Vistas Nachfolger schon in drei Jahren? (Update)
Jetzt, da Vista endlich veröffentlicht ist, richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf dessen Nachfolger. Dieser hatte bis vor kurzem den internen Codenamen "Vienna" und wurde nun unter dem neuen Windows-Hauptverantwortlichen Steven Sinofsky schlicht und einfach in Windows "7" umbenannt. Sinofsky zeichnete sich bisher als Führungsperson bei der Entwicklung der letzten Office-Versionen verantwortlich und soll durch seinen straffen Führungsstil dafür sorgen, neue Windows-Varianten in kürzerer Folge zu produzieren.
Spekulation ist derzeit, dass Microsoft das bisherige Konzept des "Rundum sorglos"-Pakets über Bord wirft und Vistas Nachfolger eher modular aufgebaut und individuell konfigurierbar sein soll. Weiterhin will man angeblich eine völlig neuartige Benutzeroberfläche kreieren. Laut Microsoftgründer Bill Gates könnte es vielleicht schon in nur drei Jahren soweit sein.
Update:
Geplant war Vista als Nachfolger von Windows XP zwar schon lange, jedoch durch das dringend benötigte Service Pack 2 hatte sich die Planung von Microsoft doch stark verzögert. Darunter litt am Ende Windows Vista, welches nicht mit allen geplanten Features und Neuerungen ausgestattet wurde.
Damals wurde das neue WinFS-Dateiformat, native HD-DVD, Firewire-B-Unterstützung, PC zu PC Synchronisation und erweiterte Spracherkennung vom Vista Fahrplan gestrichen. Einige dieser Technologien sollen nun mit dem ersten Service Pack für Vista mitgeliefert werden. Jedoch wird es das WinFS-Dateiformat nicht vor der Veröffentlichung von Vienna bzw. Windows 7 geben.