaue mir derweil auf einer gesonderten Partition einige Linux-Distributionen an. (Philipp Reuther)