Windows 10: Verschachtelte Virtualisierung - Virtuelle Maschinen in virtuellen Maschinen
Der neueste Insider-Build von Windows 10 enthält eine frühe Version einer Funktion, die verschachtelte Virtualisierung erlauben soll. Damit wird es möglich sein, unter Windows 10 eine virtuelle Maschine mit Windows zu betreiben, in der eine zusätzliche virtuelle Maschine mit einem weiteren Betriebssystem läuft.
Microsoft beschreibt im Virtualization Blog eine neue Funktion in dem aktuellen Build von Windows 10 für Windows Insider. Der neue Build 10565 enthält erstmals eine frühe Fassung des Features "nested virtualization". Damit ist gemeint, dass auf einem Rechner eine virtuelle Maschine läuft, in der dann ebenfalls eine weitere virtuelle Maschine arbeitet.
Als Beispiel für diese verschachtelte Virtualisierung dient ein Screenshot, auf dem Windows 10 in Windows 10 in Windows 10 zu sehen ist. Die aktuelle frühe Fassung der "nested virtualization" hat noch viele Probleme, die den Entwicklern bekannt sind, außerdem fehlen noch einige Funktionen, die bislang nicht fertiggestellt wurden.
Grundsätzlich funktioniert die verschachtelte Virtualisierung so, dass die eigentlich als Hardware notwenigen Features für den Hypervisor ebenfalls virtualisiert werden. Normalerweise werden Intel VT-x oder AMD-V von einer VM verwendet, die dann aber dafür sorgt, dass der virtualisierte Rechner diese Features nicht mehr erkennt. Die neueste Version von Hyper-V unterstützt nun aber diese Verschachtelung zumindest mit VT-x, kann aber nur mit dem aktuellen Build 10565 von Windows 10 ausprobiert werden. Bei Tests muss zudem das Dynamic Memory deaktiviert sein.
Es gibt noch einige weitere Einschränkungen, die es laut Microsoft nicht ratsam machen, die Vorschau auf die verschachtelte Virtualisierung in Produktionsumgebungen einzusetzen. Die genaue Beschreibung von "nested virtualization" finden Sie unter dem Quellenlink bei Microsoft.
Quelle: Virtualization Blog

GPU Funktionen bieten auch schon VMWare und selbst VirtualBox.
Natürlich nur Teilfunktionen, "vollen Funktionsumfang" und Support für z.B. DirectX 9.0c scheint mir zu optimistisch.
Trotzdem würde ich es nicht ausschließen, dass noch ein fast vollständiger Support kommt. Immerhin haben sich die Linux-Grafiktreiber von AMD und NVIDIA deutlich in letzter Zeit verbessert und AMD will denächst den Treiberteil open-source machen, der zum ansteuern der GPU dient. Das ist natürlich eine willkommende Einladung der für die ganzen Linux-Entwickler.
(Nebenbei gefühlt tausend mal schneller als alle Android Versionen im Emulator)
Warum man das (incklusive VS) in zweiter Ebene im Emulator haben möchte, erschließt sich mir aber nicht
GPU Funktionen bieten auch schon VMWare und selbst VirtualBox.
Natürlich nur Teilfunktionen, "vollen Funktionsumfang" und Support für z.B. DirectX 9.0c scheint mir zu optimistisch.
Ich hab immer noch eine Win XP VM für ein paar wenige Spiele Klassiker die es nicht auf GoG gibt.
Wäre schön wenn man die nicht auf niedrigsten Einstellungen spielen müsste...
Oder als privatanwender(aber relativ uninteressant) man spielt auf einem Pc zu zweit mit zwei Windows mit oder gegeneinander ein Pc Spiel das aber 2 mal geladen werden müsste.Was aber denke ich mal sehr umständlich ist und so teurer ist ein preiswerter Pc ja nicht(wenn man die richtigen Komponenten verbaut und keine zu hohe anforderungen hat vorausgestzt).
Genau darum ist für sowas gut.Ich habe ja ein Pc spielt gehabt da kann man mehrere Charakter mit einem Pc zocken,was aber nicht gut funktioniert weil sie alle gleichzeitig in die selbe richtung laufen.Und 2 Mäuse und 2 Tastaturen auf einem Pc mit nur einem Windows funktioniert ja leider nicht.Du sieht also für spezielle zocker ist das durchaus interessant.Auch wenn es sich für einige Läute sicherlich verrückt anhört.Und mein Kumpel spielt auch manchmal gegen sich selber(ja solche spieler gibt es auch).
Ich hoffe ich konnte dir einige Möglichkeiten nennen für die so was sich sicherlich lohnt.
Edit: Jetzt ist mir doch ein Vorteil eingefallen. Man könnte ein VM mit Emulator und IDE ganz einfach auf ein anderes System kopieren. Das werden aber wohl die wenigsten wirklich nutzen.
Eine kleine Randnotiz noch. Die Linux-Entwickler versuchen gerade mit den Kernel 4.x Grafikkarten besser in die VM einzubinden, so das es schlussendlich möglich sein soll, den vollen Funktionsumfang der Grafikkarten zu nutzen. Nur ein kleiner Hinweis, was die Konkurrenz macht