Windows 10: Oktober-Update nur bei 12,4 Prozent Marktanteil
Microsoft hat zwar damit begonnen, das Oktober-Update für Windows 10 zu verteilen, aber das geschieht trotz der angeblichen Verfügbarkeit über Windows Update nur recht schleppend, wie die Statistiken von AdDuplex zeigen.
Vor zwei Wochen vermeldete Microsoft, dass der allgemeine Rollout des Oktober-Updates (Version 1809) für Windows 10 begonnen habe und die Rechner schrittweise aktualisiert werden. Wer wollte, konnte das Update auch durch manuelles Herunterladen forcieren oder über Windows Update anfordern. Doch ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht und die Auslieferungsraten sind zwei Wochen nach dem Start eher mäßig.
Laut Daten von AdDuplex wurden bislang gerade einmal 12,4 Prozent aller untersuchten Windows-10-Rechner (ca. 100.000) mit dem Update versorgt. Das ist zwar immer noch doppelt so viel wie im vergangenen Monat, wo Nutzer selbst aktiv werden mussten, um das Update zu installieren, aber bei der automatischen Auslieferung deutlich unter der Quote, die Microsoft bei früheren Updates an den Tag legte. Folglich ist das April-Update nach wie vor die am weitesten verbreitete Ausbaustufe von Windows 10 mit 80,2 Prozent.
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Sollte Microsoft den Rollout also nicht deutlich beschleunigen, wirft das die Frage auf, ob bis zum anstehenden April-Update überhaupt eine nennenswerte Menge an Rechnern aktualisiert wird oder ob ein Großteil der Nutzer das Herbst-Update direkt überspringt und gleich zum Frühjahrs-Update wechselt. Je näher der April rückt, desto sinnvoller ist es auch, abzuwarten, denn binnen kurzer Zeit zwei große Updates zu installieren, verbinden die wenigsten Nutzer mit Spaß.
Nach wie vor kann es zudem noch zu Problemen beim Oktober-Update kommen, weil auch Software und Treiber von Drittanbietern mit dem Update von Windows 10 gerne kollidieren. So hatte beispielsweise Intel größere Probleme mit dem Treiber für die Grafikchips auf Core-Prozessoren. Die Probleme sind zwar mittlerweile behoben, sorgten aber für weitere Verzögerungen. Zudem gibt es Berichte darüber, dass Windows Update vielen Nutzern das Update gar nicht anbietet und sie über den Update Assistant oder eine Neuinstallation gehen müssen, der quasi die Erzwingung des Updates darstellt. Beides geht bereits seit Mitte Dezember, als die Probleme ausgeräumt waren.
Nicht der Desktop, nicht die Laptops nicht das Convertible. Ich bin damit zufrieden.
Wie wäre es damit, daß sie mal ihre Abteilungen untersuchen und die Trottel finden, die die Updates "kaputt" programmieren und diese Leute dann zum Kaffeeholen abstellen?
Keinerlei Probleme seither.