Windows 11: So wird das Update angeboten
Microsoft zeigt in einer neuen Insider-Version, wie das Update auf Windows 11 angeboten wird. Ab dem 05. Oktober geht es los.
Am 05. Oktober wird Windows 11 offiziell erscheinen und dann gestaffelt als kostenfreies Update verteilt, wobei zunächst PCs mit aktueller Hardware das Angebot erhalten werden. Bis Mitte 2022 sollen alle PCs mit unterstützter Hardware das Angebot von Microsoft erhalten haben. Nun hat Microsoft in der Insider-Build 22000.194 gezeigt, wie Nutzer von Windows 10 das Update-Angebot erhalten werden, wenn sie einen PC mit unterstütztem Prozessor benutzen. Innerhalb von Windows 10 gibt's in der Einstellungs-App im Bereich Update & Sicherheit eine Infobox. In diesem Fenster ist ein Download-Button zu finden, sodass man direkt die neue Betriebssystemversion herunterladen und installieren kann.
Microsoft zeigt Infobox mit Links zu Windows 11 an
Ergänzend hat Microsoft noch Webseitenlinks eingebaut. So können sich Nutzer etwa weitere Informationen zu Windows 11 anzeigen lassen. Zudem gibt Microsoft in einem weiteren Link bekannt, welche Features aus Windows 10 es im Nachfolger nicht mehr geben wird. So wird der Aktivitätsverlauf künftig nicht mehr online synchronisiert, sondern ist Bestandteil des Webbrowsers Microsoft Edge. Die Taskleiste hat ordentlich Funktionen verloren und kann beispielsweise nicht mehr an verschiedene Positionen am Bildschirmrand verschoben werden.
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Es gibt keinen Internet Explorer mehr. Wer eine Webseite aufruft, die zwingend den altehrwürdigen IE benötigt, für den hält der vorinstallierte Webbrowser Microsoft Edge den dedizierten IE-Modus bereit. Der Microsoft Edge basiert - wie schon seit 2020 - auf der gleichen HTML-Rendering-Engine wie der Google Chrome und kann auch mit Browser-Erweiterungen für den Chrome genutzt werden. Die Sprachsteuerung Cortana ist endlich ruhig bei der Ersteinrichtung und ist nur noch als App vorinstalliert. Künftig ist Cortana nur noch für Microsoft 365 da und liest beispielsweise Kalendereinträge vor. Zudem werden folgende Microsoft-Apps nicht mehr in Windows 11 vorinstalliert:
- Microsoft Skype wird es nur noch als optionale App im Microsoft Store geben. In Windows 11 ist stattdessen das Taskleistensymbol Chat vorinstalliert, das einen schnelleren Zugang zu Microsoft Teams ermöglicht, wenn der Nutzer ein Microsoft-Konto besitzt.
- Paint 3D und 3D Viewer können nur noch im Microsoft Store heruntergeladen werden, wenn man die Programme benötigt.
- Onenote for Windows 10 -> Als Ersatz dient Onenote als Desktop-Programm oder Onenote auf office.com.
- Math Input Panel -> Das Eingabetool für mathematische Operationen gibt es nun als kostenloses Add-on für den vorinstallierten Webbrowser Microsoft Edge.
- Brieftasche
Das passiert auf einem nicht-unterstützen PC
Laut Microsoft ist es auch möglich, Windows 11 manuell mit einer offiziellen ISO-Datei oder via Microsoft Media Creation Tool auf einem PC zu installieren, der nicht offiziell unterstützte Hardware verbaut hat. Falls man dies machen möchte, bekommt man jedoch eine Warnmeldung zu sehen, die man bestätigen muss. So muss man beim Setup von Windows 11 aktiv mit einem Klick bestätigen, dass man durch das kostenlose Update auf Windows 11 bei einem nicht-unterstützen PC den Garantieanspruch verliert und man sich bewusst ist, dass es zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann. Zudem kann es sein, dass man keine (Feature-)Updates erhält.
Ebenfalls lesenswert: Windows 11 auf einen Blick: Systemanforderungen, neue Features und Release
Sammlung zum kostenlosen Update auf Windows 11:
- Microsoft hat mit der Insider-Preview 22000.194 gezeigt, wie der Umstieg auf Windows 11 auf einem unterstützen PC ablaufen wird.
- Innerhalb von Windows 10 gibt's in der Einstellungs-App im Bereich Update & Sicherheit eine Infobox mit Download-Link sowie weiteren Links mit Informationen zu Windows 11.
- Laut Microsoft ist es auch möglich, Windows 11 manuell mit einer offiziellen ISO-Datei oder via Microsoft Media Creation Tool auf einem PC zu installieren, der nicht offiziell unterstützte Hardware verbaut hat.
Quelle: Microsoft

Mal sehen wie die Meinungen dann in einer Woche sind. Realistisch wird es in ferner Zukunft wohl nur die Optionen Win 11, Linux oder Win 10 ohne Sicherheitsupdates geben. Glücklicherweise ist bis 2025 ja noch etwas Zeit. Sonst hätte schon schon Probleme, mich jetzt für neue PC's entscheiden zu müssen. Bei den derzeit kranken Preisen für neue Hardware kann ich da gut drauf verzichten.
Ich bedanke mich schonmal bei allen, die Win 11 jetzt schon installieren, damit im "Falle eines Falles", also frühestens in einem Jahr die gröbsten Fehler bekannt und ausgemerzt sind. Warten können hat auch Vorteile.
Also als "Microsoft Insider" registriert und auf die Vorab Version von Win11 geupdatet. Dass es per default noch mehr mit Müll überladen ist als Win10, konnte ich noch schlucken. Auch, dass die Einstellungen (Systemsteuerung) immer noch nicht vernünftig/vollständig integriert sind und man immer noch die alte "Systemsteuerung" von Win7 hervorkitzeln muss, um alles vernünftig einstellen zu können.
Was mich letztlich doch wieder zu Win10 zurück getrieben hat, ist, dass sie die Taskleiste bis an den Rand der Nutzlosigkeit hin verkrüppelt haben, da sind ja 90% der vorherigen Funktionen gestrichen worden.
Den Mist können sie noch lange behalten, Win10 wird noch bis 2025 offiziell unterstützt.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten! Windows 7 war aber eines der letzten MS-Betriebssysteme, die von Haus aus funktioniert hatten. Ab Win8 ging es los mit der Geschmacklosigkeit und den ganzen Kontrollverlusten auf Nutzerseite.
Aktuell sieht Windows 11 mehr nach Bastelarbeit aus als es wert zu sein scheint!
Uns ist hier meine computergemeinde mit über 30 Rechnern und natürlich mich selbst. Hätte ich sicher ausschreiben können, aber die Kurzfassung passiert inzwischen automatisch.
Das Update fordert aber laut Artikel eine gewisse Hard- und Softwarekonstellation, die nicht jeder PC hat. Um diese zu erfüllen müssen Nutzer den Rechner sinnlos aufrüsten, sei es CPU oder Mainboard. Von kostenlos kann in diesem Fall keine Rede sein!
Und was nutzt dir das, wenn die Anforderungen nicht erfüllt sind? Das ist ein ganz anderer Fall als noch von Win 7/8 auf 10.
Verschwörungstheorien hin oder her, das ganze Spektakel um TPM sieht wirklich nach Kontrolle, Identifikation und allgemein DRM aus. Pfui Teufel!
Das könnte vielleicht etwas Perfomance Vorteile bringen.
Bei den Performancesteigerungen hadere ich noch. All die Sicherheitsmechanismen kosten für gewöhnlich viel Leistung. Kennt man ja bereits aus der Serverwelt. Ich bin gespannt wie sich das langzeitlich auswirkt!
Aber sonst fallen mir spontan keine Vorteile dadurch ein.
Bei ähnlichen Drangsalierungen in Windows 10 hätten die Kunden bei Microsoft die Bude eingerissen.
Ich gehe wieder zurück auf Windows 7 und Linux Mint/Ubuntu. Stabil und wenn man sich auskennt bestimmt sicherer als Windows 10/11.