Wegen Hardware-Upgrade: Nutzer verlieren Lizenzen für Windows 10 und 11

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Wegen Hardware-Upgrade: Nutzer verlieren Lizenzen für Windows 10 und 11 (1)
Quelle: Microsoft

Wer einen Aktivierungsschlüssel von Windows 7 oder 8 für die Installation von Windows 10/11 verwendet hat, kann nach einem Hardwaretausch oder einem BIOS-Update seine Windows-Lizenz verlieren. Microsoft untersucht dieses Problem derzeit.

Bis vor Kurzem war es möglich, Windows 10 oder 11 mit einem Windows-7/8-Produktschlüssel zu aktivieren. Nachdem Microsoft diesen Installationsweg Ende September offiziell abgeschafft hat, häufen sich derzeit Anwenderberichte über deaktivierte Windows-10/11-Systeme nach einem Hardwaretausch. Teilweise reichte sogar ein BIOS-Update aus, um ein System ohne Windows-Lizenz vorzufinden.

Offenbar sind Windows-7/8-Keys für Windows-10/11-Installationen das Problem

Dies wird in einem Artikel auf The Verge berichtet, in dem der Autor darüber berichtet, dass Microsoft seinen Produktschlüssel gesperrt hat, nachdem er das Mainboard seines Windows 11-PCs ausgetauscht hatte. Der Journalist von The Verge musste daraufhin einen neuen Schlüssel für Windows 11 bei Microsoft kaufen; offenbar, weil sein alter Produktschlüssel für Windows 7/8 nicht mehr akzeptiert wurde.

Ein Blick in die Vergangenheit: Windows 7 unmittelbar nach der Installation. Quelle: Microsoft Ein Blick in die Vergangenheit: Windows 7 unmittelbar nach der Installation. Ähnlich erging es dem Windows-Anwender Daniel Mittelman, der einige Komponenten seines PCs austauschte und danach ebenfalls Probleme mit der Aktivierung seiner Windows-Lizenz hatte. "Die automatische Aktivierung funktionierte nicht, also wandte ich mich an den Kundendienst. Sie teilten mir mit, dass sie meine Windows 10 Pro-Lizenz nach dem Hardware-Wechsel nicht weiterführen könnten, da meine Windows 10-Lizenz von Windows 7 aktualisiert worden sei und sie den Support für Windows 7-Produktschlüssel eingestellt hätten", schreibt der Nutzer in einer E-Mail an The Verge.

Microsoft untersucht derzeit die Vorfälle

Irritierenderweise schrieb der Windows-Support Daniel Mittelman auch, dass ein Hardwaretausch keine Verletzung der Windows-Lizenz darstelle. Der Windows-10-Key hätte also gar nicht deaktiviert werden dürfen. Windows-Produktmanager Bill Babonas lässt die Vorfälle derzeit untersuchen. "Kunden, die technische Schwierigkeiten haben, sollten sich an den Kundensupport wenden." so der Windows-Produktmanager in einer Stellungnahme gegenüber The Verge.

Quelle: The Verge via Golem

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    • Kommentare (75)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Amibobo Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Hallo Forum,

        jetzt hatte ich schon bei zwei PC's bzw. Notebook in meinem familiäre Umfeld, wo nach dem Upgrade von Windows 10 auf Windows 11 die bisher im Mirosoft-Konto gespeicherten Lizenzen nicht mehr aktivierbar waren. In beiden Fällen wurde Hardware getauscht.

        Ursprünglich waren es Windows 7 Lizenzen, die für den regulären Ladenpreis gekauft wurden. Das Upgrade auf Windows 10 verlief damals problemlos.
        Beim Notebook war die Lizenz beim Notebookkauf schon mit dabei.

        Bei meinem eigenen PC hatte ich auch die Hardware getauscht und da war es kein Problem die Lizenz zu upgraden von Win7 -> Win10 -> Win11, es ist also kein generelles Problem.

        Ich dachte bisher, dass ein Hauptgrund für die Lizenzen im Microsoft-Konto sei, wenn man die Hardware austauscht, man die gekaufte Lizenz auf die neue Hardware übernehmen kann.
        Kann man sich das Microsoft-Konto sparen?

        Gibt es eine Möglichkeit im Microsoft-Konto sich alle verknüften Windows-Lizenzen anzeigen zu lassen?

        Viele Grüße
      • Von Amibobo Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Hallo Forum,

        jetzt hatte ich schon bei zwei PC's bzw. Notebook in meinem familiäre Umfeld, wo nach dem Upgrade von Windows 10 auf Windows 11 die bisher im Mirosoft-Konto gespeicherten Lizenzen nicht mehr aktivierbar waren. In beiden Fällen wurde Hardware getauscht.

        Ursprünglich waren es Windows 7 Lizenzen, die für den regulären Ladenpreis gekauft wurden. Das Upgrade auf Windows 10 verlief damals problemlos.
        Beim Notebook war die Lizenz beim Notebookkauf schon mit dabei.

        Bei meinem eigenen PC hatte ich auch die Hardware getauscht und da war es kein Problem die Lizenz zu upgraden von Win7 -> Win10 -> Win11, es ist also kein generelles Problem.

        Ich dachte bisher, dass ein Hauptgrund für die Lizenzen im Microsoft-Konto sei, wenn man die Hardware austauscht, man die gekaufte Lizenz auf die neue Hardware übernehmen kann.
        Kann man sich das Microsoft-Konto sparen?

        Gibt es eine Möglichkeit im Microsoft-Konto sich alle verknüften Windows-Lizenzen anzeigen zu lassen?

        Viele Grüße
      • Von bigmolly454 Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Wegen Hardware-Upgrade: Nutzer verlieren Lizenzen für Windows 10 und 11

        Wer einen Aktivierungsschlüssel von Windows 7 oder 8 für die Installation von Windows 10/11 verwendet hat, kann nach einem Hardwaretausch oder einem BIOS-Update seine Windows-Lizenz verlieren. Microsoft untersucht dieses Problem derzeit.

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        Hi, ich hatte auch Probleme durch Mainboard wechsel, bevor ich dies mache nutze ich mein Hotmail Konto und registriere mein PC mit windows 11. Danach ändere ich die Anmeldeart "" mit Microsoftkonto anmelden "" Fahre Computer herunter und tausche Mainboard. Nach Anmeldung mit Microsoft Konto ist Windows und Office sauber Aktiviert.
      • Von Blue_Laguna PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Poulton
        Außer irgendein Programm setzt eine bestimmte WDDM- und DXGI-Versionen vorraus, dann schaut man mit seinem LTSC-Windows in die Röhre.
        Und das wäre im Moment, achso genau nichts aber einfach mal Klappe aufreißen?

        Nebnbei ist auch Debian installiert, wenn etwas nicht mehr unter win 10 läuft was wohl einfach nur dein Wunsch ist aber nicht der Realität entspricht läuft es eben dann dort, Notfalls mit Wine (was rede ich das kenst eh nur vom hören sagen also Linux).
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Zitat von Low-Preis-Enthusiast
        Und wer weiß, worauf er sich einlässt - erlebt keine Überraschungen. Ich plane fest mit 1-2 Windows-Lizenzen im Jahr.
        Man hätte es sich, bis zu dem Zeitpunkt wo Microsoft es eingestampft hat, auch einfacher machen können: Schauen, ob irgendwo PCs fürn Schrott draußen stehen. Hier und da fanden und finden sich auch Lizenzaufkleber für W7. Kostenpunkt: Bewegung.
        Dadurch haben sich bei mir im Laufe der Jahre rund 20 Win7 Pro COA von Dell, HP, Lenovo, Fujitsu, ... angesammelt. Wenn es mit Vista möglich gewesen wäre, wären es sogar noch mehr geworden.

        Zitat von Low-Preis-Enthusiast
        JA, wer gezielt danach sucht, findet im Web ALLES auf illegalen Sites.
        Ironie der Geschichte: Selbst der MS Support nutzt "Helferlein", weil die Windows Aktivierung gelinde gesagt eine Katastrophe ist:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat von Blue_Laguna
        Also ich brauch ganz lange kein Windows 11
        Außer irgendein Programm setzt eine bestimmte WDDM- und DXGI-Versionen vorraus, dann schaut man mit seinem LTSC-Windows in die Röhre.
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Zitat von Low-Preis-Enthusiast
        Der Rest bemüht zum Beispiel Idealo. Wer dort nach Windowskeys sucht, landet in legalen Shops. Und kauft dort für 4 Euro.
        Allen Informationen nach muss man davon ausgehen, dass auch die Keys für wenige €, die über Idealo auffindbar sind, aus den gleichen illegalen Quellen stammen. Das kann ich aber natürlich nicht nachweisen, leider ebensowenig die Polizei. Deshalb ist es auch so gut wie unmöglich, den Sumpf jemals trockenzulegen und man kann nur den Würfel schmeißen, wer erwischt wird.
        Edit: Und nochmals: Nur ein Aktivierungskey ist eben keine Lizenz. Deshalb erübrigt sich jede Diskussion über Shops, die nur diesen per E-Mail o.Ä. liefern.
        Zitat von Low-Preis-Enthusiast
        Und Keys aus Diebstählen - werden zumeist als gestohlen gemeldet. Und MS sperrt die dann.
        Etwas anderes habe ich nicht behauptet. Nur dass bis zur Sperrung viele Keys verkauft und aktiviert werden können. Microsoft kann keine Systeme nachträglich sperren, die schon aktiviert waren, da sie sonst ja auch die rechtmäßig aktivierten Keys sperren und ihre Kunden verärgern würden.
        Zitat von Low-Preis-Enthusiast
        Die Norm, welche dem Weiterveräußern gestohlener Ware gilt, ist eben nicht der 261 StGb.
        Es gibt daneben 259 StGb, das wäre dann meiner Meinung nach in Tateinheit mit 261 und hat die gleiche Strafandrohung, also wäre es in dem Fall am Ende völlig egal, was sich die Staatsanwaltschaft als Anklagepunkt davon aussucht.
        Zitat von Low-Preis-Enthusiast
        Das Geld muss erst nach der Hehlerei gewaschen werden.
        Ob eine Regel auf die Realität abgebildet, sinnvoll beschriftet ist, spielt absolut keine Rolle. Es kommt nur darauf an, ob der Tatbestand unter den Wortlaut subsumierbar ist. Außerdem besteht kein Recht darauf, dass die Regeln sich nicht überschneiden.

        Zitat von Low-Preis-Enthusiast
        Um das hier zu beenden: Deine Aussage ist schlicht falsch, wenn Du behauptest, die Mehrzahl der in den Shops angebotenen Billigkeys stamme aus "illegalen Aktivitäten".
        Ich kann es nicht beweisen, aber ich persönlich gehe davon aus, dass alle Windows 10/11-Keys, die für weniger als 20€ den Besitzer wechseln, illegal sind. Mit gutem Grund, weil es genug Hinweise für das ganze System dahinter gibt.
        Immerhin gebe ich zu, dass ich die Aussage nicht beweisen kann. Ich weiß, dass die Gegenaussage mit dem bestehendem Wissen ebensowenig nachweisbar ist.

        Bei dem Alibaba-Händler haben knapp 100 Leute eine Bewertung abgegeben. Wenn jeder im Schnitt eine Rolle mit 500 Keys gekauft hat, macht das in der Summe 50.000 illegale Keys seit Juli 2023 die nur dort gekauft wurden. Dabei ist dieses Angebot nicht das einzige - solche Angebote gibt es noch viele weitere, natürlich auch ohne Papier, nur den Key. Und es gibt keine Pflicht, den Verkäufer zu bewerten. Somit haben sicherlich noch deutlich mehr Leute bei diesem Händler etwas gekauft.
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