Windows 10: Downgrade-Tool verspricht Updates bis 2032
Die kleine Downgrade-Anwendung "UpDownTool" verspricht Windows 11 mit wenigen Klicks in Windows 10 IoT Enterprise LTSC umzuwandeln und das Betriebssystem anschließend bis ins Jahr 2032 mit Sicherheitsupdates zu versorgen.
Für Anwender, die ihr Windows 10 erst einmal auf Windows 11 aktualisiert haben, besteht regulär kein Weg zurück und am 14. Oktober 2025 läuft der reguläre Support des am 29. Juli 2015 erschienenen Betriebssystems ohnehin aus und lässt sich auch nur einmalig um 12 Monate verlängern. Die Downgrade-Anwendung UpDownTool, die Windows 11 in Windows 10 LTSC 2021 downgraden kann, verspricht Abhilfe.
Der Entwickler des Tools verspricht, dass Anwender ihr Windows 11 mit nur 5 Klicks auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 downgraden und damit Support in Form von Sicherheitsupdates bis zum 13. Januar 2032 erhalten können. Der OS-Build 19044 erschien am 16. November 2021 und wird auch noch entsprechend lange mit den entsprechenden Security-Bugfixes unterstützt, so Microsoft.
Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 wird auch weiterhin einen Supportlebenszyklus von 10 Jahren anbieten. - Microsoft -
Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 war das letzte Release der Enterprise-Serie und bietet in der IoT-Edition den mit Abstand längsten Support.
Quelle: Microsoft
Diesen Umstand macht sich das Downgrade-Tool, welches auch "Sidegrades" von Windows 10 Home und Windows 10 Pro sowie einem anderen Windows 10 Enterprise unterstützt zunutze. Der Entwickler verspricht, dass sämtliche Programme, Dateien, Einstellungen und Treiber der vorherigen Installation übernommen werden. Der YouTube-Channel "Tech Stuff" demonstriert wie der Rollback funktioniert.
Am Ende des Prozesses erhält man ein Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 mit dem OS-Build 19044.1288 und entsprechend langem Support-Zeitraum aus dem sogenannten Long-Term Servicing Channel ("LTSC").
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: UpDownTool

Halte halt garnicht so viel down zu graden auf ne anderes windows version. Finde ich schwirig.
Windows 11 is schwirig microsoft ist schwirig. Leider bin ich entweder zu dämlich oder bekomme es nicht hin debian vernüftig zu installieren b.z.w ne mulitboot stick zu machen.
Die Entscheidung ist doch, Windows 11 oder Linux...
Es gibt Fälle, in denen es sich lohnt, einen optimierten Rechner zu behalten, weil Kosten und Aufwände für ein Hardware- und Betriebssystem-Update sonst immens hoch wären.
Mein Rechner ist immer noch performant genug für Recording und Games. Warum sollte ich mich dem Risiko aussetzen, Windows 11 zu installieren? Was ist, wenn Microsoft mal die ganzen Tweaks entfernt, damit Tools wie Rufus überhaupt funktionieren und eine Installation auf älterer CPU ermöglichen?
Zumal Windows 11 nicht nur Gutes mit sich bringt. Was beispielsweise im Recording Bereich störend ist, dass Microsoft und Intel Thunderbolt 1+2 nicht mehr unterstützen, siehe:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Rein funktional spielen da auch Dinge rein, dass die Pitch Funktion des RME Treibers nur mit Thunderbolt funktioniert, nicht aber mit dem USB-3-Treiber, weil das bei den verwendenden USB-3-Transfermodi einfach nicht machbar ist.
Hinzu kommt, dass Microsoft sich mit Windows 11 noch mehr Dinge herausnimmt, die ich einfach nicht möchte.
Online Account Zwang, Zwang zu TPM und Secure Boot und dann noch dieser Trend zu KI Integration auf eine Art und Weise, die einer Abhörwanze nicht unähnlich ist. Momentan zwar "noch" / "nur" in PCs mit AI Beschleuniger, aber wart mal ab ..
Weiterer Punkt: In Windows 11 kommt es laufend zu neuen Fehlern, daran wird mir einfach noch zu viel herumgebastelt. Windows 10 liefert hier eine ganz andere, sprich bessere, Qualität.
So wie Windows 11 gestrickt ist, geht es mir auch viel zu weit, was Microsoft sich auf meinem System herausnimmt. Mit den ganzen Maßnahmen (Online-Account-Zwang, TPM und Secure Boot) lässt sich Windows im nächsten Schritt auch ganz einfach im Rahmen eines Abo-Modells verkaufen. Ich fürchte, das lässt nicht mehr lange auf sich warten, so lange wie Microsoft Windows 10 und 11 verschenkt hat. Das sieht für meine Begriffe wie eine Langzeitstrategie aus. Viele kleine Änderungen, die den Usern nicht auffallen, bis dann mal der Hammer fällt.
Darum werde ich den Windows 11 Installationscounter mit Sicherheit nicht befeuern.
Stattdessen habe ich mir eine Windows 10 IoT Enterprise LTSC besorgt, damit habe ich dann weitere 6+ Jahre Ruhe vor dem Thema. Mit den richtigen Tools war dieses sonst nicht mögliche "crossgrade" innerhalb weniger Stunden möglich. Dabei wurde alles beibehalten: Programme und Userdaten.
Beim Umstieg von Windows 7 wurde das 10er noch verteufelt wie sonst was.
Ob beim Umstieg auf win 12 am 11er festgehalten wird?
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Es gibt da gewisse Anforderungen/Zwänge, die durch das Setup bedingt sind und auch noch andere Gründe, dass sich Windows 11 einfach in eine Richtung bewegt, die gruselig ist und Microsoft immer mehr Kontrollmöglichkeiten gibt.
Sei einfach froh, wenn Du es einfach hast oder die Dinge einfach nur aus der rosaroten Susi-Sorglos-Brille sehen möchtest (was Privacy usw anbelangt). Aber dann solltest Du Dich aus solchen Themen vielleicht einfach heraushalten und keinen Unsinn erzählen, als ob die Leute nicht wüssten, warum sie nicht auf Windows 11 upgraden wollen.
Damals gab es auch schon Gründe, nicht von Win7 auf Windows 10 upzugraden.
Warum? Weil Windows 7 einfach toll lief und bei Windows 10 die Qualität zu Anfangs einfach nur mies war und man sich damals auch schon über Privacy Gedanken gemacht hat (Übermittlung biometrischer Daten, etc).
Was den Recording Bereich anbelangt, hat Microsoft seit Windows 10 auch einiges in seinen Multimedia Subsystemen geändert, was echt Scheiße war. Beispielsweise wurde die Anzahl der Prozesse, die mit MMCSS priorisiert werden konnten, von "nahezu unendlich" (also kein spürbares Limit) so weit heruntergeschraubt, dass es für Cubase/DAW nicht mehr reichte, wenn Dein System 16 oder mehr Kerne hatte.
Der Fix dafür fiel unter Non Disclosure aus. Steinberg durfte nicht verraten, was sie am System änderten.
Jedenfalls mussten betroffene sich dort melden, einen Kaufbeleg vorlegen, wirklich eine solche CPU zu haben und dann wurde haargenau berechnet, wie das parametrisiert werden muss, dass es für die tatsächliche Anzahl Cores gerade so passt.
Also ich hätte Microsoft gerne mal gesagt, dass sie ne Vollmeise haben.
Hintergrund war wohl, dass die sich das auf einmal für Microsoft Server Produkte reservieren wollte, nur .. Ernsthaft, für DAW Betrieb holst Du Dir kein Windows Server ...
Tja, so ein Blödsinn spielt sich im Hintergrund ab, und die User haben nichts besseres zu tun, als blöde Kommentare zu dem Thema abzugeben ...
Wenn Win10 irgendwann nicht mehr nutzbar bzw. EoL ist, dann wird auch der Office-Rechner auf Linux umgestellt.
Ich bin langsam zu alt für dieses technische Wettrüsten. Es gibt auch eine analoge Welt. 😉👍
Beim Umstieg von Windows 7 wurde das 10er noch verteufelt wie sonst was.
Ob beim Umstieg auf win 12 am 11er festgehalten wird?