Windows 10 Mobile: Microsoft offenbar ohne Pläne für zweite Upgrade-Welle
Kürzlich hat Microsoft endlich die lange erwarteten Upgrades auf Windows 10 Mobile für ältere Smartphones freigegeben. Einige Geräte gingen allerdings leer aus. Nun gibt es mehrere Hinweise darauf, dass dem so bleiben könnte. "Es gibt keine Pläne für eine zweite Upgrade-Welle", heißt es etwa beim Windows Insider-Programm. Auch Gabriel Aul deutet Ähnliches an.
Viele gingen davon aus, Microsoft würde das Upgrade auf Windows 10 Mobile für ältere Smartphones in Wellen veröffentlichen. Das just veröffentlichte Upgrade hätte also erst einmal einigermaßen aktuelle beziehungsweise flotte Geräte umfasst, während die restliche Windows Phone 8-Garde mit der Zeit mit dem Upgrade bedacht würde. Doch dem ist offenbar nicht so, worauf zumindest einige Twitter-Beiträge hindeuten.
Der Account des Windows Insider-Programms lässt beispielsweise wissen, dass es keine Pläne für eine zweite Upgrade-Welle gäbe. Ob man damit Upgrades für bisher nicht umfasste Phones komplett ausschließt oder einfach noch nicht weiß, wann man weitere veröffentlicht, ist von der Lesart abhängig. Wirklich zuversichtlich stimmt die Aussage jedoch nicht.
Auch Gabriel Aul, seines Zeichens Chef des Insider-Programms, lässt seine Leser ein Stück weit ratlos zurück. Ihm zufolge werde es keine Upgrades für Smartphones geben, bei denen es vermehrt zu Performance-Problemen kommt. In dem Zusammenhang ist auch ein weiteres Posting von Interesse. "Wir haben keine Pläne, Windows 10 Mobile auf Geräten mit 512 MB zu bringen", hatte Microsoft bereits am Donnerstag verlautbart.
Noch vor eineinhalb Jahren hatte der Konzern allen Besitzern eines Lumia-Telefons auf Windows Phone 8-Basis das Upgrade in Aussicht gestellt. "Es wird Windows 10-Upgrades für alle Lumia-Geräte mit Windows Phone 8 geben." Offenbar haben die Redmonder zwischenzeitlich ihre Ansicht geändert. Das mag aus Performance-Gründen sinnvoll sein, schließlich nützt ein ruckeliges Betriebssystem niemandem wirklich weiter. Im Endeffekt lässt die Entscheidung gewiss auch User verärgert zurück, die bis zuletzt auf ein Upgrade gehofft und eventuell sogar ihre Kaufentscheidung davon abhängig gemacht hatten.
Quelle: Winbeta
