User traut sich: Windows 98 nur mithilfe von 39 Floppy-Disks installiert
Vor dem Zeitalter breitbandiger Internet-Downloads, USB-Speichersticks und optischer Datenträger konnte eine Windows-Installation per Floppy-Diskette eine echte Geduldsprobe sein, wie ein aktuelles YouTube-Video im Selbstversuch zeigt.
Bereits mit dem Siegeszug von Windows 95 erschien Microsofts Betriebssystem aufgrund des erhöhten Speicherplatzbedarfs auch auf breiter Front auf CD-ROM zur Installation. Doch selbst bei Windows 98 gab es aus Kompatibilitätsgründen und der seinerzeit noch nicht überall gegebenen Verbreitung optischer Laufwerke auch eine Veröffentlichung auf magnetischen Disketten im 3,5-Zoll-Format mit 1,44 MiByte Speicherplatz.
Um den damaligen Installationsaufwand noch einmal nachzuempfinden, hat der YouTube-Kanal "Ike's Vintage Tech" das Prozedere mit sage und schreibe 39 eigens bespielten Floppy-Disks in einem aktuellen Selbstversuch auf sich genommen, nachdem er kürzlich einen alten PC der Marke Compaq (Prolinea 5100) ohne CD-ROM-Laufwerk erstanden hat.
Abseits der über drei- oder vierstündigen und entsprechend ermüdenden Installationszeit, derer sich der Retro-Fan am Ende des zusammengefassten Videos selbst nicht mehr ganz sicher ist, verdeutlichen auch Datenfehler der Disketten die Geduldsprobe aus der damaligen Zeit. Von anschließend noch fehlenden Treibern ganz zu schweigen.
Hintergrund zu Windows 98
Das am 25. Juni 1998 veröffentlichte Windows 98 basierte trotz der moderneren 32-Bit-Plattform des bereits erschienenen Windows NT immer noch auf dem alten DOS-Kernel mit 16-Bit-Technik, die erst mit Windows XP verabschiedet wurde. Windows 98 (Codename: Memphis) fußt dabei weitgehend auf Windows 95 C, verlangte aber mehr Festplattenplatz und schnellerer Hardware: Ein 486DX mit 66 MHz und 16 MiByte RAM waren unter anderem die Voraussetzungen. Dafür brachte Windows 98 einige neue Funktionen mit, wie etwa eine besser funktionierende Unterstützung von USB samt Plug&Play, den Internet Explorer 5, Active Desktop und ein neues Treibermodell.
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Naja eigentlich nicht neu aufsetzen, damals hat man einfach drüber installiert, das hat oft schon fast alle Probleme behoben.
Die CD-Version von Windows 95/NT war nicht bootfähig, da musste man mit Startdiskette booten und dann das Setup von der CD laden. Ich glaub das war mit Win95C erledigt, und Win98 war die CD sowieso bootfähig. Dann nur noch Fdisk starten und mal eine stunde partitionieren, und dann gings fix.
Hab grad auf meinem Core i7-950 mit Strange God PCI Win98 installiert, aber leider von CD, weil das P6T WS Pro hat keinen Diskettenanschluss, da blieb mir nix anderes übrig.
rödel ... rödel ... rödel ... alles weiterlief ...
Damals habe ich sogar von Intel zu AMD und umgekehrt gewechselt ohne neu aufzusetzen
Kritik/Meinungsäußerungen solltest du eher an den Verlag richten.
Ob mir/dir das passt oder nicht, ist irrelevant.
Da könntet ihr doch auch mal eine gesponsorte News bringen, ist bestimmt für viele hier interessant und bringt euch mit Sicherheit die erwünschten Klicks.
Ist halt mittlerweile auch ein Massenmedium, nicht mehr die Freak-Hood wie vor 20 Jahren.
Und die sind meiner Beobachtung nach eher die Meckerer.
Ich bin 57.
Zeit hier zu verplempern vermeide ich.
(Diese längere Antwort von mir auch nur, weil es für mich heute sonst keine weiteren
"Reizartikel" gibt. So, die rund 20 geplanten Minuten sind um, jetzt wird gekocht.)
(Irgendwas mit MSCDEX in Config.sys... ?)
Wie sonst hätte ich zb. Schleichfahrt installieren sollen.
Und für die Anderen überhaupt mal zu erfahren wie das früher so ablief ...