Windows 10 Systemanforderungen: Unterschiede zwischen Consumer- und Pro-Version [Update]

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Windows 10: Microsoft nennt Systemanforderungen (6)
Quelle: PC Games Hardware

Microsoft hat die Systemanforderungen von Windows 10 und Windows Mobile genannt. Für Desktop-Nutzer ändert sich nicht sehr viel - für Mobile-Nutzer nur wenig. Das sind grundsätzlich gute Nachrichten, aber die Hardware-Hersteller werden lamentieren. Zudem dürften die unterschiedlichen Anforderungen für Professional und Consumer für Verwirrung sorgen.

Update vom 23.03.15:

Die Kollegen von winfuture.de haben die Thematik um die Unterteilung in Consumer und Professional von Windows 10 näher angesprochen. Dabei zeigt sich das Problem, dass es künftig 7-Zoll-Tablets geben wird, die mit Windows 10 Professional (Desktop) laufen, daneben aber 8 Zoll (gerundet) große Windows Phones (Phablets) mit Windows 10 Consumer. Während die Consumer-Versionen also eigentlich strikt untergliedert sind, bringt Microsoft durch die abweichenden Professional-Anforderungen selbst Chaos in das Namensschema. Für den versierten Leser mag das kein Problem sein, der typische Elektronikhandel-Kunde dürfte dadurch aber verwirrt werden.

Nachfolgend finden Sie im Übrigen noch alle relevanten Folien zu den Hardware-Anforderungen von Windows 10, die aus Microsofts offizieller Präsentation stammen.

Bildergalerie


Originalartikel vom 18.03.15:

Microsoft nahm die Winhec in Shenzen, China, zum Anlass, aus dem Nähkästchen von Windows 10 zu plaudern. Nachdem man schon den Release mit Sommer 2015 konkretisierte, wurden auch die Mindestvoraussetzungen für die Hardware genannt. Die Systemanforderungen von Windows 10 belaufen sich auf ein mindestens 7 Zoll (Enterprise) bzw. 8 Zoll großes Display für die Desktop-Variante, das mindestens 800 x 600 Pixel darstellen kann.

Außerdem braucht es für die 32-Bit-Fassung mindestens 16 GiByte Speicherplatz auf dem Systemlaufwerk und 1 GiByte RAM. Für 64 Bit gelten die Werte 20 GiByte und 2 GiByte. Damit haben sich die Systemanforderungen im Vergleich zu Windows 8 und Windows 10 quasi nicht geändert. Das überrascht aber auch nicht sonderlich, hat der Markt doch eine gewisse Performance-Stagnation erreicht, wenn man von den Grafikkarten einmal absieht.

Bei Windows 10 Mobile sind die Daten daher etwas spannender. Ein passendes Mobilgerät muss mindestens 512 Mibyte Arbeitsspeicher haben. Das Systemlaufwerk muss 4 GByte Raum bieten. Allerdings ist das so knapp bemessen, dass künftige Updates dann möglicherweise nicht mehr auf das Systemlaufwerk passen. Dann braucht es eine SD-Karte oder eben mehr internen Speicher. Windows 10 Mobile kommt auf Geräten bis 7,99 Zoll zum Einsatz und unterstützt oberhalb von Full HD auch QSXGA (2.560 x 2.048 Pixel), WXQGA (2.560 x 1.600 Pixel) und QWXGA (2.048 x 1.140 Pixel). Allerdings erfordern solch hohe Auflösungen dann auch mehr RAM: drei GiByte sollten es sein, bei QSXGA sogar vier. Zudem kann Windows 10 Mobile mit neuen SoCs für Mobilgeräte umgehen. Darunter aktuelle Qualcomm-Chips, aber auch Intel-Produkte.

Für Anwender ist das gut, weil Windows 10 auf nicht brandneuen Rechnern auch recht gut läuft. Neue Hardware braucht man also nicht - auch nicht auf dem vielleicht schon etwas älteren Office-PC oder Notebook. Die Komplettsystem-Hersteller werden aber weniger begeistert sein. Spieler sollten bedenken, dass DirectX 12 durchaus noch ein paar mehr Anforderungen stellen kann - noch ist aber nicht klar, welche Grafikkarte welchen DX12 Feature Level unterstützt und welche Anforderungen DX12-Spiele haben.

Quelle: Windows Central

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von majinvegeta20 Lötkolbengott/-göttin
        Oki, dann is ja gut.
      • Von majinvegeta20 Lötkolbengott/-göttin
        Oki, dann is ja gut.
      • Von -Kerby- Software-Overclocker(in)
        Ihr habt mich eindeutig falsch verstanden
        Ich habe nicht gemeint, dass UEFI über allem
        steht, sondern bloß gemeint, dass UEFI vorteil-haft ist, aber kein Muss. Bei meinem zweiten
        Beitrag war lediglich die Frage, ob etwas
        schlecht an Uefi ist.
        Mensch, Männer. Bleibt mal auf dem Boden,
        hier ist nicht sofort jeder ein Flamer
      • Von Stryke7 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von majinvegeta20
        Also schmeiß ich nu mein System, das dank 6 Kerner und hoher Taktbarkeit mit heutigen Ivy und Haswells mithält, einfach weg?
        Das ist immer das Problem bei Intel; die Entwickler der Mainboards denken ganze 10 Minuten weit in die Zukunft ...
      • Von majinvegeta20 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von -Kerby-
        Warum sollte es nachteilig sein?
        Also schmeiß ich nu mein System, das dank 6 Kerner und hoher Taktbarkeit mit heutigen Ivy und Haswells mithält, einfach weg?
      • Von bootzeit Volt-Modder(in)
        Zitat von -Kerby-
        Auserdem ist UEFI vorteilhaft.
        Warum sollte das ein Gegenargument sein?
        Ganz einfach Herr Kollege, weil nicht jeder Rechner ein UEFI hat sondern noch immer auf das gute alte BIOS setzt. Muss ich jetzt mein Q6600 System wegschmeissen oder bin ich "verdammt" das es nur noch mit Windows 7 läuft .
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